Ist die Paleo Ernährung für Kinder geeignet?

Eine der häufigsten Fragen die uns erreicht: Ist die Paleo Ernährung für Kinder geeignet?
Gegenfrage: Ist die herkömmliche westliche Ernährungsweise für Kinder geeignet? Nein, ist sie nicht.

Paleo Ernährung für Kinder

Gemüse, Obst und Fleisch: Die Paleo Ernährung ist auch für Kinder gesund

Bedenken gegen die Paleo Ernährung für Kinder

Die Top Bedenken, die Eltern gegen die Paleo Ernährung für Kinder aussprechen sind:

  • nicht genug Nährstoffe (schließlich wird Brot immer wieder als Hauptaufnahmequelle für Kohlenhydrate und Ballaststoffe empfohlen)
  • zu viel Fleisch
  • nicht genug zuckerhaltige Snacks (ja, tatsächlich – das ist ein Bedenken)
  • keine Milchprodukte (Antwort siehe unten)

Als Paleo Anhänger kann man das schlecht nachvollziehen. Aber Tatsache ist: Letztes Jahr haben amerikanische Unternehmen bereits 15 Milliarden Dollar in Werbung für Kinderprodukte investiert – so viel wie noch nie.

Kein Wunder lassen wir uns einreden, dass zuckerüberzogene Frühstücksflakes der ideale Start in den Tag sind. Oder dass es gut ist seinen Kindern Süßes zu geben (und auch sich selbst).

Also, hört auf Euren Instinkt:

Die Paleo Ernährung ist sicher für Kinder

Für Millionen von Jahren haben Kinder dasselbe gegessen wie die Erwachsenen – und das war nunmal paleo. Unsere Vorfahren hatten weder Getreide noch Zucker zur Verfügung. Es gab keine Cracker und Chips und Müsliriegel extra für Kinder, bevor sie irgendwann zur “Erwachsenenernährung” aus Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst übergegangen sind.  Kinder haben dasselbe Verdauungssystem wie Erwachsene um “richtiges” Essen zu verarbeiten. Und wenn es die einzige Art von Essen gibt, werden die meisten Kinder ihren Trotz-Hungerstreik nicht lange aufrechterhalten. Denn ehrlich: Hungrig sein ist doof. Wir haben trotzdem 10 Quicktipps für Euch parat, wie ihr gesundes Essen schmackhaft machen könnt.

Wie ist das für Babies?

Einige Dinge muss man hier beachten. Das erste feste Essen sollten nicht gerade Mandeln, rohe Karotten noch ein großes Steak sein. Und es sollte auch nicht verarbeitetes zuckriges Müsli sein, auch wenn das viele behaupten (hört auf euren Instinkt!) Es gibt ein tolles Buch: Nutrition and Physical Degeneration von Weston A. Price, das zeigt dass überall auf der Welt Kinder mit gesundem verfügbaren Essen aufwachsen. Ja, sogar gut gewürztes Essen, Fisch, Miso Suppen, Grünem Tee, Leber, Eier. Es gibt bei allen gesunden Völkern immer eine ordentliche Protein Quelle. Viele Wissenschaftler sind sich einig: Babies können Protein besser verdauen als Kohlenhydrate. Achtet also auf genug Proteine bei der Umstellung von Stillen auf feste Nahrung.

Das weckt die Frage: würden Kinder eine größere Auswahl an Lebensmitteln akzeptieren, wenn sie nicht an verarbeitete Produkte gewöhnt wären? Wie oft hört man “Mein Leo isst gerade nur Nudeln” , “Marie macht auf alles Ketchup drauf bevor sie es anfasst”. Studien zeigen: Kinder essen eher das, was sie kennen und sind nicht aufgeschlossen für Neues. Also ist unsere Aufgabe, ihnen eine breite Auswahl von Anfang an aufzuzeigen.

Brauchen Kinder eine spezielle Ernährung?

Kinder sind in ihren Nährstoffbedürfnissen wie kleine Menschen. Ja, es ist schwer, Kinder umzuerziehen wenn sie anderes gewöhnt sind. Über die Problematik der Umstellung haben wir schon geschrieben. Aber es ist besser, sie jetzt umzugewöhnen, solange ihr noch die Kontrolle habt, was sie essen. Sehr wahrscheinlich sind sie euch später (viel später) sogar mal dankbar dafür.

Kinder und Kohlenhydrate

Wir haben ja gesagt: Kinder sind auch nur wie kleine Menschen. Mit dem Unterschied, dass sie sehr aktive Menschen sind. Das heißt, dass zwischen 30-50% des täglichen Energiebedarfs von Kohlenhydraten kommen sollte. Der Rest aus Proteinen und Fett. Das gilt aber nur, solange die Kinder auch draußen rumspringen (am Besten übrigens barfuß) und nicht vor dem Fernseher oder der Spielkonsole sitzen. Ein 8 Jähriger hat etwa einen Energiebedarf von 1800 Kalorien. Das heißt 900 Kalorien sollen maximal über Kohlenhydrate kommen.

Bei der Umrechnung gilt:
1 Gramm Kohlenhydrate = 4,1 Kalorien (kcal)
1 Gramm Fett = 9,3 Kalorien
1 Gramm Protein = 4,1 Kalorien

Das macht maximal 220 Gramm Kohlenhydrate für den aktiven 9 Jährigen.

Da der menschliche Körper (auch der von Kindern) mit Getreide nicht klarkommt, bleiben als Kohlenhydratquelle noch Gemüse und Obst. Wir empfehlen folgenden Rechner, um abzuschätzen wie viel von welchem Obst und Gemüse gegessen werden kann. Ein Beispiel: mit 100 Gramm Karotten nimmt man 40 Kalorien zu sich, keine Fette und Proteine. Das macht also rund 10 Gramm Kohlenhydrate. Man nimmt außerdem 3 Gramm Ballaststoffe zu sich. Daneben eine Menge Mineralien (ja, auch Kalzium – nein, das ist nicht nur in Milch) und Vitamine.

Viele machen den Fehler, die Kinder auf dieselbe Paleo Diät wie sich selbst zu setzen – und mit möglichst wenig Kohlenhydraten auszukommen (v.a wenn ihr selbst Gewicht verlieren wollt). Gebt den Kids ruhig Kohlenhydrate! Vorallem wenn sie sehr aktiv sind. Habt ihr Kinder, die dauern hungrig sind, müde, oder sich nicht gescheit konzentrieren können? Kohlenhydrate und Fett helfen hier! Aktive Kinder brauchen genauso wie Sportler einfach mehr Kohlenhydrate.

Also was könnt ihr kochen:
Süßkartoffeln, Kürbis, Bananenbrot (wetten, eure Kinder können die Finger nicht davon lassen). Wie viel von allem – das hängt von euren Kindern ab. Eine Daumenregel könnte sein: 2-3 Obstpausen am Tag und bei einem Essen am Tag stärkehaltiges Gemüse (wie eben Süßkartoffeln, Karotten oder Kürbis). Gerne zusammen mit einem guten Stück weidegefüttertem Fleisch. Auch knuspriger Bacon funktioniert gut bei Kindern. Gute Fette aus Kokosnussmilch, Kokosnuss, Olivenöl und Avocados sorgen für die Fettquelle. So nehmen die Kids die nötige Energie auf.

Und zum Punkt Ballaststoffe: Eine Handvoll Blaubeeren hat mehr Ballaststoffe als eine Scheibe Vollkornbrot. Noch Fragen?

Das gute bei Süßkartoffel, Kürbis und Co. ist, dass sie den Insulinspiegel nicht nach oben schießen lassen. Die hat nämlich die Folge, dass der Insulinspiegel danach wieder fällt und die Kinder (und Erwachsene) unruhig werden lassen. Sie können sich schlechter konzentrieren und werden zappelig.

Manja erklärt dies in ihrem Erfolgsvideo, wie sich ihre Kinder dank Paleo verändert haben.

Kinder und Fleisch

Fleisch ist ein wichtiger Energielieferant durch Fett und Proteine. Allerdings muss man hier auf die Qualität achten: Hat das Tier Getreide und im Zweifel sogar noch Medikamente verabreicht bekommen essen wir das indirekt mit. Also auf weidegefüttert achten! Oft rümpfen Kinder die Nase bei Fleisch. Ihr braucht nicht jeden Tag Fleisch essen, dafür dann aber mehr Gemüse, Fette, Obst und Nüsse um das Fleisch auszugleichen. Trotzdem sollte Fleisch im normalen Essensplan auftauchen. Ihr wollt die Umstellung angehen – aber stoßt auf lauten Protest? Lest hier welche Strategien helfen können.

Paleo und Milch

Milch und Milchprodukte, eigentlich von Paleo ausgeschlossen, gelten als wichtig für Kinder, da diese einen erhöhten Kalzium-Bedarf haben (besonders bis zum 5. Lebensjahr). Dies ist auch aus evolutionsbiologischer Sichtweise durchaus nachvollziehbar, da Kinder früher deutlich länger gestillt wurden (teilweise bis zum Alter von drei oder 4 Jahren). So sollte es sinnvoll sein, bei Kleinkindern zusätzlich Milchprodukte in die Ernährung zu integrieren. Hierbei sollte aber auf kommerziell vertriebene und pasteurisierte Kuhmilch verzichtet werden, da diese den Darm angreifen kann. Säuglinge vertragen Laktose, also Milchzucker, im Gegensatz zu Erwachsenen, da sich während der Stillzeit das Enzym Laktase bildet. Dieses spaltet Laktose in Glaktose und Glukose, die der Körper wiederum verwerten kann. Bei der Entwöhnung von der Muttermilch sinkt die Aktivität der Laktase auf etwa 5-10%. In Deutschland sind 15 – 20% aller Erwachsenen Laktoseintolerant. Beim Übergang von Muttermilch sollte man also stark beobachten und bestenfalls testen lassen, ob das eigene Kind dazu gehört.

Gesünder als Kuhmilch ist auf Joghurt und Kefir (Bio) zurückgreifen und die Vollfett-Variante wählen. Auch Ziegenmilch ist eine möglich Option.

So essen Kinder Gemüse: 10 Tipps

Pfui Spinat, Igitt Rosenkohl. Es ist sicher nicht immer einfach, Kinder zum Gemüse zu überreden. Mit diesen Tipps macht ihr dem Nachwuchs gesunde Dinge schmackhaft. So essen sogar Kinder Gemüse.

Gemüse für Kinder
  1. Lustige Ausstecher für Plätzchen verwenden: Einem Paprikaesel oder Gurkenbär ist schwer zu widerstehen. Kinder spielen nunmal gerne, das gilt auch für´s Essen.
  2. Geschichten ausdenken: beim Räuber Hotzenplotz ist z.B. Sauerkraut sehr beliebt. Vielleicht hat euer Kind ja Lust auf ein Räuber Hotzenplotz Essen?
  3. Kokosnuss knacken: Macht es euch zur Aufgabe, mit den Kindern zusammen eine Kokosnuss zu öffnen. Als Belohnung gibt es dann das hart verdiente Kokosnussfleisch und Wasser. Erzählt dabei, woher die Kokosnuss herkommt.
  4. Lasst das Kind entscheiden: Der Trick ist die Wahl zwischen 2 Gemüsesorten zu geben. “Magst du lieber Gurke oder Karotte – beides gibt es nicht”. So entscheidet sich das Kind für eine Wahl und hat das Gefühl, dass es die eigene Idee war.
  5. Gebt dem verhassten Gemüse andere Namen: Es gibt eben keinen Spinat, sondern Dino-Futter. Oder Piratenbrei (statt Kartoffelbrei).
  6. Gemüse/Obst Spieße bauen: Auf Schaschlikspießen kann man wunderbar lecker Gemüse und Obst anrichten. Bedingung: Wenn man einen Spieß nimmt, muss man ihn aufessen. Hier funktionieren dann auch exotischere Dinge wie eben ein Kohlrabi, wenn danach eine süße Traube wartet.
  7. Dippen: Wie gesagt – Kinder spielen nunmal gerne. Solange die Karottenstange in einen Dipp getunkt (will sagen: gematscht) werden darf, verschwindet sie schneller im Mund. Kräuterquark, selbst gemachter Ketchup – hier eignet sich viel.
  8. Nach Farben einkaufen: In der Gemüseabteilung gibt es die Aufgabe, ein Obst oder Gemüse von jeder Farbe in den Wagen zu legen. So lernen die Kinder spielerisch verschiedene Sachen kennen und werden im besten Fall neugierig auf den Geschmack.
  9. Spielend probieren: Das macht allen Kindern Spaß. “Augen zu und raten: hast du die grüne oder die rote Paprika im Mund”. Ratz fatz hat man nebenbei was gesundes gefuttert.
  10. Eierschiffchen bauen: Hartes Ei einfach halbieren und mit einem Zahnstocher und einer dünnen Scheiben Schinken ein Segel bauen.

Hat es funktioniert, Essen die Kinder Gemüse? Habt ihr noch mehr Ideen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

So gelingt die Umstellung

Ihr seid überzeugt – Das Essen eurer Kinder soll gesünder werden? Die Ernährung von heute auf morgen umzustellen wird schwierig sein. Nehmt euch kleine Ziele vor, z.B.:

  • Frühstücksflocken durch gesundes Frühstück ersetzen
  • Gluten und Getreide verbannen
  • Süßigkeiten streichen
  • mehr Fleisch einführen
  • etc.

Der Weg der heimlichen kleinen Schritte ist bei Familien oft leichter. Macht zum Beispiel die Pfannkuchen ab jetzt mit Banane statt Mehl. Voila – ein erster Schritt ist getan. Ganz ohne Meckerei. So kommt ihr langsam voran und euer Schrank leert sich langsam von ungesunden Lebensmitteln. Fangt auch nicht mit allen Mahlzeiten gleichzeitig an. Am Anfang nach einem langen Tag habt ihr möglicherweise keine Energie, aufwändig neue Rezepte auszuprobieren. Aber das Frühstück kann man recht unkompliziert angehen. Weg mit Frühstücksflocken, Kellogs und Snacks – hier ist nichts, aber auch gar nichts gesund. In den Produkten stecken 30% Zucker. Wer denkt, seinen Kindern damit etwas Gutes zu tun, irrt einfach nur. Die Kinder fangen hier den Tag mit Süßigkeiten an, der Blutzucker steigt schubartig an, fällt genauso schnell wieder ab und macht Heißhunger auf mehr. Außerdem gibt euch ein gutes Frühstück genug Energie, euch was Gutes für’s Mittagessen auszudenken :-)

Die Nachmach-Strategie

Vielen hilft es, sich auf “Ersetzen” von bisher Gekanntem zu konzentrieren. Probiert mal “heute gibt´s Burger ohne Brötchen“. Oder die Paleo Schoko Cookie Variante statt normalen Keksen. Auch das Paleo Bananenbrot kommt in eurer Familie sicher spitze an. Es müssen neue Rituale geschaffen werden.

Fakt ist: Man kann alles lernen und die Kinder mit etwas Routine an alles gewöhnen. Auch an Rührei zum Frühstück. Oder Obstsalat. Versucht, von Euren Kindern gekanntes Essen möglichst Paleo nachzukochen. Fischstäbchen und Chicken Nuggets bekommt man auch glutenfrei hin. Und statt normalen Pommes gibt es Süßkartoffel Pommes. Wichtig ist: Das Endprodukt sieht nahe an dem aus, was die Kids bisher so gefuttert haben, damit der Wiedererkennungseffekt da ist. Die meisten Kinder wollen unkompliziertes Essen, keine Verkünstelungen.

Bei vielen trifft auch zu, dass die Kinder das meiste essen – solange sie Ketchup drauf packen dürfen. Warum nicht? Solange ihr ein Paleo Ketchup zaubert ist das OK. Kids wollen halt gerne dippen und etwas matschen. Wir haben bereits ein tolles Paleo Ketchup Rezept ausprobiert.

Die “Verboten Zone” taktisch nutzen

Kinder wollen doch meistens das, was die Erwachsenen mögen, oder noch besser: was für Gäste aufgehoben wird. Also bereitet euer Essen zu – und stellt es (sichtbar) für das Kind außer Reichweite. Kinder haben gerne die verbotenen Dinge (selbst wenn sie gesund sind). Verboten ist einfach so viel spannender. Benutzt doch diesen Kinderinstinkt für euch, das Ganze muss aber authentisch rüberkommen. Produkte explizit als “Erwachsenenessen” zu kennzeichnen kann Wunder wirken.

Macht euch bewusst: Die “perfekte” Lösung darf nicht zum Feind der “guten” Lösung werden. Kinder dazu zu bekommen, besser zu essen, ist keine Alles oder Nichts Entscheidung. Ihr entscheidet. Je nachdem: Geht es euch um 100% paleo, hauptsächlich um Gluten und Getreide, oder darum Gemüse beliebter zu machen. Egal was – ihr verbessert damit die Ernährung eurer Kinder.

Mitmachen in der Küche

Am Besten, die Kinder helfen beim Kochen direkt mit und sehen alle Bestandteile des Essens – das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es nachher nicht angeekelt weggeschoben wird. Heutzutage fehlt für Kinder oft die emotionale Verbindung zum Essen, berichtet zum Beispiel der Spiegel. Es ist den Kindern gar nicht mehr klar, woher das Essen kommt und damit fehlt der Bezug.

Seid ein Vorbild

Experten wissen: Kinder probieren eher, wenn die Erwachsenen als erste davon essen. Ihr seid das Vorbild für eure Kinder. Ihr kennt das ja: Statt Babybrei wollen die Kinder schon früh vom Elternteller mitessen. Nutzt das für euch und legt euch selbst Kohlrabi und Radieschen auf den Teller. Was nicht funktioniert: Brot und Süßes zu verbieten, wenn ihr selbst (auch heimlich) zuschlagt. Überdenkt erstmal euer eigenes Essverhalten – dann ziehen die Kinder einfacher mit.

Ausdauer beweisen

Klar, wenn euer Sprössling noch nie einen Kohlrabi geknabbert hat, wird er ihn angeekelt wegschieben. Denn Kinder mögen das was sie schon kennen. Hier hilft nur Ausdauer. Heute kein Kohlrabi = morgen probieren wir es wieder. Morgen kein Kohlrabi = übermorgen probieren wir es wieder. Irgendwann kennt das Kind den Kohlrabi und probiert auch mal. Irgendwann gehört der Kohlrabi zur Liste der gekannten Lebensmittel. Wichtig: Selbst auch Kohlrabi essen und das Ganze als Selbstverständlichkeit verkaufen, ohne viel Erklärungen drum rum. Am Besten hilft das Kind schon in der Küche beim Kohlrabi schneiden.

Zwischensnacks

Gekochtes Gemüse kommt meistens nicht so gut an wie rohes. Das ist gut, denn der Kiefer wird trainiert. Immer wieder zwischendurch Karotten und Paprika anzubieten kann dabei helfen, dass die Kids im Spielen gar nicht merken, was sie da eigentlich futtern. Banane, Birne und Beeren (alles mit süßem Geschmack) funktionieren ebenfalls.

Zusammen Durchalten

Es ist wichtig, dass die Kinder merken, dass es euch Ernst ist! Es ist wichtig, dass ihr mit eurem Partner an einem Strang zieht. Jammern und toben und stampfen darf nicht dazu führen, dass wieder altes Essen auf den Tisch kommt. Wenn es hart auf hart kommt: wenn aus lauter Trotz ein Essen ausgelassen wird, fallen eure Kinder nicht gleich vom Fleisch. Gemüse ist schon viel weniger schlimm, wenn man Hunger hat.

Gemeinsam Einkaufen

Lasst eure Kinder mitentscheiden, was gekocht wird. Dann hat man immer das “das hast du dir doch gewünscht” Argument. Und die Kinder kann man mit gezielten Vorschläge (“Wie wär´s denn mit gefüllter Paprika”, “sollen wir mal essen wie in China”) in die richtige Richtung schieben.

Rezepte die deine Kinder überzeugen

Wir haben eine ganze Sammlung an gesunden Kinderrezepten angelegt. Hier aber schonmal die Lieblinge, die sich unserer Erfahrung nach immer bewähren:

Habt ihr Erfahrung mit der Umstellung der Ernährung eurer Kinder auf Paleo? Was sind eure Zweifel / Schwierigkeiten? Kommentiert und wir versuchen, uns was einfallen zu lassen!

© Oksana Kuzmina – shutterstock.com

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Geschrieben von Michaela

Michaela ist die Naschkatze im Paleo360 Team und deswegen immer auf der Suche nach Paleo-konformen Süßigkeiten. Vielleicht hat sie auch deshalb die exzellente Fähigkeit entwickelt, exotische Salate mit diversen leckeren Früchten zu kombinieren. Auch sie ist ein großer Fan von Natur und dem Münchner Alpenvorland. Michaela schläft gerne lang, weswegen ihre Blogposts wohl öfter am Nachmittag veröffentlicht werden.
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37 Kommentare

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  1. Doreen //

    Ich bin gerade etwas überfragt, was ich meinem 7 Monate altem Baby abends geben könnte. Mittags bekommt er Gemüse mit Fleisch. abends aktuell einen Muttermilch Dinkel Haferbrei mit Obst.

    Antworten
  2. Annika //

    Ich finde glutenfrei für Kinder (die es nicht aufgrund von Unverträglichkeiten wirklich brauchen) sehr schwierig. Gerade in der KITA, bei Freunden etc. bedeutet glutenfrei dann Reismehl, und das meiden wir strikt (Arsen lässt grüßen).

    Unsere Tochter bekommt Gluten, wenn auch in der etwas “besseren” Form- Dinkel/ Emmer oder Urkorn, alles bio.

    Ansonsten ernähren wir sie (und uns) überwiegend Paleo (allerdings nicht low carb) und machen viel aus Maniok- und anderen alternativen Mehlen.
    Zu mir hat eine (sich selbst Paleo-ernährende) Ärztin gesagt- Gluten ist, wenn man es verträgt- nicht das schlimmste.

    Milchprodukte gibt es bei uns allerdings überhaupt nicht, da es bei uns keiner mag und ich auch nicht besonders viel davon halte… Kann der Calciumbedarf für Kinder denn nicht auch aus Mineralwasser kommen? So handhabe ich es.

    Antworten
  3. Tina //

    Wie schaut es aus mit Rohkost-Schokolade? Ist die (in Maßen gegessen) empfehlenswert?
    Meine Tochter und ich essen da schon mal ganz gern ein Stück (z.B. Omar) und machen sie auch selbst aus Kakaobutter oder Kokosöl, Kokosblütenzucker und roher Kakaomasse oder rohem Kakaopulver …

    Antworten
  4. slocke //

    Liebes Paleo-Team,
    Ich lese seit vielen Wochen hier mit, habe diverses ausprobiert u starte nun endlich durch u versuche endlich gänzlich auf Getreide, Zucker und Milchprodukte zu verzichten. Einzig bei Quark werde ich mich nicht zurück halten, da ich nicht so viel Fleisch essen möchte u es in einem 6 Personen-Haushalt (7 Jahre, 10 Jahre, 14 Jahre, 16 Jahre, und Eltern) auch eine finanzielle Frage darstellt. Von vier Kindern ist die älteste Vegetarierin, die zwei Kleinen sind auf dem besten Wege dahin (sie essen von sich aus selten Fleisch, Wurst), sind der Rohkost einigermaßen zugeneigt u mögen Obst mit /ohne Quark ganz gerne – mit den gerne verzehrten Eiern in allen Variationen ist damit, denke ich – der Eiweißbedarf gedeckt.. Der Große Sohn könnte täglich ein halbes Rind alleine vertilgen u mein Mann isst GsD was auf den Tisch kommt.
    Nun habe ich eine Frage:
    Ihr benutzt immer wieder Leinmehl, Kokosmehl, Erdmandelmehl, etc., Kokosöl, …. diese würde ich allerdings gerne gegen Zutaten austauschen, die preiswerter sind und ich nicht in Spezialläden erwerben muss. Zudem ich eben auch regional u saisonal bleiben möchte. Ja, ich gönne uns auch Bananen u Orangen, Mandeln, Nüsse die nicht regional sind …. die kann ich mir aus unserem Speißeplan auch nicht mehr wegdenken. Die gibt’s bei uns aber auch nicht täglich.
    Wenn ich mit meinem Gemüse /Obst etc. saisonal u regional bleibe, Raps-/Oliven-/Sonnenblumenöl nutze, 2x die Woche auf Hackfleisch, Pute u 1x Fisch zurück greife, dürfte ich doch immer noch eine gute abwechslungsreiche Ernährung erreichen, ohne Mängel? (Wir wohnen in BW, Nähe Stuttgart)
    Vielen Dank für diese tolle Seite u meines Erachtens auch gut recherchierten Artikeln. In vielen Texten finde ich wieder, was ich aus eigener Erfahrung bereits für mich selbst herausgefunden habe, oder es gibt den berühmten Aha-Effekt, deshalb also ist das so….
    Herzlich grüßt Nita

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Nita,
      das liest sich nach einer super zusammengesetzten Ernährung für dich und deine Familie – du hast dir da echt schon einige Gedanken gemacht :) Je nach den Umständen und Vorlieben wird sich die Ernährung auch weiter entwickeln, bleib einfach weiter so offen dafür.

      LG, Anja

      Antworten
  5. Miriam //

    Meine Tochter (gestern 4 geworden) durfte sich wünschen, was ich für den Kindergarten backen soll – na, was glaubt ihr, hat sie sich gewünscht?!! –> Banana Bread!! Braves Mädchen… (achja und Smarties Muffins hahaha, aber die hab ich dafür mit Vollkornmehl gemacht, und nur 4 kleine Smarties reingepackt)

    Antworten
  6. Sandra //

    Hallo,
    instinktiv weiß ich, dass es richtig ist, sich so zu ernähren, wie es unsere Vorfahren taten (bevor das Getreide auf den Plan kam). Ich habe das ganz ohne Bücher oder Internet im Selbstversuch festgestellt, da ich ziemlich intensiv vor allem auf glutenhaltiges Getreide reagiere. Erst danach habe ich festgestellt, dass es für meinen Ernährungsansatz einen Namen gibt. :-) Meine Ernährung ist nicht zu 100% Paleo, so weit bin ich noch nicht. Sie ist allerdings absolut glutenfrei – für den Anfang. So weit zu mir. Das Problem ist eher meine Tochter – 8 Jahre alt und ein wahrer Getreidejunkie, anders kann man es kaum bezeichnen. Brot, Brot und nochmals Brot, dazu Nudeln, Maiswaffeln, Müsli, Cornflakes (ungesüßt) und Reis. Daneben gibt es wenig: Kartoffeln, Nüsse, Karotten (nur roh), Äpfel, Trauben, Mandarinen und im Sommer alle Beeren, möglichst frisch vom Strauch. Grundsätzlich gilt hier: frisch gepflückt isst sie die seltensten Kräuter, sogar Brennesseln. Sobald es aus der Packung kommt, eher nicht mehr. Ich bin verzweifelt, denn ich kann sie verstehen – eigentlich kann sie sich nicht mehr so ernähren, wie es der Körper vorschreibt, denn wir leben nunmal nicht mehr im Wald und haben das Wissen über Wurzeln&Co verloren. So ist sie auf süchtigmachenden Getreideprodukten hängengeblieben. Sorry für die lange Erklärung, aber sie zielt auf meine Frage ab: wie kann ich ihre Ernährung sanft umstellen, ohne einen üblen Zwang daraus zu machen? Sie probiert wirklich nichts neues, nicht die süßeste Paprika, keine Süßkartoffel… nichts. Ich weiß nicht mehr weiter und habe dabei das Gefühl, mein Kind konstant mit Getreide zu “vergiften”… :( Ich möchte aber auch nicht, dass das Thema Enährung für sie zum Kindheitstrauma wird.

    Habt ihr eine Idee?

    LG Sandra

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Sandra, gerne antworte ich auch hier erneut auf deine Frage. Habe selber keine Kinder, von daher fällt es mir schwerer konkrete und hilfreiche Tipps zu finden.

      Lasse ggfalls von dem Gedanken los dein Kind zu vergiften, denke das führt euch beide nicht weiter:) Biete deiner Tochter vllt gesündere Getreidealternativen wie Buchweizen oder fermentierte Getreidewaren.

      Mit der Zeit wird sie sich vllt auch mehr nach dem richten was du vorlebst- je weniger du es zum Zwang machst und als Zwang siehst.

      LG, Anja

      Antworten
      • Sandra //

        Hmm.. ja, der Zwang. Ich neige tatsächlich dazu, die Dinge oft ein wenig extrem zu sehen und das bekommt sicher auch meine Tochter zu spüren. Für mich sind so viele Jahre schlechte Ernährung gerade in der Kindheit eben schon deutlich zu viel und ich würde da gerne ein wenig nachhelfen, anstatt noch länger zu hoffen, dass sie irgendwann von selbst rumkommt… Aber Danke für die Idee, verstärkt auf gesündere Getreidealternativen zu setzen, auch wenn ich diese gerade aus meinem eigenen Ernährungsplan eliminiere. Es ist zumindest ein erster Schritt. Danke für die Anregung!
        LG Sandra

        Antworten
  7. wc sitz //

    Sehr interessanter Artikel. Hoffe Sie veröffentlichen in regelmäßigen Abständen solche Artikel dann haben Sie eine Stammleserin gewonnen.Vielen Dank für die tollen Informationen.

    Gruß Sandra

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Sandra,

      danke für das Lob! :) Genau, wir veröffentlichen regelmäßig neue Beiträge. Wir freuen uns dich als Leserin dabei zu haben!

      LG, Anja

      Antworten
  8. Tiffy //

    Ich bin ehrlich gesagt ziemlich verwundert über einige Aussagen zum Thema Kinder und “Milch” warum empfehlt ihr grade für Kinder fremdartige Milch? Sie kann zu massiven Störungen im Immunsystemführen. (ED bzw. MS / Diabetes Typ I/Rheuma/Autismus….) außerdem kann der Konsum von fremdartiger Milch den Darm nachhaltig aus dem Gleichgewicht bringen (Besonders bei Neugeborenen) das gilt auch für industriell hergestellte Formula. Auf keinen Fall sollte man anfangen Kindern so etwas zu verabreichen. Wusstet ihr, dass die Fremdeiweiße aus zB Kuhmilch in die Milch der stillenden Mutter übergehen. Desshalb sollten auch stillende Mütter auf fremdartige Milch verzichten. Ein gesndes(und ein krankes erst recht nicht) Kind sollte ausschließlich arteigene Mzttermilch bekommen. Vollstillen sollte man MINDESTENS die ersten 6 Monate feste Nahrung sollte erst eingeführt werden, wenn das Kind sie verlangt(Während des Zahnens verdauen viele Kinder noch nicht gut) eine gute Methode, den Kindern die Verantwortung für die Steigerung der Nahrungsmenge zu überlassen ist die BLW Methode, bei der man den Kindern zB gegartes Gemüse in die Hand gibt und es so frei entscheiden kann ob und wie viel es davon in den Mund nimmt/kaut/nuckelt/isst. darüber hinaus sollte mindestens bis zum zweiten Geburtstag weiter gestillt werden(mit etwa zwei Verändert sich die Muttermilch erneut) und darüber hinaus, solange sich Mutter und Kind wohlfühlen (das Biologische Abstillalter liegt zwischen 2 und 6 Jahren-in dem Zeitraum stillen sich die meisten Kinder selber ab. – nicht zu verwechseln mit vorübergehenden Streiks, in denen die Mutterbrust verweigert wird- hier sollte man tunlichst davon absehen das Kind zu erziehen im Sinne von” jetzt gibt’s auch nichts mehr” Muttermilch ist der wertvollste Nährstoff Lieferant für Babys und kleine Kinder!) Ein “danach” wie es Herr Hipp in der Werbung gerne benennt gibt es nicht Stillt ein Kind sich ab ist es nicht nötig/sogar eher schädlich einem Kind fremdartige Milch in welcher Form auch immer zu geben.

    Antworten
  9. Nina //

    Huhu! Also ich habe mir gerade diesen Bericht und alle Kommentare angesehen, da ich gerade über dieses Thema etwas zu lernen habe. Ich selber mache Paleo und habe auch einen Food-Blog. Mit dem Thema Schwangere, Stillende Mütter und Kinder habe ich mich bis jetzt ( leider ) nur sehr wenig bis gar nicht beschäftigt. Zum Thema Vitamin D – Vitamin D und K wird sofort nach der Geburt dem Säugling gegeben, damit die Gefahr von Rachitis oder Hirnblutungen verhindert wird. Ja und die Steinzeitler hatten keine Pillen und Co – aber die Menschen wurden auch nicht alt. Kinder sind oft sehr früh gestorben…könnte auch ein Grund wegen bestimmter Mängel gewesen sein. Ich bin ein totaler Gegner von Fertigprodukten, Pillen und Co , aber in dem Fall ( Säuglinge ) würde ich ‘Anweisungen’ vom Arzt befolgen. Gleich wie das Stillen bis zum 6. Monat würde ich empfehlen, da man herausgefunden hat, dass viele Intoleranzen/Allergien weniger häufig auftreten, wenn Säuglinge/Kinder länger gestillt wurden. Meiner Meinung nach sollte man seinen Kindern von jedem Lebensmittel ein wenig probieren lassen – manchmal etwas Pasta, Reis und auch Süßigkeiten. Das sollte natürlich nicht jeden Tag oder jede Woche sein!!! Einem Kind kann man auch nicht beibringen, dass Schokolade der ‘Feind’ ist – für ein Kind zählt rein der Moment! ‘Jetzt esse ich die Schokolade und jetzt schmeckt es mir – egal ob ich davon Karies bekomme oder später mal dick/krank werde.’ Als Eltern sollte man eben die Kontrolle darüber haben – wie oft mein Kind etwas Süßes bekommt – gleich wie oft mein Kind Spaghetti mit einem Kilo Käse serviert bekommt. Bis zu einem bestimmten Alter hat man als Elternteil die Kontrolle darüber, danach nutzt es eh nichts mehr. Ich würde mein Kind zu 70-80% Paleo-Kost servieren und den die restlichen 20-30% ‘normal’. Stellt euch mal vor, wenn das Kind in die Schule geht und sagt: Nein ich darf dieses Brot nicht essen, weil die Steinzeitmenschen haben das auch nicht gegessen…?!? Naja und ich finde, dass man niemanden eine bestimmte Ernährungsweise/Lebensweise aufzwingen sollte! Ein Kind kann sich dagegen nicht wehren…somit sollte es von allen Lebensmitteln etwas bekommen und später entscheiden, wie es LEBEN möchte. So. Nun habe ich meine Senf dazugeben. Lg Nina :)

    Antworten
  10. sarah //

    Wie siehts mit Paleo uns stillen aus? Ernähre mich seit 1 Woche wieder paleo – 4 Monate nach Geburt meines Sohnes. Jetzt schläft er in der Nacht viel schlechter und kommt 3- 4 x zum trinken, wo er davor 1 x kam und manchmal sogar schon durch geschlafen hat. Woran könnte das liegen? Ist meine Milch weniger reichhaltig, bzw weniger Zucker? Für mich kaum zu glauben…

    Antworten
  11. Christine //

    Mein Sohn ist 14, wir lassen seine Umstellung einfach langsam angehen. Er liebt die neuen Frühstücksvarianten, Smoothies, Obst, Nüsse, Eier etc etc. Vollkornbrot für die Schule will er trotzdem mitnehmen. Auf alle kh haltigen Gemüse steht er natürlich sehr und gegen ein ordentliches Stück Fleisch oder Fisch hat er nichts einzuwenden. Ich bin wirklich gespannt, wie es mit ihm weitergeht

    Antworten
  12. Ina //

    Ich finde das ebenfalls ein sehr spannendes Thema. Gibt es hierzu Literatur ( auch gerne in Englisch) ? Meine Tochter kommt bald in die Kita mit gemeinsamem Mittagessen. Ich habe ein bisschen Sorge, dass Sie sich ihre guten Essgewohnheiten gleich wiederabgewöhnt mit den anderen Kindern. Ich finde es erschreckend wieviele Eltern Ihren Kinder regelmässig Süssigkeiten geben.
    Hat jemand Erfahrung, wie man seinen kleinen verständlich mitgibt, dass das nichts für jeden Tag ist ohne sich von den anderen abzugrenzen?

    Antworten
    • Susi //

      Ina, es wird wohl nicht leicht werden Paleo mit der Kita reibungslos zu vereinen. Es sei denn es ist eine Paleo-Kita. Die Eltern von Kindern, die z.B. Allergien oder Diabetes haben, können sicher ein Lied davon singen. Die haben aber keine Wahl. Meiner Erfahrung nach gibt es in den Kitas heutzutage nicht mehr großartig Süßigkeiten im klassischen Sinn, aber natürlich Weizennudeln und Joghurt bestimmt. Deshalb ist es meiner Meinung nach am Wichtigsten, nicht verbissen zu sein und das Kitaessen als Ausreißer zu akzeptieren.

      Antworten
      • Sabrina //

        Ich bin Tagesmutter. Handhabe es nun so dass es hier Getreidefrei gibt, die Eltern aber bei Sonderwünschen eigenes spezialessen mitbringen sollen/können. Ich beziehe die Eltern generell mit ein indem es für jedes Kind einen Obst und Gemüsetag gibt an denen sie für die Gruppe dann was mitbringen. So müssen sich dann auch die Eltern sich mit gesundem Essen auseinander setzen die es sonst so nicht tun.

        Antworten
  13. Eva //

    ausdauer und ausnahmen sind bei uns angesagt, vor allem wenn es um geburtstage und feiern geht bei kindern. sie nicht als “anders” dastehen zu lassen finde ich wichtig und wir wollen alle nicht, dass sie sich hinter unseren rücken dann die bäuche mit chips&co vollschlagen. also den gesunden menschenverstand auspacken und eltern sein, die ihr “eigenes” paleo für ihr kind entdecken, auch wenn mal milch, ein gewöhnlicher muffin oder pommes dabei sind. das wäre meine erfahrung mit der ich mit unserm 3 jährigen ganz gut fahre…seit einem halben jahr schon.
    grüße eva

    Antworten
  14. Sabrina //

    Ah genau das hatte ich gesucht :)
    Ich habe einen 2.5 Jahre alten Sohn und wollte auf Paleo umsteigen. War mir aber ziemlich unsicher eben wegen der Kohlenhydrate. Mein Sohn ist wie ein Duracellhase und braucht unmengen an Energie. Da hatte ich natürlich bedenken, dass ich ihm diese nicht audreichend liefern könnte wenn ich auf Getreideprodukte für ihn verzichte. Obendrein liebt er eimdach Milch und Käse.
    Auf süßes mal ab vom Obst habe ich seit seiner Geburt eh schon verzichtet und auch er kennt es nur durch die Frucht eigene Süße.

    Was den Kommentar mit stillen und sofort wieder schwanger werden betrifft stimmt das nicht zwingen. Ich habe meinen Sohn 19 Monate gestillt. In der Zeit war ich jedenfalls nicht in der Lage ein zweites Kind zu bekommen. Stillen ist keine sichere Verhütung. Ist mir klar. Aber bei vielen Frauen ist es so, dass der Zyklus bis zum Abstillen oder zur Einführung der Beikost ausbleibt.

    Das Problem mit Pasteurisierter Milch habe ich jetzt nicht ganz verstanden. Rohmilch bekommt man schlicht nicht mehr und kann froh sein Milch zu finden die “bloß” pasteurisiert ist. Ich lehne ja selbst alle anderen Behandlungen wie Homogenisieren und Ultrahocherhitzen und Mikrofiltern ab. Aber Pasteurisieren ist doch nur reines Erhitzen.

    Liebe Grüße
    Sabrina

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  15. Susi //

    Meine Eltern haben während unserer Kindheit sehr viel dran gesetzt, dass wir nur “Gesundes” essen. Das war so in den späten 80ern. Es gab zum Frühstück Haferflocken mit Nüssen, Rosinen, Frischkornbrei und ein bißchen Honig, das Pausenbrot war gröbstes Leinsamenbrot und Obst, und die Mahlzeiten bestanden aus jeder Menge Gemüse. Wir hatten eine Getreidemühle in der Küche und der Kuchen wurde mit Vollkornmehl und Rohrzucker gebacken. Die Milch wurde beim Bauer geholt, es gab nix Süßes, etc. pp. Sicher gab es auch mal Ausnahmen. Ich war ein superfittes, supergesundes Kind :-) Aber ich hab unser Essen daheim und auch mein Pausenbrot manchmal ganz schön gehaßt. Bei jeder Gelegenheit hab ich dann voll über die Stränge geschlagen. Z.B. bei Kindergeburtstagen jede Menge Kuchen (aus Weismehl und raffiniertem Rucker) runtergeschlungen, oder mit meinem Taschengeld am Pausenstand einen Hot Dog gekauft und das liebevoll bestückte Leinsamenbrot in die Tonne getreten :-(
    Warum ich das jetzt auf dieser Paleo-Seite schreibe? Ich denke es ist ganz wichtig einen Weg zu finden, wie man eine bestimmte Ernährung, die sich von der “üblichen” unterscheidet, so in das Leben der Kinder einzubringen, dass nicht nur Verzicht und Anders-Sein wahrgenommen wird. Die meisten von uns leben nicht im Urwald, deshalb werden wir nicht umhin kommen Kompromisse einzugehen, damit auch die besten Absichten nicht nach hinten losgehen.

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  16. Tine //

    Muss ich bei der Challenge bzw generell bei der Umstellung auf paleo auf etwas achten,wenn ich mein Kind voll stille ?

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    • Matthias Föckeler //

      Hallo Kristin,
      ich denke nicht, dass es dabei irgendwelche Probleme geben sollte. Da ich aber kein Experte im Bereich Stillen bin und dies eine große Verantwortung ist, würde ich dich bitten dies mit deinem Frauenarzt zu besprechen.

      Aber nochmal: Da du auch und gerade mit Paleo alle notwendigen Nährstoffe zu dir nimmst, sollte es da normal kein Problem geben. Aber Vorsicht halte ich in dem Fall für besser, als Nachsicht.

      Wäre toll, wenn du uns an deinen Ergebnissen teilhaben lässt :)

      Alles Gute für dich und dein Kind!

      LG
      Matthias

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    • ipunkt //

      Bei Stillfragen würde ich nicht die Frauenärztin, sondern eine Stilberaterin IBCLC fragen. Ich selbst stille auch gerade voll und stelle langsam um. Meine Befürchtung ist eine eventuelle Entgiftung meinen Körpers über die Muttermilch (genau aus dem Grund soll man während der Stillzeit keine Diät oder Detox- Kur machen). Da ich aber wahrscheinlich wie bei meinem ersten Sohn 2-3 Jahre stillen werde, mag ich eigentlich nicht so lange warten… mal sehen.

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  17. Vero //

    also meine Lieben,
    ich bin durchaus der Ansicht, dass ein wenig mehr Paleo in der Kinderernährung gut täte. Etwas weniger Fertigprodukte und etwas mehr pure Lebensmittel. Aber mit der Aussage: “da Kinder früher deutlich länger gestillt wurden (teilweise bis zum Alter von drei oder 4 Jahren).” liegt ihr total daneben. Früher gab es keine Verhütung und eine Frau im gebärfähigen Alter war innerhalb kürzester Zeit nach der Geburt wieder schwanger. Genau nur diese Zeit wurde das Erstgeborene gestillt, war das neue Baby auf der Welt, so musste das andere weichen.
    Ich selbst habe Afrikanerinnen gesehen, die ganz normales Essen in ihrem Mund zerkauten und es dem größeren Kind in den Mund spuckten, während das Neugeborene an der Brust lag.
    Richtig finde ich, dass Getreide und Glukose-Fruktose aus dem Speiseplan der Kinder gestrichen werden sollten. Kohlenhydrate gibt es zu Genüge aus echten Lebensmitteln.
    Unsere Urahnen hatten damit kein Problem und auch die Kinder gediehen und wurden letztlich zu uns…

    LG Vero

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  18. PR //

    Ich wünsche mir hier ehrlich gesagt mehr wissenschaftliche Recherche. Meines Erachtens ist Kuhmilch ganz und gar nicht für den Menschen und schon gar nicht für Kinder zu empfehlen. Warum auch? Die Muttermilch anderer Lebewesen zuführen? Wozu? Ein Fakt als Beispiel: Kuhmilch fördert der Entstehung von Diabetes-Typ-1, besonders im Säuglings-/ Kindesalter. Osteoporoseprävention? Pflanzliche Lebensmittel enthalten genauso Kalzium, wenn auch in geringeren Mengen, allerdings mit einer Resorptionsrate von bis zu 60%, wohingegen das Kalzium der Milch nur zu etwa 30% im menschlichen Körper resorbiert wird. So machen auch die überzogenen Kalziumempfehlungen diverser Institution “Sinn”. Des Weiteren sei gesagt, dass Kalzium nicht alleine für die Osteoporoseprävention, sondern auch (bzw. gerade) eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr sowie körperliche Ertüchtigung wichtig sind. Bezüglich des Säure-Basen-Haushalts sei angemerkt, dass Milch sauer auf den menschlichen Organismus wirkt, was wiederum in einem basenbildenen Mineralstoffabbau resultiert, vor allem des Kalziums der Knochen, um den Haushalt entsprechend auszugleichen. Säurebildende Lebensmittel fördern Osteoporose. Alles Fakten, die hier scheinbar unberücksichtigt bleiben! Schade..

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    • ipunkt //

      Ich unterschreibe hier! Warum die Empfehlung für Fremdmilchprodukte bei Kleinkindern? Das ist Quatsch und für diese genau so ungesund wie für Erwachsene. Die WHO empfiehlt, mind. 6 Monate voll zu stillen und danach noch mind. bis zum 2. Geburtstag teil zu stillen. Möchte man dies nicht, sollte man Muttermilch durch Pre ersetzen. Aber sicher nicht durch Kuhmilch. Eines der calciumreichsten Lebensmittel ist zB Tahin (reine Sesampaste).

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    • Susi //

      Wo wir grade kurz bei der Vitamin-D-Zufuhr waren. Wie viel Sinn macht die Gabe von Vitamin-D-Tabletten bei Säuglingen? Ich habe das bei meiner Tochter nicht gemacht und bin damit auf totales Unverständnis gestoßen…

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      • PR //

        Genauso viel Sinn wie bei einem Erwachsenen. Nur wenn der Säugling ausreichend Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist, wird die Einnahme eines Präparats hinfällig. Allerdings synthetisiert man in unseren Breitengraden von Oktober bis März quasi nicht ausreichend Vitamin D über die Haut, egal wie viel Sonnenbestrahlungsdauer. Der Körper greift dann auf das im Körper gespeicherten Vitamin-D zurück. Ob das dann ausreicht, kann dir eine Blutabnahme beim Arzt verraten ;)

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        • Susi //

          Fein. Aber was hat sich die Natur nur dabei gedacht? Die Leute in der Altsteinzeit haben ja auch keine Präparate gehabt…
          Dahin sollte meine Frage eigentlich gehen. Was machen überzeugte Paleos, wenn es um sowas wie Kunstpräparate geht, die man angeblich braucht, weil unserem Körper sonst was fehlt?

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          • ipunkt //

            In der Altsteinzeit gab es weder Sonnencreme, noch Kleidung (in der Form wie heute). Die Zeit in geschlossenen Räumen dürfte wohl auch weniger gewesen sein als heute ;-) Wenn Dein Baby also täglich (außer in den Wintermonaten, siehe oben) viele Stunden nackt ohne Sonnenschutz in der Sonne ist, bekommt es genügend Vit D. Meins ist das nicht, deshalb nehmen wir hier alle das Vit D Öl.

  19. Nicole //

    Ich habe jetzt wieder beg onnen auf Paleo umzustellen und ich habe eine Tochter von 20 Monaten. Und sie macht mit. Sie isst sehr gerne Obst und Gemüse. Ich denke, ihre Kohlehydrate bekommt sie durch das Essen in der Kita und ab und zu mache ich auch mal Nudeln und Kartoffeln (die ich dann nicht mitesse). Das Bananenbrot essen wir beide sehr gerne. Deshalb meine ich, dass Paleo durchaus für Kinder geeignet ist.

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  20. Steffi mit Familie //

    Hallo Zusammen,
    Meine Familie und ich versuchen schon eine Weile gluten- und laktosefrei zu leben. Wir haben aber das richtige Gleichgewicht noch nicht gefunden. Durchschnitts Zufall habe ich diese Seite entdeckt und freue mich schon Zusammen mit meiner Familie die 30-Tage-Challenge anzugehen.

    Da wir etwas mehr Vorplanung brauchen beginnen wir nicht vor September, Wir sind fünf Personen, davon 2 in Vollzeit, 1 Teenager und Zwillinge in Alter von 8 Jahren. Frühstück, Pausen, schnelles zu Mittag und ein Abendessen müssen gefunden und zubereitet werden.

    Habt ihr Ideen was ich den Zwillingen in die Schule mitgeben kann? Oder welche Gerichte ich in größeren Mengen richten kann außer Suppen?

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