4 Gründe warum Milch ungesund ist

„Milch ist gesund und liefert uns die Extraportion Calcium“ – derartige Slogans werden uns seit unserer frühen Kindheit von der Werbeindustrie eingebläut. Aber stimmt das so? Ist Milch wirklich unersetzlich und essentiell für unsere Gesundheit? Gerade in der Paleo Ernährung scheiden sich hier die Geister. Ist Milch ungesund? Was spricht für, was spricht gegen den Verzehr von Milch? Es gibt eine Menge Pro- und Contra-Argumente, die es gilt, gezielt abzuwägen.

4 Gründe warum Milch ungesund ist

Gab es Milch schon in der Steinzeit?

Man geht davon aus, dass der Mensch vor ca. 12.000 Jahren begonnen hat, Milch auch nach dem Säuglingsalter zu vertragen. Das liegt daran, dass sich die genetische Mutation durchgesetzt hat, auch im fortschreitenden Alter noch ein Enzym zu produzieren, das uns hilft, den Milchzucker (Laktose) zu verdauen.  Dieses Enzym heißt Laktase. 12.000 Jahre – das klingt zwar viel, ist aber im Vergleich zur gesamten Dauer der Menschheitsgeschichte ein sehr kurzer Zeitraum. Und genau hier knüpft der Paleo Gedanke an. Im Sinne der Steinzeit Ernährung  werden nur Lebensmittel verzehrt, auf die unser Körper bestmöglich ausgelegt ist. Und genau deshalb gibt es einige Punkte, die gegen den Konsum von Milch und Milchprodukten sprechen.

1. Das Casein und die Milcheiweißallergie

Casein ist ein Milcheiweiß. Es ist eines von 5 Fraktionen und bereitet manchen Menschen Probleme, weil sie dagegen allergisch sind. Was hier erschwerend hinzukommt: Casein ist schwerlöslich und hitzestabil, weshalb bei betroffenen Menschen meist Rohmilch sowie auch abgekochte Milch Probleme hervorruft. Außerdem ist Casein nicht tierspezifisch, weshalb auch Ziegen-, Schafs- oder Stutenmilch keine Alternative darstellen. Neben dem Casein, verursacht auch ein weiterer Milchbestandteil Unmut bei manchen Milchtrinkern.

2. Laktose kann Verdauungsprobleme hervorrufen

Die Probleme mit Laktose, dem Milchzucker, sind nicht erst ein Produkt der Neuzeit, sondern kursieren schon sehr lange. Jedoch erst durch den hohen Milchverzehr vieler Menschen, kommen die Auswirkungen zu tragen. Wird die mit der Nahrung aufgenommene  Laktose als Folge fehlender oder verminderter Produktion des Verdauungsenzyms Laktase nicht verdaut, spricht man von Laktoseintoleranz. Dieser Begriff wird aber nur dann verwendet, wenn eine Symptomatik besteht. Treten keine Symptome auf, handelt es sich um eine Laktosemalabsorption. Beide Problematiken äußern sich zum Beispiel in Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen. Klar ist, dass Menschen, die Schwierigkeiten mit der Laktoseverdauung haben, ohnehin keine Milch trinken sollten. Jedoch kann genau dieses Argument auch gegen den Milchkonsum für Menschen mit ausreichend Laktasemenge sprechen, denn wie viel Laktase man tatsächlich produziert und ob die Menge ausreicht, um den Milchzucker komplett zu verdauen, ist individuell ausgeprägt. Schon geringe Symptomatiken können auf Probleme hindeuten. Wer sich nicht sicher ist, sollte zumindest eine komplett Milch-freie Phase (z.B. 30 Tage) durchlaufen, bevor er anschließend testet, welche Milchprodukte er gut, welche weniger und welche er gar nicht verträgt. Doch macht das allein Milch ungesund? Nein. Es gibt noch mehr Argumente.

3. Wachstumshormone

Milch enthält Wachstumshormone (eines davon ist etwa IGF1), welche über die Aufnahme von Aminosäuren in unser Blut die Insulinausschüttung fördern. Insulin ist ein aufbauendes Hormon, das den Körper veranlasst, Speicher anzulegen – ob in Fett- oder Energieform entscheidet der körpereigene Energieumsatz. Während sich Bodybuilder über diese Tatsache freuen mögen, ist es für andere Menschen nicht immer positiv, wenn etwas wächst und gedeiht – zum Beispiel Akne oder Krebszellen. Die Wachstumshormone stehen im Verdacht beispielsweise das Risiko für Prostatakrebs zu  erhöhen oder Akne zu fördern. Ein weiterer Punkt also, der kritisch betrachtet werden und individuell abgewogen werden sollte.

4. Ethische Aspekte des Milchverzehrs

Ein Punkt, den wir bisher noch gar nicht erwähnt haben, ist natürlich der Lebensumstand der Tiere. Mit der Paleo Ernährung geht eine ethische Einstellung einher, die viel Wert auf Qualität der Lebensmittel und daher unmittelbar auch auf die Haltung der verzehrten Tiere und deren Produkte legt. Es macht keinen Sinn, nur grasgefüttertes Rind zu kaufen und im Gegenzug jedoch Milch aus Massenbetrieben zu konsumieren. Wer den Paleo Gedanken versteht und lebt, der weiß, wie sehr sich artgerechte Haltung auf die Konzeption des Produktes auswirkt. Wer der Hightech-Milchindustrie mit immer höheren Milchmengen pro Kuh und Tag oder Antibiotikafutter entgegenwirken will, sollte sich Gedanken machen, wo er seine Milch lieber beziehen will: Von der großen Milchindustrie, die den Milchpreis für die kleineren Milchbauern immer mehr drücken? Oder vom örtlichen Bauern, der bestenfalls sogar Ab-Hof-Milch verkauft und dessen Tiere nicht ausschließlich von Genfutter ernährt werden, sondern noch wissen, wie frisches Gras von der Weide schmeckt?

All diese Argumente sprechen eindeutig gegen den Verzehr von Milch und Milchprodukten. Könnt ihr sie unterschreiben? Oder seid ihr nach wie vor Fans von Milch? Wie bereits erwähnt sind diese Contra-Punkte nur eine Seite der Medaille. Manche Menschen entscheiden sich nach 30 Tagen Paleo für die Wiedereinführung von Milchprodukten.

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@ Indigofish – depositphotos.com

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Geschrieben von Anna

Anna ist Ernährungswissenschaftlerin und interessiert sich sehr für den Stoffwechsel und seine vielfältigen Mechanismen. An Paleo begeistert sie vor allem die neu gewonnene Energie für Geist und Körper. In ihrer Freizeit läuft und wandert sie viel, auch das Klettern und Bergsteigen gehören zu ihren größten Hobbies. Ihr Traum ist es, einmal einen Sommer lang auf einer Alm zu arbeiten. Anna auf Google+
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51 Kommentare

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  1. Thomas //

    Es heißt ja immer, das Milch die Knochen stark macht. Aber angeblich ist genau das Gegenteil der Fall. Mlich führt offenbar dazu, das der Körper übersäuert. Um das auszugleichen entzieht der Körper den Knochen Kalzium. Somit fördert Milch offenbar Osteoporose.

    Antworten
  2. Mike F. //

    Hi,
    ich habe lange auf Milchprodukte verzichtet, davor aber immer gerne Magerquark gegessen oder auch zum backen verwendet.
    Aus mehreren Gründen möchte ich meinen Eier- & Fleischkonsum reduzieren – um genug Proteine zu mir zu nehmen, würde sich Quark natürlich anbieten. Ich vertrage Milchprodukte an sich gut – bis auf einen evtl. etwas aufgeblähten Bauch. Neulich habe ich laktosefreien Quark entdeckt (Zutaten: Quark + Laktase). Würdet ihr eher zum laktosefreien greifen oder trotzdem lieber den normalen nehmen (da vielleicht weniger verarbeitet)?
    PS: Quark wäre auch das einzige Milchprodukt, das ich gern wieder essen würde. Milchalternativen gibt es genug und ein großer Käsefan war ich noch nie.

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  3. Jörn //

    Ich weiß nicht warum so ein Hype um die Milch gemacht wird. Wer es verträgt, soll sie trinken. Zudem ist immer nur von Kuhmilch die Rede, ein Viertel der Menschheit trinkt auch Büffelmilch und andere. So schlecht kann es nun nicht sein. Wer es genauer wissen will, dem empfehle ich das gerade erschiene Buch „Plädoyer für die Milch“…

    Antworten
  4. Steffi //

    Huhu, ihr Lieben!

    Erstmal vielen Dank für den (wieder mal) sehr schön aufbereiteten Artikel.
    Was ich noch ned ganz durchblicke: Bei Milchprodukten gibt es neben den Pros auch eine Menge Contras (wie eben insb. fragwürdige Inhaltsstoffe), aber hier gilt bei euch die Devise: Wer’s vertragt, darf’s hie und da mal einbauen. Warum gibt es diese „Wenn-man’s-verträgt-Toleranz“ bei den Milchprodukten und z.B. bei Hülsenfrüchten oder Getreide nicht? Das ist reine Neugierde meinerseits :-) (Wobei mir auch bekannt ist, dass eine Paleo-Strömung auch Hülsenfrüchte erlaubt.)
    Der letzte Absatz klingt auch eher nach Ernährung nach dem typischen Clean-Eating-Prinzip, also dass man alles essen darf, was wie „in den guten, alten Zeiten“ geschaffen wurde.

    Danke euch! :-) LG Steffi

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Steffi,

      auch wir sehen es mit den Hülsenfrüchten nicht so eng – wenn man sie entsprechend vorbereitet (ausreichend einweicht und kocht).https://www.paleo360.de/gesunde-ernaehrung/so-werden-huelsenfruechte-gesund/

      Getreide ist schwieriger. Aber ansich gilt auch hier: Wer es verträgt kann es natürlich auch in seine Ernährung einbauen. Urgetreide ist oftmals verträglicher. Fermentierte Getreideprodukte sind auch die gesündere Wahl.

      Aber ansich unsere Rezepte zeigen, dass es auch ohne Getreide und Co. geht ;)

      LG, Anja

      Antworten
  5. Christine //

    Hallo,
    ich mache seit einiger Zeit mein Joghurt und Käse selbst. Die Rohmilch bekomme ich von einem Bauern in meiner Umgebung.
    Ich möchte die 30 Tage Paleo mal versuchen und meine Frage ist, ob meine selbst hergestellten Produkte aus Rohmilch erlaubt ist?
    LG Christine

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Christine,

      find ich cool, dass du dir deinen Joghurt und Käse selbst machst! Wenn du dir sicher bist, die Milch zu vertragen, dann kannst du auch Milchprodukte während der Challenge verzehren.

      Grundsätzlich raten wir aber zu 30 „cleanen“ Tagen.

      Viel Spaß und Erfolg mit Paleo wünsche ich dir :)

      Anja

      Antworten
  6. Eva Schröder //

    Ich habe hashimoto und diverse Gendefekte, wie Lactose-und Fructoseintoleranz, auch vertrage ich weder Soja noch Sesam,auch Haselnüsse sind ein Problem.Dazu kommen noch ein allergisches Asthma sowie Arthrose und Arthritis. Was kann ich noch essen? Natürlich esse ich schon reine Lebensmittel, keine vorgefertigten Speisen. Trinke nur ungesüssten Tee und Wasser. Kann ich glutenfreies Brot und Nudeln essen?
    lg Eva

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Liebe Eva,

      das ist für uns schwierig zu beurteilen, was du noch essen kannst. Inbesondere wenn die Fruktoseintoleranz genetisch bedingt ist :/ Generell ist Paleo eine „entzündungsärmere“ Ernährung, was dir für Hashimoto und die anderen Krankheiten Vorteile bringen könnte. Wenn du deine Lebensmittelauswahl eh schon stark einschränkst würde sich für dich auch glutenfreie Nudeln anbieten.
      Glutenfreie Brote findest du hier zum nachbacken:)
      http://www.paleo360.de/tag/brot/
      LG, Anja

      Antworten
  7. Daniel //

    Ich bin als Kind schon mit Milch aufgewachsen und es gibt kaum ein Lebensmittel das ich mehr liebe. Früher war 1L Milch am Tag Standard. Probleme mit Akne oder dem Bauch hatte ich bisher nie.

    Ich lebte 1 Jahr lang vegan. Mir ging es eindeutig besser und vitaler, als ich dann vom Veganismus zum Vegetarismus übergegangen war blieb mein subjektives Wohlempfinden genauso, trotz der Wiedereinfuhr von Milchprodukten.

    Ich verstehe die Problematik mit dem Casein und der Laktose, wenn der Körper mit der Verwertung nicht zurechtkommt. Aber auch an dieser Stelle sollte man nicht nur in Extremen denken und alles polarisieren.
    Gesund – Ungesund. Gut – Schlecht. Schwarz – Weiß. Die Wahrheit liegt sicherlich irgendwo dazwischen und hat einerseits mit der Qualität der Erzeugung zu tun, der Verwertungsfähigkeit des eigenen Körpers, als auch der allgemeinen Nahrungsaufnahme, denn wie Paracelsus schon sagte macht die Menge das Gift.

    Es gibt Stoffe welche einzeln höchst schädlich, doch in Kombination mit Anderen höchst gesundheitsförderlich und/oder neutral sein können.

    Man denke nur an das zugrunde liegende Experiment, aufgrund wessen man ewig dem Irrglauben verfallen war, Eier seien ungesund bzw. erhöhen den Cholesterinspiegel: Anfang des 20. Jahrhunderts ernährte ein Wissenschaftler Versuchskaninchen ausschließlich mit Eigelb, welche daraufhin starben und zu hohe Cholesterinwerte aufwiesen….

    Aber natürlich ist es bequemer immer an eine handfeste Meinung zu glauben und einfacher diese dann zu verteidigen bzw. zu vertreten, als los zu lassen und sich einzugestehen, dass wir mit all unseren technischen Wundern und als Krönung der Schöpfung… vielleicht doch gar nicht so viel wissen, wie wir zu glauben meinen.

    PS: Ich persönlich halte Milch weder für gefährlich noch für ungefährlich. Doch es versteht sich von selbst, dass diese und alle Ihre Folgeprodukte von höchster Qualität und ethisch korrekt hergestellt und vertrieben werden sollte.

    Die gleiche Disskusion gibt es auch bzgl. Fleisch: Gesund – Ungesund. Gut – Schlecht. Schwarz – Weiß. Punkt 4 ist in diesem Sinne genauso anzuwenden.
    Fazit: So ziehmlich das was oben steht. Doch die Qualität steht immer an erster Stelle.

    Beste Grüße

    Daniel

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Daniel,

      danke für deinen Beitrag! Ich finde du hast Recht – Qualität sollte immer an erster Stelle stehen. Und nach persönlichen Vorlieben etc kann man seine Ernährung danach ausrichten :)

      LG, Anja

      Antworten
  8. Daniela //

    Dieser Bericht hier ist nun fast ein Jahr alt. Den oftmals angekündigten Bericht „pro Milch“ kann ich leider nicht finden. Sehr schade :(((

    Antworten
  9. Heike //

    Ich hatte seit vielen Jahren starke Akne und wusste nicht woher, dazu Bauchschmerzen und üble Blähungen. Ärzte kümmern sich nicht wirklich, ich war bei verschiedenen, Creme drauf und das wars. Durch viel probieren mit Lebensmitteln bin ich auf Milch gekommen, die Haut beruhigte sich zusehends und bei jedem Zipfel, egal ob Joghurt, Quark oder Käse, denn Milch mochte ich nie, geht es wieder los. Krabbeln im Kinn – und Halsbereich, und dicke Eiter Pickel. Meine Bauchschmerzen und die Magen Darm Probleme kommen definitiv vom Getreide!!!! Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie ich mich nach dem Frühstück mit meinem geliebten Käsebrot fühlte. Paleo lernte ich erst später kennen und befürworte es voll und ganz. Ich stelle mir manchmal einen alten Löwen vor, der die Milch des Zebras trinkt und muss schmunzeln, dass der Mensch als gebildetstes Wesen die Milch eines anderen Säugetieres trinkt und nicht nur als Kleinkind

    Antworten
  10. Heike //

    Ich hatte seit vielen Jahren starke Akne und wusste nicht woher, dazu Bauchschmerzen und üble Blähungen. Ärzte kümmern sich nicht wirklich, ich war bei verschiedenen, Creme drauf und das wars. Durch viel probieren mit Lebensmitteln bin ich auf Milch gekommen, die Haut beruhigte sich zusehends und bei jedem Zipfel, egal ob Joghurt, Quark oder Käse, denn Milch mochte ich nie, geht es wieder los. Krabbeln im Kinn – und Halsbereich, und dicke Eiter Pickel. Meine Bauchschmerzen und die Magen Darm Probleme kommen definitiv vom Getreide!!!! Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie ich mich nach dem Frühstück mit meinem geliebten Käsebrot fühlte. Paleo lernte ich erst später kennen und befürworte es voll und ganz. Ich stelle mir manchmal einen alten Löwen vor, der die Milch des Zebras trinkt und muss schmunzeln, dass der Mensch als gebildetstes Wesen die Milch eines anderen Säugetieres trinkt und nicht nur als Kleinkind

    Antworten
  11. Silvia //

    Hallo zusammen
    Ich möchte hier auch meine Erfahrungen mit dem Produkt „Milch“ geben.
    Ich bin auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen, und als Kind gab es täglich jede menge Milch. Erst als ich eigene Wege ging, und pastisierte Milch oder UP Milch trank, begangen nach und nach meine Darmproblemen zu wachsen. Es dauerte doch einige Jahre, bis ich darauf kam, das der Milchkonsum für meine Darmprobleme verantwortlich war. Ich trinke nun schon viele Jahre KEINE Milch mehr, und doch zeigt es mir auf, das mir als Kind unverarbeitete Milch absolut keine Beschwerden machte. Da liegt der grosse Unterschied, denke ich mal. Und in der heutigen Zeit, ist es fast unmöglich, direkt beim Bauer frische unbehandelte Milch zu kaufen.
    Mein Eiweissbedarf decke ich nun seit bald 7 Jahren täglich als Frühstück mit Quark ein. Was ich mit frischen Früchten untermische und oft auch was mit Nüssen und Leinöl. Seitdem hat sich meine Gesundheit wesentlich erholt, und bin dankbar, das ich einen Weg gefunden habe, doch genügend Eiweiss zu mir zu nehmen, da ich auch fast komplett auf Fleisch verzichte. Und seitdem ich auch „Leinmehl“ beifüge, habe ich Energie ohne ENDE bekommen. All meine Wehwechen, wie Wechseljahrsbeschwerden, Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, gehören längestens der Vergangenheit an…. sogar meine Schilddrüsenunterfunktion hat sich merklich verbessert. Ich frage mich nun jedoch, nach dem ich PALEO kennen gelernt habe, ob Quark in dieser Ernährungsform zulässlig ist???
    Kann mir jemand darauf Antwort geben? Wäre sehr dankbar dafür. Ich muss zwar auch gestehen, PALEO kenne ich erst seit kurzem, habe aber schon bereits seit bald 7 Jahren auf Kohlenhydratreiche Nahrungsmittel verzichtet, und damit enorme Erfahrungen machen können!

    Besten Danke für Ihre Rückantwort, und verbleibe mit freundlichen Grüssen

    Silvia

    Antworten
  12. Munchner //

    Die Milch und das Eisen
    Schuld an allergischen Reaktionen auf Milch ist das beta-Laktobglobulin, ein Milcheiweiß welches eigentlich die Eigenschaft hat, Eisen an sich zu binden. Dies fanden Forscher der Veterinärmedizinischen Universität in Wien nun heraus. Bleibt das beta-Laktoglobulin leer, bindet also kein Eisen an sich, dann aktiviert es das Immunsystem, die Produktion von Antikörpern gegen das Milchprotein wird angefeuert, es kommt zur allergischen Reaktion. In Europa leiden vor allem Kinder (rund zwei bis drei Prozent) unter einer Milchallergie, reagieren mit Schleimhautschwellungen, Durchfällen und im schlimmsten Fall allergischem Schock. Die Forscher vermuten, dass die Fähigkeit des Milcheiweißes Eisen an sich zu binden mit der Fütterung und Haltung der Tiere zusammenhängt. Dies soll nun weiter untersucht werden.
    Das finde ich sehr interessant. Ich denke, dass auch viele Unverträglichkeiten durch die industrieralisierung der landwirtshaft und dass wir es nicht mehr gewohnt sind.

    Antworten
  13. Narada77 //

    Hallo Liebe Paleoaner!
    Lebe jetzt seit über einem Monat nach Paleo, habe Energie wie ein Bär und fühle mich super. :) Auch dank Nico´s Bücher und natürlich diesem äusserst lebendigen Blog!
    Habe mich schon fast mein ganzes Leben lang mit verschiedenen Ernährungsweisen befasst.
    Welche Bedeutung würdet ihr denn der jeweiligen Blutgruppe geben?
    Gibt es vielleicht Studien die belegen, dass bestimmte Blutgruppen bestimmte Nahrungsmittel nicht, oder nicht so gut vertragen?
    Die Evolution hat uns insofern verändert, dass die verschiedenen Blutgruppen entstanden sind. 0 / A / B / AB
    Das ist doch eine Anpassung an veränderte Lebensweisen.

    Antworten
    • Gerhard //

      Damit habe ich auch schon nachgedacht und auch eingelesen.
      Keine Ahnung ob da etwas dran ist.
      einen Versuch wäre es Wert.

      Antworten
  14. Christina Kockel //

    Hallo ich habe zwei Fragen. 1. Woran merke ich dass Mandelmilch schlecht ist
    2. Was passiert wenn ich schlechte Mandelmilch trinke.
    Ich lebe allein und es ist mir fast nicht möglich einen Liter Mandelmilch in der angegebenen Zeit von 4 Tagen aufzubrauchen.
    Vielen Dank für die Antwort!

    Antworten
  15. Nils //

    Schade, ich hätte mich gerne weiter mit dem Thema Paleo beschäftigt.
    Aber den Artikel möglichst reißerisch mit „4 Gründen, warum Milch ungesund ist“ zu betiteln und dann lediglich Argumente aufzuführen, die man zwar beachten sollte (wie z.B. bei der Allergie), die aber absolut nichts mit genereller Ungesundheit zu tun haben, disqualifizieren diesen Blog leider als seriöse Quelle.

    Antworten
    • Gerhard //

      Hi Nils,
      nur weil Du der Meinung bist das Milch nicht ungesund ist, führt an den Inhalten dieses Artikels und deren Wahrheitsgehalt kein Weg vorbei.

      Beschäftige DIch bitte etwas tiefer mit Paleo, bevor Du diesen Blog als unseriös bezeichnest.

      LG

      Antworten
      • Nils //

        Hallo Gerhard,

        es geht in meinem Kommentar nicht um meine Meinung zur Milch, sondern um die Überschrift des Artikels!
        „4 Gründe, warum Milch ungesund ist“ wurde doch nur gewählt, um möglichst viele Klicks zu generieren und befindet sich damit auf dem gleichen Niveau wie die Schlagzeilen in der Bildzeitung.
        Und dann hält der Inhalt noch nicht einmal, was Du Überschrift verspricht!
        Statt dessen werden ethische Gründe (was durchaus ein schwerwiegendes Argument ist, keine Frage, aber nichts mit ungesund zu tun hat) und eine Unverträglichkeit bei einigen Personen aufgeführt.
        Dann kann ich auch Artikel wie „23 Gründe, warum Erdnüsse ungesund sind“ oder „42 Gründe, warum Erdbeeren ungesund sind“ schreiben…

        Antworten
        • Gerhard //

          Hi Nils,
          bei Erdnüsse gebe ich Dir vollkommen recht, die sind wohl zweifelsohne ungesund, schon alleine wegen dem hohen Omega 6 vorkommen, was jetzt an ungespritzten Erdbeeren ungesund sein sollte, keine Ahnung.

          Mag sein das die Überschrift etwas reißerisch gewählt ist, jedoch hält die Überschrift sehr wohl was sie verspricht den alle die angeführten Dinge wie Allergische Reaktionen auf Laktose oder evtl. Casein bzw. dessen Kreuzallergie oder evtl. Inhalte und Aktivierung von Wachstumshormonen. Was noch ein Punkt ist der bei vielen Menschen zum Vorschein kommt ist das verschleimen der Atemwege unter Milchkonsum, was ebenfalls wieder zu weiteren Erkrankungen bzw. Körperlichen leiden führen kann.
          All dieses beeinträchtigt die allgemeine Gesundheit, was durch den Konsum von Milch zustande kommt!

          Weiterhin ist wohl schon ein Artikel in Arbeit was an Milch Gesund ist.

          Ich persönlich halte viel von den Informationen die in diesem Blog veröffentlicht werden, es macht halt die Artgerechte Ernährung des Menschen Mainstream fähig.

          Um diese EF zu verstehen und deren Vorteil zu erkennen, rate ich dir zu einigen Büchern.
          Von
          Dr. Nicolai Worms “ ein Mamut zum Frühstück“
          Dr. Wolfgang Lutz „ein Leben ohne Brot“
          Prof Dr. Montiniac “ Essen und dabei Abnehmen“
          und das Wirk Koch Buch.
          Ebenfalls ein Interessantes Buch ist
          „wie Übergewicht entsteht und wie man es wieder los wird“
          Die oben aufgeführten Bücher geben sehr verständlich Einblicke in den Körper und wie dieser auf Nahrungsmittel reagiert.

          ganz klar ist hier steht kein Humbug sondern es gibt Infos mit Hand und Fuß.

          Weiterhin kannst Du ja gerne selbst dich auf diese EF einlassen und Du wirst sehen wie es ist und die Reaktionen deines Körper beachten.

          Schönen Abend noch und
          LG

          Antworten
        • Paul //

          Hoi Nils

          Leider weisst du den Wirkmechanismus nicht der die Milch auslöst! Ich empfehle das Buch von Loren Cordain oder das Wirkkochbuch. Dort sind sehr viele Argumente (Wissenschaftlich belegt) die Finger von Milch- und Milchprodukten zu lassen. Für mich sind in diesem Bericht auch zu wenig Infos enthalten.

          Antworten
    • Sola //

      Ich empfehle dir das Buch „Milch besser nicht“ von Maria Rollinger. Hat mir die Augen geöffnet. Leider kann ich die Milchprodukte Käse und Butter noch nicht weglassen – ich bin einfach noch zu sehr drauf konditioniert. Aber ich esse sie zumindest deutlich bewusster.

      Antworten
  16. Gerhard //

    Nach der 30 Tage Milchenthaltsamkeit habe ich diese wieder eingeführt.

    Ich vertrage Milch.
    Wobei bei uns nur
    Käse aus Rohmilch und nur
    Pasteurisierte Milch auf den Tisch kommt.
    Leider habe ich keine Bezugsquelle für Rohmilch

    Allerdings muss ich dazu sagen, das wir sehr selten Milch trinken.
    max. 1 Ltr. zu dritt in der Woche und das auch nicht wöchentlich.

    Was wir öfter benutzen ist Weidesahne und Weidebutter
    Und ja ich habe ein Native Whey Proteinpulver, das ich zusammen mit Carni und Vegan Blend Pulver mische, gelegentlich.

    Was ich aber eigentlich mit meinem Kommentar aussagen will.
    Früher habe ich sehr viel Milch und Milchprodukte konsumiert, Heute nur noch wenig und mir fehlt es nicht

    Antworten
  17. Benedikt //

    Hallo Zusammen,

    Danke für den interessanten Artikel, der mit der positiven Seite sicher vervollständigt wird.

    Kurz zu meinem Hintergrund, dann zu meiner Frage. Ich habe vor kurzem begonnen, meine Ernährung mehr auf Paleo zu tunen. Dabei fiel mir dann auf, dass ich mich eigentlich allgemein schon davor gut aufgestellt hatte. Ich esse gerne Fleisch, kombiniere es aber mit Salaten. Milch trinke ich daheim faktisch nicht (Ich fand, sehr verwundert, eine ein Jahr abgelaufene ungeöffnete Tüte im Kühlschrank…peinlich) und vermeide allgemein Kohlenhydrate. Generell komme ich aus einem glücklichen Beamtenaushalt, also alles Bio wo es nur geht seit den 80ern (Farbstoffe! FCKW! Tschernobyl! Meine arme Mutter).

    Seit ich mich nun mehr in Paleo einlese, meide ich Kohlenhydrate bewusster. Manchmal mache ich am Wochenende eine Ausnahme, einfach des Schlemmens wegen und der Harmonie (Wochenendbeziehung), aber laufe dann am Sonntag alles wieder ab.

    Mir fiel in Sachen Milch nun auf, dass ich an anderen Stellen (reddit.com/r/paleo etc) davon las, dass Rohmilch dass gute Enzym zum Abbau der Laktose gleich mitliefert. Das Problem ist also weniger die Milch an sich, als die Pasteurisierte. Wie siehst Du das, Anna?

    Eine Anmerkung noch; im 2. und 3. Satz nach dem ersten Bild schreibst Du beide mal von ‚Laktase‘. Ich glaube, einmal davon sollte ‚Laktose‘ stehen – kann das sein? Einmal meinst Du das Enzym, das zweite mal den Milchzucker.

    Entschuldigt den langen Beitrag, wollte umfassend Fragen. ;-) Viele Grüße!

    Antworten
    • Munchner //

      Der oberste Repräsentant staatlicher Ernährungsforschung in Deutschland ist zugleich hoher Funktionär einer Lobbyorganisation der Food-Industrie. Dies geht aus einem neuen Buch des Nahrungskritikers Hans-Ulrich Grimm hervor, das jetzt im Droemer Verlag erschienen ist. Professor Gerhard Rechkemmer, Präsident des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel, ist zugleich Vorstandsmitglied im International Life Sciences Institute Europe (Ilsi), das von Firmen wie Coca-Cola, Nestlé und Monsanto getragen wird und Forschung und Gesetzgebung im Interesse der Food-Industrie beeinflusst.
      Unterwegs in doppelter Mission: Prof. Dr. Dr. Gerhard Rechkemmer balanciert zwischen Amt und Nebenjob

      Unterwegs in doppelter Mission: Prof. Dr. Dr. Gerhard Rechkemmer balanciert zwischen Amt und Nebenjob
      © Joachim E. Röttgers / Graffiti
      Professor Rechkemmer leitet die wichtigste staatliche Ernährungsforschungseinrichtung mit Hauptsitz in Karlsruhe und einem Jahresetat von 45 Millionen Euro. Die ehemalige Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (jetzt: Max-Rubner-Institut) ist dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) unterstellt und sollte eigentlich „zum Nutzen des Gemeinwohls“ arbeiten, so die Vorgabe.

      Er arbeitet aber auch für Ilsi, die weltweit einflussreichste Lobbyvereinigung der Food-Industrie.

      Antworten
      • Munchner //

        Grüß Dich Peter, interessanter Artikel, aber nicht glaubwürdig, da der Typ Lobyist der Lebensmittelindustrie ist:

        Antworten
      • Rana Capar //

        Danke für Schreiben,Deutschland arbeitet immer mehr mit Lobbysisten..Schade da geht’s nur Gewinn..Nicht mehr unsere Gesundheit..

        Antworten
  18. peter //

    Gibt es zu den vier thesen auch quellen? Oder woher kommt die info?
    Zu diesem Thema gibt es auch im spiegel ein Interview mit einem anerkannten ernährungswissenschaftler aus Deutschland. Er wiederlegt diese thesen bzw behauptet er dass kein zusammenhang wissenschaftlich nachgewiesen werden kann. Interessantes Interview, sollte man e zur vollständigkeit zu diesem artikel lesen.

    Antworten
  19. Tatjana Josek //

    Ich habe bevor ich vor drei Wochen mit Paleo begonnen habe eine qualvolle Zeit hinter mich gebracht. Permanent Magenprobleme und Unwohlsein. Der Arzt stellte durch eine Spiegelung fest das ich eine extreme Darmentzündung habe und eine Lactoseintolleranz . Danach habe ich brav Cortison genommen welches nichts bewirkt hat. Jetzt wo ich garkeine Milchprodukte mehr zu mir nehme bin ich neben tausend anderen positiven Veränderungen Beschwerdefrei!! Ich möchte diese Ernährungsform nie wieder ändern und ich vermisse nichts!! Danke für eure tolle Homepage.

    Antworten
  20. Florian //

    Also, Nordeuropäer haben sich so evolutionär weiterentwickelt bzw selektioniert, dass sie im Gegensatz zu Afrikanern z.B. Milch sehr wohl vertragen, da unseren Vorfahren durch die langen Winter hindurch viele Vitamine, Nährstoffe etc. schlicht gefehlt haben, d.h. diejenigen, die Milch nicht vertragen haben sind unter dem Strich einfach weggestorben. Wenn man jetzt auf dem Paleo Grundsatz beharrt, Essen zu verzehren, was wir „evolutionär veranlagt“ vertragen/brauchen, sollte man meiner Meinung nach auf jeden Fall Milch und Milchprodukte konsumieren. Ich bin quasi fertiger Arzt (2 Monate noch…) und habe recht viel Kontakt zu Menschen die sich einbilden, laktoseintolerant zu sein. Wenn man das einfach mal wirklich testet, kommt raus, dass locker 90% dieser Intoleranzen Humbug und Modediagnosen sind…

    Kurz: Milch ist paleo, lecker und gesund!

    Antworten
    • Anna Martin //

      Hallo Florian, danke für deine Infos. Ein Artikel, der die positiven Aspekte von Milch aufführt, folgt bald. Er ist bereits verfasst. Bei einem derart umfassenden Thema wie Milch war es notwendig, die Pros und Contas aufzuteilen.
      Viele Grüße
      Anna

      Antworten
    • Munchner //

      Die Frage ist nur, in wie weit schadet Milch uns, ohne dass wir es tatsächlich merken. Auch, wenn ich es vertrage, ist es trotzdem gesund für mich oder besser schadet mich nicht. Die einen sagen Ja, die einen Nein. Das Problem ist, dass es viele nichts sagende Studien gibt, aber keine die die ein oder andere These wirklich unterstreichen.

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    • Ingo //

      Ich, ein Nordeuropäer in Nordwestmecklenburg geboren, dass ist dort wo noch massig Kühe auf den Weiden grasen und noch einige Großmolkereien ansässig sind, habe eine seit meiner Geburt genetisch festgestellte Laktoseintoleranz und hatte schon die Muttermilch sehr schlecht vertragen. Seit meiner frühen Schulzeit kam dann eine Casein-Allergie dazu (wurde klinisch per Pricktest, Anamnese- und Bluttest festgestellt), zusätzlich noch eine klinisch festgestellte Histamin- und Fruktoseintoleranz sowie eine Soja-, Weizen- und anaphylaktisch relevante Hasel- und Walnussallergie und ich verzichte somit seit Jahren auf alle Milchprodukte und ernähre mich weitgehend als Hartz IV-Aufstocker seit fast 2 Jahren Paläo. Bio-Fleisch kann ich mir leider nicht leisten, aber dafür Bio-Eier und Wildfisch. Seit ich mich so ernähre, vertrage ich wieder äußerst geringe Mengen normaler Milch und die Histaminintoleranz macht mir nur noch selten Probleme, auch die echte klinisch festgestellte Eierallergie war nach 6 Jahren verschwunden, aber ich teile deine Meinung als Betroffener nicht, Florian, Alle pauschal als Modetrend abzustempeln. Alle in meiner Familie vertragen Milch – ich nicht. Es gibt noch sehr viele Echte Nordeuropäer, die noch einen steinzeitlichen Stoffwechsel haben und sich noch nicht angepasst haben oder weggestorben sind wie du es nennst und ich finde solche Menschen sollte man auch ernst nehmen und diese Gesellschaft nimmt leider nur die Laktoseintoleranz ernst nicht jedoch die Milchallergie, die Histamin- oder Fruktoseintoleranz oder hast du viel darüber in deiner Arztausbildung gelernt? Ich finde alle Artikel auf dieser Hompage sehr interessant und zum Teil gut bis sehr gut recherchiert.

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      • Florian //

        Hi Ingo,

        ich wollte mit meinem Post unter keinen Umständen behaupten, dass es so etwas wie Laktoseintoleranz unter Nordeuropäern nicht gibt, es gibt lediglich viel zu viele Leute, die DENKEN sie wären Laktoseintolerant, ohne dass das jemals wirklich nachgewiesen wurde. Dass du offensichtlich dahingehend Probleme hast lässt sich auf keinen Fall wegdiskutieren, ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass in Nordeuropa der genetische Trend (die darwinistische Zeitspanne hierfür war zu kurz, um eine 100% Penetration zu ermöglichen) zur Toleranz von Milchprodukten geht aus den genannten Gründen und Milch daher nicht verteufelt werden sollte.

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  21. Jan //

    4 Gründe, warum Milch ungesund ist?
    Einer davon ist, dass einige Menschen allergisch dagegen sind. Also auch Hände weg von Erdnüssen, weil einige dagegen allergisch sind? Ein weiterer Grund ist, dass einige es nicht gut verdauen können. Also auch Obst weglassen, weil einige Fruktose nicht gut vertragen? Dann die Ethik. Soweit einverstanden – aber der Bezug zur Gesundheit ist da ein bisschen schwach, es geht doch eher um Antibiotika und Genfood bei der Argumentation, das hat aber in erster Linie mit Produktivitätsaspekten zu tun, die sind erstmal unabhängig von Ethik.

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  22. Miriam //

    Guten Tag,

    meinen Vorgängern möchte ich zunächst zustimmen. Mir fehlt auch eine Gegenüberstellung von „Pros und Contras“. Zudem fehlt mir der Aspekt „pflanzliche Milch“. Dass diese von Grund auf laktosefrei etc. sind, ist mir bewusst. Aber vielleicht spielen diese eine Rolle bei den „Pros“. Liefert pflanzliche Milch wichtige Proteine etc. für den Körper? Inwieweit kann man die pflanzliche Milch mit der tierischen Milch vergleichen? Vielleicht kannst du auch hierzu noch Ausführungen machen. Denn Mandelmilch & Co. sind für mich als eine Person, die laktoseintollerant ist und nebenbei Paleolanerin geworden ist, unersetzbar geworden. :‘}

    Viele Grüße
    Miriam :‘)

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    • Anna Martin //

      Hallo Miriam, der Artikel „pro Milch“ ist bereits verfasst und wird demnächst veröffentlicht. Das Thema Milch ist so umfassend, dass ich es in zwei Teile aufgesplittet habe.
      Viele Grüße
      Anna

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  23. Munchner //

    Ich finde das Thema Milch immer wieder interessant, insbesondere wenn man, wie ich, keine „spürbare“ Unterschiede merkt. Über 30 Tage strickt nach Paleo gelebt, danach wieder Milchprodukte zu mir genommen. Keine Beschwerden oder dergleichen gespürrt. Mir ging es trotzdem gut.
    Wenn man merkt, dass Milch einen Beschwerden macht, sollte man es weg lassen. Klar. Aber was ist, wenn man keine Beschwerden hat?! Wird der Körper trotzdem „geschädigt“ oder „belastet“, ohne das man es merkt. Z.B. soll Casein nur schädlich sein, wenn man es nicht vollständig verdauen kann. Weiterhin soll „Körniger Frischkäse“ den Insulinspiegel nicht anregen. „Körniger Frischkäse“ enthält eine Menge Casein. Casein-Protein hält im Körper lange vor, der Körper hat also lange Zugriff auf Eiweiß.

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  24. Tobias //

    Hallo Zusammen,
    ein recht interessanter Artikel. Grundsätzlich nicht neu, abe de Aspekt mit den Wachstumshormonen war mir noch neu. In der EInleitung sprichst du von Vor- und Nachteilen und das man diese sorgfältig gegeneinander abwägen muss. Im folgenden Artikel fehlt mir persönlich aber eine ausgewogene Darstellung diese „Pros und Cons“. Es entsteht leider ein sehr einseitiges Bild. Es hinterlässt den EIndruck, das Du generell gegen Miclh bist. Auch ich sehe den Milchkonsum eher kritisch, aber für einen informierenden Artkel auf dessen Grundlage sich der geneigt Leser eine Meinung bilden kann und soll, wäre auch die andere Seite nützlich. Vielleicht kannst du dazu noch was schreiben. Ansonsten aber vielen Dank für deinen Artikel, hat mir sehr gut gefallen.
    Liebe Grüße und einen schönen Mittwoch
    Tobias :)

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    • Anna Martin //

      Hallo Tobias, danke für deine Kritik. Ich habe auch einen Artikel pro Milch verfasst, der schon in den Startlöchern steht und demnächst veröffentlicht wird.

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      • Tobias //

        Hallo Anna,

        danke für die prompte Antwort, ja dann warte ich natürlich ganz gespannt auf den kommenden Artikel ;)

        Liebe Grüße
        Tobias

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