Warum Paleo (nicht) funktioniert

Paleo – als ganzheitlicheres Konzept für eine gesündere und natürlichere Lebensweise – kann die Grundlage für jeden Menschen sein, um sich besser und zufriedener zu fühlen. Besonders gut kann das funktionieren, wenn man sich bewusst wird, die eigene Ernährung und auch Gesundheit „in die Hand“ zu nehmen.

Menschen können sich mit Hilfe von Paleo wohler und gesünder fühlen und ihre Ziele erreichen – das zeigen die Erfolgsgeschichten und das steigende Bewusstsein für eine natürlichere und hochwertigere Ernährung der Gesellschaft.

Aber woran liegt es genau, dass eine natürliche Ernährung und das Paleo Konzept für so viele Menschen funktioniert und beliebter wird? Und warum funktioniert es für einige eben nicht?

paleo funktioniert

Die Paleo Ernährung ist individuell verschieden: finde deinen eigenen Weg

(Keine) Verbesserung trotz Paleo – daran könnte es liegen

Jeder verspricht sich durch die Ernährungs- bzw. Lebensweise-Umstellung sicherlich unterschiedliches:

– die Gründe sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Jedes dieser Ziele ist es wert gesetzt zu werden und verdient in unseren Augen Respekt und Anerkennung. Dennoch erreichen nicht alle ihre gesetzten Ziele.

Wir haben versucht, verschiedene Sichtweisen zu beleuchten warum das so ist – in diesem Artikel sprechen wir mehr oder weniger komplexe Themen und mögliche Lösungen an.

Vielleicht ist die ein oder andere Idee dabei, die dir helfen kann, deine Ziele zu erreichen.

Zusammensetzung der Paleo Ernährung

Eine Ernährung basierend auf natürlichen Lebensmitteln ist vorteilhaft – das ist bekannt.

Und auch wenn man sich nach den Paleo Prinzipien ernährt, kann die Zusammensetzung der Ernährung ungünstig sein.

Folgende Variationsmöglichkeiten der Paleo Ernährung sind möglich. Am besten hinterfragt sich jeder selbst, wo er sich sieht und ob er mit seiner momentanen Ernährung so zufrieden ist, wie sie ist:

  • weniger Fleisch – zu viel Fleisch kann z.B. den den Säure Base Haushalt, den Eisen-Haushalt und die Darmgesundheit (z.B. durch vermehrtes Wachstum von Clostridien, sogenannter Fäulnisbakterien) beeinträchtigen. Die Probleme scheinen vor allem dann zu bestehen, wenn weniger auf die Qualität geachtet wird und der Gemüse Anteil in der Ernährung gering ist. Hoher Fleischkonsum (bzw. hoher Proteinanteil in der Ernährung) kann durch die Stoffwechselprodukte von Stickstoff-verstoffwechselnden Darmbakterien die Darmschleimhaut negativ beeinflussen und zum Dickdarmkrebs-Risiko beitragen.
  • mehr (oder überhaupt) Fleisch essen – Fleisch liefert mehr als Protein bzw. Aminosäuren für Körperbestandteile und -funktion: CoenzymQ10, Taurin, Vitamin B12, Mineralstoffe wie Zink und Eisen nehmen wichtige Rollen in menschlichen Stoffwechsel ein. Die Inhaltsstoffe gelten mitunter als für den Körper besser aufnahmefähig als aus pflanzlichen Lebensmitteln.
  • mehr Gemüse – nach derzeitigem Wissensstand kann man im Rahmen einer gesunden Ernährung so viel Gemüse essen wie man möchte – solange man sich nicht übersättigt fühlt. Je nach Gewohnheit und Verträglichkeit kann es besser sein mehr schonend zubereitetes Gemüse statt Rohkost zu essen. Sich an der Vielzahl an regional und saisonal verfügbaren Lebensmittel auszurichten ergibt Sinn.
  • weniger Gemüse – kann sinnvoll sein, wenn Ballaststoffe (bzw. sogenannte FODMAPs) Unwohlsein hervorrufen. Das kann bei einem gereiztem und entzündlichen Darm, wie einer Darmerkrankung wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa passieren. Getreide und Hülsenfrüchte gelten als FODMAP-reiche Lebensmittel. Da diese bei der Paleo Ernährung außen vor stehen ist Paleo als Ernährungsform bereits für viele mit Darmproblemen verträglicher und geeignet.
  • zu wenig Fisch – Fisch ist ein wertvoller Lieferant der Omega-3 Fettsäure DHA, welche als besonders förderlich für die Gesundheit gilt. Ähnlich wie beim Fleisch kommt es beim Fisch auf die Herkunft und Qualität an. Wer weniger Fisch essen mag, kann selber entscheiden ob Omega 3 Fischöl Präparate eine Alternative sein können.
  • zu viel oder zu wenig Kohlenhydrate – sowohl die Konzepte Low Carb als auch High Carb scheinen zu funktionieren, egal ob man Abnehmen, Zunehmen oder fitter und gesünder leben möchte. Wichtig dabei zu sein scheint: Je mehr man sich auf natürlichere Lebensmittel und damit gesunde Kohlenhydrate beruft, umso besser kann der Körper damit umgehen und bspw. die Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel geringer gehalten werden. Einseitigkeit scheint auch hier fehl am Platz: Dauerhaft „zu wenig“ Kohlenhydrate in der Ernährung können den Hormonstoffwechsel (bspw. den der Schilddrüse) und den Darmbakterien-Stoffwechsel beeinflussen.
  • zu viel Obst/Fruktose – ein zu hoher Fruktose-Konsum, der auch über Obst möglich ist, kann die Einlagerung von Fett, unter anderem in der Leber, begünstigen – vor allem wenn man sich weniger bewegt. Richtet man sich an der regionalen und saisonalen Verfügbarkeit von Lebensmitteln und isst Obst vor allem in der wärmeren Jahreszeit (in der man oftmals auch aktiver ist) kann das vorteilhaft für den Stoffwechsel sein.
  • zu wenig Abwechslung: wer z.B. jeden Tag das gleiche Frühstück zu sich nimmt, kann in eine ungünstige Routine und einseitige Nährstoffversorgung gelangen. Wir haben jede Menge Inspiration zur Abwechslung parat.
  • weniger Nachbauten: Yep, we know it – egal ob Mangokuchen, Pfannkuchen oder auch eine Zimtschnecke – sie können fabelhafte Effekte auf die Psyche und das allgemeine Befinden haben. Sowohl positiver als auch negativer Natur. Also auch hier kann gelten: Weniger ist Mehr.
  • mehr Genussmittel/Nachbauten –  wer sich zwingt keinen Kaffee, keinen Wein, keine Schokolade oder Süßigkeiten – egal ob Paleo konform oder nicht – zu essen – tut sich selten etwas Gutes. Denn ist dir bereits aufgefallen, dass genau dann das Verlangen nach diesen „verbotenen“ Lebensmitteln größer wird, wenn du dir fest vorgenommen hast sie nicht mehr zu essen? Cheat Days können bei einigen Wunder bewirken.
  • zu viele Snacks – häufige Nahrungsaufnahme kann Stress, beispielsweise für den Darm und Stoffwechsel, bedeuten. Konzepte wie das Intermittierende Fasten oder auch Heilfasten können Vorteile bieten. Statt fünf Mahlzeiten am Tag kann man sich angewöhnen auch nur mit 2-3 Mahlzeiten am Tag aus zukommen – je nachdem wie es auch zum derzeitigen Tagesablauf passt.

Heute kann sich (fast) jeder die Ernährung aussuchen, die zu seinem Leben passt und ihm dabei hilft, sich wohl zu fühlen.

Ein Beispiel: Je nachdem, ob man mag und dazu bereit ist, kann eine Woche nur mit vegetarischen oder veganen Mahlzeiten richtig gut tun. Genauso gut kann man es aber auch genießen jede Woche Fleisch zu essen ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Diese Freiheit in Tun und Denken ist u.a. durch die Vielzahl und ständige Verfügbarkeit von Lebensmittel zum Glück jedem selbst überlassen.

Die Paleo Ernährung gibt einen Rahmen vor – in Form von einer Liste mit „erlaubten“ Lebensmitteln oder auch der 30 Tage Challenge.

Du suchst Unterstützung für deine Ernährungsumstellung? Hol dir deine tägliche Dosis Motivation für die Challenge.

Einfluss des Mikrobioms

In und auf uns tummeln sich mehr Bakterienzellen als wir aus menschlichen Zellen bestehen. Eine spannende und wunderbare Vorstellung für den einen, eine unglaubliche und vielleicht verstörende Vorstellung für den anderen.

Doch damit nicht genug: Unsere Ernährung, Gedanken, ja die gesamte Lebensweise beeinflusst die Anzahl und Zusammensetzung unserer Darm-Bakterien. Und das gilt womöglich auch andersherum. War der Einfluss des Mikrobioms vor wenigen Jahren noch unbekannt, wird er immer mehr Menschen durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse bewusst.

In der Wissenschaft wird der Zusammenhang von Bakterien und Körper u.a. in der Darm-Haut-Achse, Darm-Gehirn-Achse oder sogar Darm-Gehirn-Haut Achse beschrieben. Da stellt sich die Frage: Können Hauterkrankungen (wie Akne), neurodegenerative Störungen (wie Alzheimer, Schizophrenie) oder chronische Krankheiten (wie HashimotoDiabetes, Übergewicht, Bluthochdruck, Darmerkrankungen) mit der Interaktion des Mikrobioms zusammenhängen?

Welches für jeden die richtige Mikobiom-Zusammensetzung ist – weiß man (noch) nicht. Beispielsweise hängt es davon ab, auf welche Art und Weise man geboren wurde (auf natürliche Art oder per Kaiserschnitt), ob man gestillt wurde, wo man aufgewachsen ist (städtisch, ländlich), mit welchen Menschen und Tieren man Kontakt hatte und welche Nahrung man im Laufe des Lebens zu sich nahm und immer noch nimmt.

Um dem Darm-Mikrobiom auf die Sprünge zu helfen, gilt insbesondere eine ballaststoffreiche Ernährung (bestimmte Kohlenhydrate, Gemüse!) als sinnvoll und gesund. Auch Fleischfasern und Oligopeptide (kürzere Eiweißketten) können präbiotisch (also als Futter für die Darmbakterien) wirken. Zudem werden Probiotika in Kapselform oder auch natürliche Fermente (wie Kombucha, KimchiKefir, Joghurt) immer beliebter. Wie sinnvoll es sein kann, die individuelle Darmbakterienzusammensetzung über Pillen zu lenken, bleibt offen.

Hinweis: Um ein Bewusstsein und einen „Einblick“ in den Darm zu bekommen, kann man mit professioneller Unterstützung eines Arztes die eigene Darmflora mittels einer Stuhlprobe untersuchen lassen. Zudem bietet es sich an Entzündungsparameter untersuchen zu lassen, und falls diese positiv ausfallen, den Ursachen von diesen auf den Grund zu gehen.

Verdauung bzw. Physiologie

Ein Blähbauch, Verstopfungen und Durchfall können ein Ausdruck dessen sein, dass man gewisse Nahrungsmittel nicht verträgt, das Mikrobiom ungünstig zusammengesetzt ist – oder auch die Physiologie der Verdauung beeinträchtigt ist. Beispielsweise kann zu viel Stress (z.B. im Job, in Beziehungen, mit sich selbst, Gedankenspiralen) dazu beitragen, dass der Sympathikus daueraktiv ist – und dafür der Parasympathikus, welcher für Verdauungsprozesse zuständig ist, weniger gut aktiviert wird. Speichelbildung im Mund, die Magensäurebildung, die Bildung von Bauchspeicheldrüsen-Sekret oder auch von Gallensaft der Leber können beeinträchtigt sein.

Folgende natürliche Mittel können helfen die natürlichen Verdauungsvorgänge zu unterstützen:

  • Bitterstoffe aus bspw. Kräutern können die Magensaftproduktion und Galleproduktion wieder natürlich anregen – bereits ein Löwenzahn-Tee kann Wunder bewirken
  • sich mehr Zeit fürs Essen nehmen, dabei ohne schlechtes Gewissen, ohne negative/vorwerfende Gedanken essen
  • auf die Haltung beim Essen achten
  • sich an ballaststoffreichere Lebensmittel wie Kohl, Schwarzwurzel, etc. langsam gewöhnen – damit sich sowohl Zusammensetzung als auch Stoffwechsel der Darmbakterien darauf einstellen können

Vor allem bei akuten Beschwerden kann das 7 Tage Reset Programm helfen: Bau deine Darmflora langsam wieder auf und versorg dich mit wichtigen Nährstoffen. Wir nehmen dich an die Hand, inklusive Rezepte und Einkaufsliste. Für ein guten Bauchgefühl! 

Umgang mit Allergien und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten

Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten scheinen immer mehr zuzunehmen, das fällt an „frei von“ Nahrungsmitteln im Supermarkt auf. Zudem sind häufige Allergien wie auf Erdnuss, Soja, Schalenfrüchte, Weizen und Ei bereits seit einigen Jahren auf Nahrungsmittel-Zutaten-Listen besonders hervorgehoben. Auch bekannt ist, dass Pollen-Allergien Kreuzallergien auf Obst und Gemüse wie Apfel, Sellerie oder Karotten bewirken können.

Generell vermutet man, dass auch zunehmende Unverträglichkeiten auf Getreide und Milch ein Ausdruck der menschlichen Körper auf die moderne Umwelt bzw. der Umgang mit den Lebensmitteln sind.

Einige Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten gelten mitunter als psychosomatisch bedingt, sie sich im Laufe der Zeit organisch manifestieren können. Der Erfahrung nach verdient Unwohlsein auf Grund von Essen Aufmerksamkeit. Das kann dabei helfen nicht in einen Teufelskreis zu geraten – denn wer isst schon gerne nur noch drei Lebensmittel, wenn es so viele Nahrungsmittel zur Auswahl gibt?

Um einen Zugang dazu zu finden, wie man mit den diagnostizierten Nahrungsmittelunverträglichkeiten besser umgehen kann, haben wir verschiedene Hilfen parat:

Du möchtest mit dem Paleo Autoimmunprotokoll deine Gesundheit verbessern, aber die Durchführung erscheint dir zu schwierig? Sicher dir unseren AIP Support und wir begleiten dich 12 Wochen lang – mit einem eigenen Kochbuch E-Book, wöchentlichen Ernährungsplänen, Einkaufslisten und allen wesentlichen Infos. Es wird lehrreich, lecker und lustig. Wir helfen dir beim Durchhalten.

Die Qualität und Zubereitung der Lebensmittel

Du bist was du isst – den Spruch kennen viele Gesundheitsbewusste. Doch was genau bedeutet das? Alles was wir aufnehmen wird ein Bestandteil von uns – in Form von Molekülen in biochemischen Signalwegen, Zellbestandteilen wie Membranen und Organellen die Zellen, und damit Gewebe und Organe bilden.

Auf die Qualität, Haltung bzw. Anbauweise und Herkunft der Lebensmittel zu achten – egal ob pflanzlicher oder tierischer Herkunft – ist ein Ausdruck des Respekts – sich selbst, der Umwelt, seinen Mitmenschen, dem Tier und auch der Pflanze gegenüber. Optimalerweise landet bspw. nur Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren auf dem Tisch. Je nach Möglichkeiten, Verfügbarkeit und Prioritäten, wird jeder die für sich richtig Entscheidung treffen können – und ist es wert anerkannt zu werden.

Neben der Qualität kann auch die Zubereitung und Lagerung von Lebensmitteln einen Einfluss haben.

Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel/Supplemente

Unserer Erfahrung nach können Supplemente notwendig sein, beispielsweise wenn man an bestimmten Nährstoffmängeln leidet oder auch an einer Autoimmunerkrankung wie Hashimoto leidet. Mittels Nahrungsergänzungsmittel können Nährstoff-Mängel ausgeglichen oder auch der natürliche Stoffwechsel unterstützt werden, um beispielsweise Symptome der Krankheit zu verbessern, die den Alltag ungünstig beeinträchtigen. Doch auch dieser Gedanke kann beachtet werden: mit einem Nahrungsergänzungsmittel behandelt man oft nur ein Symptom, zum Beispiel einen Blutwert der nicht in der Referenz lag – aber nicht die Ursache dessen, dass der Blutwert nicht in dem Referenzbereich lag… .

Supplemente als eine Brücke zu einer besseren Gesundheit zu sehen, kann hilfreich sein – ob sie als Dauerlösung sinnvoll sind, kann man hinterfragen.

Die Veranlagung / Genetik

Unsere Veranlagung ist nicht alles – auch wenn man die persönliche genetische Information inzwischen relativ kostengünstig bestimmen lassen kann, sind diese Informationen und Erkenntnisse nichts was man als „Gegeben“ ansehen braucht – das beweisen die wissenschaftlichen Felder der Epigenetik und Quantenphysik.

Das ist eine gute Nachricht: die genetischen Veranlagungen brauchen nicht dein Schicksal sein- dafür umso mehr eine Möglichkeit, sie mit deiner Einstellung zu beeinflussen.

Dennoch sollen bestimmte Genvariation einen Einfluss auf den Stoffwechsel habe – wie beispielsweise das des APO E Gens. Möchte man mehr zu den Auswirkungen bestimmter Mutationen erfahren, kann man sich auf der Plattform Forever Healthy einlesen.

Einstellung zu sich –  und seiner Umwelt

Einstellung: Ich habe zu viel Stress

Mitunter schwer anzuerkennen, aber kann wahr sein: Stress macht man sich selber und besteht oft nur im Kopf. Stress kann dabei biochemisch die Erhöhung des Cortisolsspiegels bedeuten, was man auch messen kann. Da Cholesterin (bzw. dessen Steran Grundgerüst) für die Bildung von Cortisol zuständig ist, fehlen dem Körper bei entsprechend chronischen erhöhten Stress die Grundbausteine für weiter Signalmoleküle – wie Sexualhormonen, Vitamin D oder auch Gallensäuren  – mit all den Konsequenzen.

Einstellung: Ich habe zu wenig Zeit

Wir haben alle die gleiche Zeit – 24 h am Tag, 168 h die Woche. Die Zeit die man heute für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden aufbringt, kann man morgen im Wartezimmer beim Arzt und bei dem Behandeln von Krankheiten sparen – indem man stattdessen Tätigkeiten unternimmt, die mehr Freude bereiten.

Für einige kann es sich sicherlich anbieten, sich mit dem Konzept des Minimalismus auseinanderzusetzen und sich die zur Verfügung stehende Zeit anders einzuteilen – uns hat es auch geholfen.

Einstellung: Paleo ist zu teuer

Auch hier: Es ist eine Frage der Prioritätensetzung, wie viel Geld man zur Verfügung hat, für die Sachen, die man sich gerne leisten möchte. Dabei handelt genau jeder so, wie er es für richtig hält – und das ist auch gut so.

Einige Tipps von denen man inspirieren lassen kann, wenn man Geld beim Einkauf sparen möchte:

Einstellung: Fehlendes Selbstbewusstsein

Trau dich, deine eigenen Denkweisen und Welt-Ansichten zu hinterfragen. Probleme und Grenzen entstehen oftmals nur im Kopf, das hat der ein oder andere bestimmt schon einmal gehört und gemerkt. Jede Form von innerem Widerstand kann Konsequenzen haben, die unsere Wahrnehmung und unser Umfeld bereits bestimmen und weiterhin bestimmen werden.

Und vielleicht ist es wirklich so: Je bewusster man sich selbst, seinen Mitmenschen und seiner Umwelt wird und den Geschehnissen gegenüber weniger Widerstand leistet – umso mehr kann ein befreites und zufriedenes Leben möglich sein. Im Yoga gibt es z.B. die Formulierung „den inneren Kämpfer loslassen“. Ein wenig mehr Zuneigung, Hingabe, Akzeptanz und Selbstbewusstsein, sich selbst, seinen Gedanken und der Umwelt gegenüber kann zu mehr Lebensfreude führen :-)

Ist Paleo für jeden geeignet?

Aus der Erfahrung wissen wir, je informierter man sich fühlt, umso besser kann man die Situation für sich und die Gesundheit einschätzen. Informationen gibt es viele – indem man die Aussagen überprüft, auch die Inhalte unserer Website, kann jeder selber mit dem eigenen Wissen und Gewissen danach handeln.

Die Paleo Ernährung ist ein guter Einstieg um einen Zugang zu sich selbst zu finden. Dennoch reicht eine gesunde Ernährung für einige Menschen nicht aus, um sich gesund und fit zu fühlen. Sich anderen Bereichen des Lebens bewusster zu widmen, kann dazu beitragen, das Wohlbefinden zu verbessern (Bewegung, Beziehung, Sex, Meditation, Verbundenheit zur Natur, …)

Unsere Botschaft – Paleo kann für jeden funktionieren! Vor allem dann wenn man bereit ist das Konzept anzunehmen. Das Leben kann so einfach sein, z.B. je nach Sicht- und Denkweise – und jeder kann für sich selber bestimmen, ob er es etwas komplizierter macht als es ist – oder eben nicht.

Wir befinden uns auf einer Reise und freuen uns über jeden, der sich unserer Paleo Bewegung anschließt. Wir, als Autoren von Paleo360.de, sehen uns als Vermittler unserer Erfahrungen, Gedanken und unserer Lebens-Philosophie – deren Bedeutung jeder für sich selbst ausprobieren kann.

Hast du weitere oder ähnliche Erfahrungen mit Paleo und deinem Wohlbefinden gemacht? Wenn du magst – hilf anderen auf ihrem Weg – in dem du unter dem Beitrag kommentierst und davon berichtest.

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Geschrieben von Anja

Anja ist Ernährungswissenschaftlerin und beschäftigt sich schon eine Weile mit dem Paleo-Lebensstil, welcher ihr mehr als nur Energie für Alltag und Sport bringt. Sie weiß, Paleo birgt für jeden die Möglichkeit seine individuelle Ernährung zu finden - mit dem Ziel eines neuen Körpergefühls und langfristiger Gesundheit. Und genau das ist ihre Motivation ihr Wissen an andere weiterzugeben.
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2 Kommentare

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  1. Maja //

    Hallo. Ich bin durch Empfehlung auf Paleo gestossen. Da ich Hashimoto und eine ganze Reihe Symptome und Unverträglichkeiten habe, war das mein Rettungsanker. Am Anfang habe ich es konsequent durchgezogen und nach 4 Wochen festgestellt, dass meine Probleme annähernd alle verschwunden waren. Dennoch war ich unzufrieden, weil ich mit den verschiedenen Frühstücksalternativen und ganz ohne Brot und Käse nicht klar komme. Mittlerweile frühstücke ich mein selbstgebackenes Brot aus meinem Sauerteig und Backmalz und Demetervollkornmehlen und dazu Kaffee. Da habe ich auch wieder gute Laune 😉 Als Vegetarier esse ich tagsüber mediterranes Gemüse oder / und Salat, dazu maximal 100g wenn überhaupt Käse, vorzugsweise von der Ziege oder vom Schaf. Es ist mittlerweile relativ weit entfernt von Paleo, das weiss ich, dennoch ist es darauf aufgebaut. Mir geht gut wie lange nicht und ich nehme kontinuierlich ab. Was bitternötig ist. Ich freue mich auf Meinungen und bedanke mich für die interessanten Informationen auf diesen Seiten😊 Alles Liebe euch🙋

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    • Michaela Richter //

      Schön dass du deinen Weg gefunden hast Maja! Uns geht es nicht darum, dass strikte Regeln befolgt werden ohne nach rechts und links zu schauen. Jeder soll ausprobieren und für sich testen was ihm gut tut. Ist doch klasse dass du mit Sauerteig Brot und Schafskäse gut zurecht kommst und die gute Laune auch wieder zurück ist. Alles Liebe auch für dich!

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