Gesunde Speiseöle & Fette zum Kochen und Braten

Ausreichend Fett in der Ernährung ist gesund! Doch welche Speiseöle und Fette sind vorteilhaft? Gibt es auch Speiseöle auf die man der Gesundheit zu liebe lieber verzichten sollte?

In diesem Artikel erfährst du:

  1. Welche Öle und Fette wir gerne in der Küche benutzen
  2. Ein Überblick über verschiedene Fette und Öle – sowie deren Fettsäurezusammensetzung.
  3. Auf was man beim Einkauf von Fetten und Ölen achten sollte.

Bei einem Speiseöl und Speisefett ist es sinnvoll, unter anderem auf die enthaltenen Fettsäurezusammensetzung zu achten, wie und wo das Öl oder Fett hergestellt wurde und wie lagerstabil es ist. Der hohe Anteil von Omega-6 Fettsäuren einer „normalen“ westlichen Ernährung tragen zu allgemeinen Entzündungsreaktionen im Körper und damit zur Entstehung der Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Übergewicht und Autoimmunerkrankungen bei. Unter anderem aus diesem Grund ist die sorgfältige Auswahl der Speiseöle wichtig.

Speiseöle zum Kochen und Backen

Welches Öl kannst du bedenkenlos erhitzen?

Die Speiseöle und Fette verwenden wir gerne

Sowohl der Herstellungsprozess als auch die Zusammensetzung, vor allem das Fettsäureprofil, unterscheiden sich teilweise sehr. So sind einige Speiseöle und Fette besser oder schlechter für den regelmäßigen Konsum, vor allem für das Kochen, Braten und Backen bei hohen Temperaturen, geeignet.

Für die kalte Küche (Salate, Marinaden und Co.) verwenden wir pflanzliche Öle – wie Olivenöl & Avocadoöl sowie seltener! hochwertiges Rapsöl, Leinöl, Nussöle, Kürbiskernöl und auch Hanföl. Am besten ist es sicherlich aus dem ganzen Lebensmittel – also beispielsweise Oliven und Avocados – ein Dressing zu zaubern, statt aus dem isolierten Öl.

Generell eignen sich Olivenöl und Avocadoöl auch zum schonenden Braten. Wollen wir Fleisch oder ähnliches in der Pfanne mit Fett stärker erhitzen, ist Kokosöl, Ghee/Butterschmalz, Schweineschmalz oder Rindertalg die bessere Wahl.

Da vor allem hochwertige pflanzliche Öle sensibel gegenüber Verderb sind, kaufen wir die Öle in kleineren und dunklen Flaschen und lagern sie lichtgeschützt und gegebenenfalls im Kühlschrank.

Sonnenblumenöl, Sojaöl und Distelöl haben keinen Platz in unserer Küche. Diese Öle gehören zu dem Omega 6 Fettsäure reichen Ölen und können Entzündungsvorgänge im Körper fördern.

Mit dieser Auswahl der Fette und Öle in Kombination mit weiteren fettreichen Lebensmitteln fühlen wir uns wohl und machen uns weniger Gedanken um die exakte Fettsäurezusammensetzung unserer Ernährung – und genießen den Geschmack den Fett zusammen mit Gemüse entfaltet.

Öle werden für den Konsum oft in einem aufwändigen Prozess hergestellt, der mitunter schädliche Substanzen entstehen lässt. Ein Grund mehr sich zu erinnern, dass uns auch tierische Fette aus hochwertigem Fleisch und Innereien, fettreicher Fisch, Meeresfrüchte so wie bspw. Avocado, Oliven und Kokosnüsse uns mit guten Fetten versorgen können.

Möchtest du genauer wissen was einige Speiseöle und Fette zu bieten haben? Wir geben nun einen Überblick über einige Speiseöle und Fette.

Zusätzlich geben wir die ungefähre Fettsäure-Zusammensetzung der einzelnen Öle und Fette an:

  • Mehrfach ungesättigten Fettsäure (PUFA, Poly Unsaturated Fatty Acids)
  • Einfach ungesättigten Fettsäure (MUFA, Mono Unsaturated Fatty Acids)
  • Gesättigte Fettsäuren (SFA, Saturated Fatty Acids)

(Weitere Informationen zum Thema gesunde Fette – denn auch das Verhältnis der PUFAs – Omega 6 und Omega 3 – Fettsäuren – zueinander ist wichtig)

Olivenöl

Qualitativ hochwertiges Olivenöl kann für viele verschiedene Zwecke eingesetzt werden. Für den Salat genauso wie fürs Braten und Kochen. Denn im Gegensatz zur Meinung einiger ist Olivenöl ein relativ hitzebeständiges Speiseöl (Rauchpunkt von etwa 150-180°C). Solange es nicht wiederholt für das stundenlange frittieren eingesetzt wird, sind die Veränderung der Fettsäuren geringer als oft angenommen.

Lediglich den kräftigen Eigengeschmack kann es durch längeres Erhitzen einbüßen. Wir verwenden für das Braten und Kochen bei hohen Temperaturen eh lieber Butterschmalz (Ghee), Kokosöl, Schweineschmalz oder Rindertalg als Alternative.

Olivenöl sollte kaltgepresst sein, also das Siegel „Extra Vergine“ oder „natives Olivenöl Extra“ tragen, damit eine gewisse Qualität garantiert wird. Kaufe am Besten von einem Händler deines Vertrauens, da mit Olivenöl oft Schindluder betrieben wird.

Der Geschmackstest gibt oft Aufschluss: „Gesundes“ Olivenöl schmeckt meist fruchtig, leicht bitter und hinterlässt ein Kratzen im Hals.

3,5-21% Omega-6 PUFA

1% Omega-3 PUFA

73% MUFA

14% SFA

Verzehrempfehlung: Ja, außer fürs Kochen und Braten bei sehr hohen Temperaturen.

Olivenöl kaufen

Übrigens: Ein sortenreines Premium Bio Olivenöl von höchster Qualität findest du bei unserem Partner 360° rundum ehrlich. ZUM OLVENÖL

Kokosöl

Kokosöl ist die Wunderwaffe unter den Speiseölen. Es schmeckt gut, ist stabil (wird nicht ranzig) und besteht fast komplett aus gesättigten Fettsäuren (was vorteilhaft ist, auch wenn du sicherlich das Gegenteil gehört hast). Die gesättigten Fettsäuren von Kokosöl sind hauptsächlich mittellangkettige Fettsäuren und überzeugen durch einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel.

Wir empfehlen die native, kaltgepresste Variante. Die ist zwar etwas weniger hitzebeständig, schmeckt dafür aber umso besser. Ob zum Braten, auf dem Paleo Brot oder im Kaffee.

2% PUFA

6% MUFA

92% SFA

Verzehrempfehlung: Definitiv ja.

Zum großen Kokosölvergleich

Butter / Ghee (Butterschmalz)

Butter (für alle, die Laktose in geringen Mengen vertragen) und Ghee sind reich an gesättigten Fettsäuren und sind sehr hitzebeständig. Sie eignen sich damit hervorragend zum Kochen und Backen auch mit hohen Temperaturen. So wohl Butter als auch Ghee müssen bei einer Allergie bzw. Unverträglichkeit auf das Milch-Protein Casein vermieden werden.

Die Fettsäure-Zusammensetzung ist abhängig von dem Futter der Tiere, die die Milch gaben. Je mehr frisches Gras in den Mägen der Tiere landete umso streichfähiger wird die Butter – auf Grund eines höheren Anteils kurzkettiger Fettsäuren.

0,3% PUFA

26% MUFA

63% SFA

Verzehrempfehlung: Definitiv ja. Produkte von Weide-Rindern (grasgefüttert) bevorzugen.

Ghee kaufen

Schweineschmalz, Rindertalg und Gänseschmalz

Tierisches Fett ist die letzten Jahrzehnte in Verruf geraten, zu Unrecht. Schweineschmalz ist relativ hitzebeständig und kann für das Braten bei höheren Temperaturen eingesetzt werden. Die Zusammensetzung des Fetts ist auch abhängig vom Futter und der Lebensweise der Tiere. Gibt es einen Hofladen in deiner Nähe? Oft wird in diesen tierisches Fett hoher Qualität verkauft.

~10 % PUFA

~50 % MUFA

~40 % SFA

Rindertalg hat eine ähnliche Fettsäurezusammensetzung und eignet sich auch für das Braten bei höheren Temperaturen. Kauft man Gänseschmalz im Supermarkt, darauf achten, dass keine Grieben verarbeitet wurden – insbesondere wenn man an einer Zöliakie/Glutenunverträglichkeit leidet. Das Fett anderer Tiere eignet sich natürlich meistens auch für den Einsatz in der Küche.

Verzehrempfehlung: Definitiv ja.

Rinderfett kaufen

Übrigens: Rinderfett in hoher Qualität von grassgefütterten Tieren kannst du bei unserem Partner bonebrox.de inzwischen auch online kaufen. ZUM RINDERFETT

Palmöl

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen wird, ist ebenfalls reich an gesättigten Fettsäuren und damit sehr hitzebeständig. Rotes (unraffiniertes) Palmöl enthält darüber hinaus zusätzlich noch eine Menge an gesundem Co-Enzym Q10 und Vitamin E.

Allerdings sollte man bei den Produkten auf nachhaltige Herstellung achten, da der Abbau in einigen Gebieten Indonesiens, Malaysas und Afrikas die natürlichen Lebensräume von bedrohten Tierarten zerstört, sowie die dort ansässigen Menschen vertreibt. Die Rodung von Regenwäldern stellt zudem eine Belastung für das Klima dar.

11% PUFA

39% MUFA

50% SFA

Verzehrempfehlung: Ja, aber auf die Herkunft achten.

Palmöl kaufen

Fischöl

Fischöl ist bekannt als gesunder Lieferant von omega-3-Fettsäuren. Besonders die in Fischöl in hoher Konzentration vorkommenden EPA und DHA Fettsäuren können gesundheitliche Vorteile für den menschlichen Körper mit sich bringen. Es ist meist als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln oder Flüssigkeit erhältlich.

Aufgrund des hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sollte es kühl und dunkel aufbewahrt werden und nicht zum Kochen verwendet werden. Die Zusammensetzung ist stark abhängig von der Fischsorte und der Herstellermarke. Nur Marken kaufen, denen ihr vertraut und darauf achten, dass es nicht ranzig geworden ist (abgelaufenes Haltbarkeitsdatum und strenger Geruch, Aufstoßen nach dem Verzehr).

Verzehrempfehlung: Ja, als Nahrungsergänzungsmittel gegebenfalls sinnvoll. Lieber regelmäßig Meeresfrüchte und Fisch essen. Auch hochwertiges Fleisch (von grasgefütterten Rindern) kann zur Versorgung mit omega 3-Fettsäuren beitragen. Insbesondere empfehlenswert, wenn man bereits ein gutes Omega 6 zu Omega 3 Verhältnis in den Zellmembranen besitzt (kann man diagnostisch bestimmen lassen).

Produkttest: Fischöl von San Omega

Avocado Öl

Wir bevorzugen zwar die Avocado in ihrer natürlichen Form, aber auch Avocadoöl kann man mit gutem Gewissen z.B. für Salate verwenden. Es hat eine ähnliches Fettsäureprofil wie Olivenöl und enthält unter anderem Vitamin E. Um die Inhaltsstoffe zu schützen, ist es besser es nicht bei allzu hohe Temperaturen beim Kochen und Braten zu benutzen. Avocadoöl in dunklen Flaschen abgefüllt, vermindert die Oxidationsprozesse.

12% Omega-6 PUFA

1% Omega-3 PUFA

70% MUFA

12% SFA

Verzehrempfehlung: Ja, vorwiegend für die kalte Zubereitung.

Leinsamenöl

Leinsamenöl (auch Leinöl oftmals genannt) ist in vielen Küchen beliebt und wird mitunter als Lieferant von Omega-3-Fettsäuren benutzt. Der hohe Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren bedeutet allerdings, dass es nicht stark erhitzt werden sollte. Für den Salat kann es dennoch gut verwendet werden.

Die Verfügbarkeit von Omega-3-Fettsäuren ist bei Fischöl allerdings deutlich besser, da es hauptsächlich DHA und EPA enthält, während das Leinsamenöl überwiegend Omega-3-Fettsäuren des Typs ALA (alpha Linolensäure) enthält. Die Fettsäure ALA kann nur zu einem geringen Prozentsatz enzymatisch in DHA und EPA umgewandelt werden. In wie fern diese Umsetzung ausreicht um uns guund eventuell auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, ist noch unklar.

24% Omega-6 PUFA

47% Omega-3 PUFA (ALA)

19% MUFA

8-9% SFA

Verzehrempfehlung: Ja, aber nur selten und für die kalte Zubereitung.

Walnussöl (und andere Nussöle)

Walnussöl schmeckt gut und kann bei manchen Gerichten den „letzten Schliff“ geben. Allerdings ist es reich an Omega-6-Fettsäuren und sollte deshalb nicht in großen Mengen konsumiert werden. Auch das Kochen mit Walnussöl sollte man aufgrund des hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren vermeiden. Aber ein leckerer Salat mit frischen Beeren und einem Spritzer Walnussöl ist nicht zu verachten. An einem dunklen, kühlem Ort aufbewahren.

53% Omega-6 PUFA

10% Omega-3 PUFA

23% MUFA

9% SFA

Verzehrempfehlung: Selten & in kleinen Mengen.

Macadamia Nuss Öl

Im Vergleich mit anderen Nussölen hat Macadamia Öl einen relativ geringen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und ist damit stabiler und besser für das Kochen geeignet. Es hat einen interessanten, cremigen Geschmack und passt ebenfalls hervorragend zu Salaten. Allerdings ist es, genau wie die Nüsse, nicht ganz günstig und damit nicht die erste Wahl beim regelmäßigen Kochen.

10% PUFA

71% MUFA

12% SFA

Verzehrempfehlung: Ja

Sesam Öl

Besonders für Rezepte aus dem asiatischen Raum eignet sich das Speiseöl Sesamöl hervorragend um einen unverwechselbaren Geschmack zu erzeugen. Da auch hier ein hoher Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren besteht sollte das Öl eher nach dem Braten bzw. Kochen zu dem Gericht gegeben werden, auch wenn es eine Menge Antioxidantien enthält, die die Oxidation beim Kochen auf ein Minimum reduzieren können. Um die Fettsäuren vor dem Verderb zu schützen, am besten im Kühlschrank aufbewahren.

43% PUFA

43% MUFA

14% SFA

Verzehrempfehlung: Ja, aber wenig.

Hanföl

Hanföl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, das Verhältnis der Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren ist sehr günstig (3:1). Dennoch ist es ein Öl reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und sollte, wenn dann, nur in Maßen konsumiert werden. Das Öl enthält die besondere Fettsäure gamma-Linolensäure.

75-85% PUFA

5-15% MUFA

5-10% SFA

Verzehrempfehlung: Ja, aber wenig.

Kürbiskernöl

Auch Kürbiskernöl bringt einen tolle geschmackliche Abwechslung in eine vielseitige Küche. Dennoch gehört es zu den Ölen, die reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind und wird besser nur in Maßen und zum verfeinern von Salaten oder fertigen Gerichten (zum Beispiel einer Suppe) genommen .

50-60% PUFA

20-40% MUFA

10% SFA

Verzehrempfehlung: Ja, aber wenig.

Rapsöl

Rapsöl ist ein Speiseöl, dass aus den Samen des Raps gewonnen wird. Es ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren und enthält auch einen großen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Auch deshalb wird es von manchen Ärzten als „gesund für das Herz“ angesehen. Allerdings muss das Rapsöl im Verarbeitungsprozess bis zu 260°C erhitzt werden, was dazu führt, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein großer Teil der Omega -3-Fettsäuren „ranzig“ wird. Von daher: nur kaltgepresstes und natives Rapsöl verwenden.

Als Argument gegen Rapsöl wird hin und wieder der hohe Anteil von Erucasäure angeführt. Inzwischen wird das Raps aus dem sogenannten 00-Raps gewonnen, der nur noch sehr geringe Mengen an Erucasäure aufweist. Für einieg Personengruppen können ein zu viel an Erucasäure problematisch sein.

21% Omega-6 PUFA

9-11% Omega-3 PUFA

61% MUFA

7% SFA

Verzehrempfehlung: Ja, aber nur selten und unbedingt auf die Qualität achten.

Erdnussöl

Dieses Speiseöl wird von vielen Menschen als gesund angesehen. Erdnussöl ist besser als Sonnenblumenöl für starkes Erhitzen geeignet, da es einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren enthält. Allerdings wird es aus einer Hülsenfrucht (Erdnuss = nicht paleo) gewonnen und oxidiert sehr schnell.

32% PUFA

46% MUFA

17% SFA

Verzehrempfehlung: NEIN

Sonnenblumenöl

Sonnenblumenöl hat einen extrem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und dabei einen nur sehr geringen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Das Verhältnis der Omega 6-zu Omega 3 Fettsäuren ist mit einem Verhältnis von 120:1 denkbar ungünstig. Damit ist Sonnenblumenöl keine gute Wahl fürs Kochen, Braten, Backen oder auch auf dem Salat.

Problem: Dieses Speiseöl ist günstig und weit verbreitet. Es wird vor allem in Restaurant, Fertiglebensmitteln und in Öl-eingelegten Konserven verwendet. Sonnenblumenöl sollte tunlichst vermieden werden.

63% PUFA

19% MUFA

10% SFA

Verzehrempfehlung: NEIN

Traubenkernöl

Wird oft empfohlen als Ersatz für Olivenöl, allerdings kann Traubenkernöl auch sehr leicht oxidieren und gehört zu den Ölen die reich an mehrfach ungesättigten Ölen sind. Vor allem wenn es für das Kochen bei hohen Temperaturen verwendet wird. Hinzu kommt, dass es auch nicht gerade günstig ist.

70% PUFA

16% MUFA

9% SFA

Verzehrempfehlung: NEIN

Fazit: Speiseöle sorgfältig auswählen

Wie man sieht sollten einige verarbeitete Speiseöle und Speisefette vermieden oder nur in geringen Mengen verwendet werden. Andere hingegen können durchaus zu unserer Gesundheit beitragen. Beachten solle man bei der Wahl des Speiseöls bzw. der richtigen Fette:

  1. Herstellung: Produkte sollten nachhaltig gewonnen und mit möglichst wenig Aufwand verarbeitet worden sein. Bestenfalls sind die Fette in der Region hergestellt und enthalten gewisse Mengen an beispielsweise Vitamin E.
  2. Fettsäure-Zusammensetzung: Je höher der Anteil an gesättigten Fettsäuren, desto stabiler / weniger anfällig für Oxidation und somit besser für das Erhitzen geeignet.
  3. Omega-3- / Omega-6-Verhältnis: Bei Ölen mit hohem Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sollten jene bevorzugt werden, welche einen höheren Anteil an Omega-3-Fettsäuren besitzen.
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Geschrieben von Nico

Nico hat sich mit Paleo360 den Traum erfüllt, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. In seinem Alltag dreht sich sehr viel um Gesundheit und Fitness. Und da er auch ein Genießer ist, darf das Kochen natürlich nicht zu kurz kommen. Wenn die Möglichkeit besteht, verbringt er viel Zeit beim Wandern und Bergsteigen in den nahegelegenen Alpen.
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90 Kommentare

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  1. Sabine Mueller //

    Zum Palmöl:

    Beim Erhitzen von Palmöl entstehen Fettsäure-Esther. Diese sind schon in kleinsten Mengen krebserregend. Ohne vorheriges Erhitzen ist das Palmöl leider generell ungenießbar.

    Fazit: Wie beim Getreide auch, flächendeckende Monokulturen zerstören Flora und Fauna, Verzehr sollte unterbleiben.

    Gesundes Nutella wurde hier schon erfunden! :-) Danke dafür!

    Antworten
  2. Lissy //

    Mir fehlt in der Liste ein Öl, das aber nur für Salate, Dip und andere kalt zubereitete Leckereien geeignet ist.
    Leindotteröl – nicht zu verwechseln mit Leinsamenöl. Meines Wissens enthält das Öl doppelt so viel Omega 3 wie Omega 6. Der Geschmack ist sehr intensiv und vermutlich nicht jedermanns Sache.

    Antworten
  3. Claudia //

    Hallo!
    Welche Fette/Öle würdet ihr denn zum Frittieren empfehlen?

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Claudia – Rindertalg oder auch Kokosöl könnten sich hierfür eignen. Beide Fette sich recht hitzebeständig :) LG, Anja

      Antworten
  4. Jacqueline //

    Hallo…ich bin heute ein bisschen genervt,da ich in einer Facebook Gruppe darauf aufmerksam gemacht worden bin, wie ungünstig es sei Paleo Müsli von mymuesli zu essen,da es mit Palmfett und zuviel Zucker zugesetzt ist…Ich Stelle mein Müsli Dank euerer Rezeptvielfalt oft selbst her und wollte eigentlich nur mal etwas neues ausprobieren…Ist dieses Müsli unbedenklich und wie kann ich argumentieren um diese Zweifel auszuräumen….. danke für euere Antwort im Voraus

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Jacqueline, Palmöl hat eine gute Fettsäurezusammensetzung – wenn du auf die Herkunft und Nachhaltigkeit des Produkt achtest ist es denke ich vollkommen ok es zu verwenden.
      Und bei selbstgemachten Müsli kannst du ja selber gut bestimmen, wie süß du es haben magst (durch den Anteil von bspw. Honig) – manche mögen es eben weniger, manche mehr süß. Vielleicht kannst du so den ein oder anderen Zweifel ausräumen :) LG, Anja

      Antworten
  5. Alex //

    Weshalb sollte man Avocadoöl nur zum schonenden Braten verwenden? Es hat einen sehr hohen Rauchpunkt und nicht so einen Eigengeschmack wie z.B. Kokosöl. Zudem ist es nicht raffiniert. Ist doch eigentlich ideal.

    Antworten
  6. Regina //

    Super der Artikel! Ich halte mich schon lange daran. Meine Frage: was hält ihr von kaltgepresstem Senföl? ich mag’s gerne und es hat angeblich das passende Omega3-Omega6-Verhältnis, aber es wird nie irgendwo erwähnt. Grüße von Regina

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Regina, wenn dir Senföl schmeckt, kannst du es hin und wieder genießen. Würde es jedoch nicht täglich bzw. oft nutzen, da gibt es bessere „Fett-Lieferanten“. Ein Grund der gegen Senföl spricht ist die enthaltenen Ercuasäure (auch wenn der Anteil sicherlich gering ist). Die EFSA veröffentlichte letztlich eine Stellungnahme zu der Fettsäure. LG, Anja

      Antworten
  7. Christina. //

    Hallo und vielen Dank für die interessanten infos. Da ich nicht mit Butter backen möchte, habe ich wie eine italienische Freundin Olivenöl verwendet, und wollte es mit Sonnenblumenöl mischen. Im BIOLaden habe ich BRATÖL hoch erhitzbar gekauft:Sonnenblumenöl mit 80% einfach ungesättigten Fettsäuren(was angeblich erlaubt,das Öl bis 200°C zu erhitzen.

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Christiana, von Sonnenblumenöl raten wir ab, da gibt es bessere Alternativen. Verwende zum Braten gerne Kokosöl oder tierische Fette. LG, Anja

      Antworten
  8. Laura //

    guten morgen, habt ihr eine empfehlung für gute schmalze und talge? in den usa gibts ja die firma/marke epic, aber hier??? danke

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Laura, noch können wir nichts empfehlen – wir arbeiten aber daran :) LG, Anja

      Antworten
  9. Adi //

    Interessanter Artikel mit hilfreichen Infos. Ich nutze zum Braten gerne kokosöl und für Salate Leinsamenöl oder Avocadoöl.

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Adi,

      cool, dass dir der Artikel geholfen hat! Viel Spaß weiterhin beim Kochen :)

      LG, Anja

      Antworten
  10. Jim //

    Bis wieviel Grad ist Sonnenblumenöl hitzestabil bzw. wie hoch darf man es erhitzen, bis es Tranasfettsäuren bildet?

    Theoretisch dürften Backofenpommes dann doch bis zu einem gewissen „Grad“ transfettfrei sein, oder?

    Antworten
  11. Joachim //

    Hallo,

    welche Temperaturen enstehen beim Braten in der Pfanne (Gußeisen)? Ich möchte gerne Olivenöl verwenden und sicher stellen, dass es nicht über 180 Grad heiß wird, da Olivenöl ja angeblich nur bis 180 Grad hitzestabil ist und keine Transfette entstehen. Danke

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Joachim,

      das ist eine gute Frage! Falls du eine verlässliche Quelle findest, die das beantwortet, gib bitte Bescheid.

      LG, Anja

      Antworten
  12. Andreas //

    Der Hinweis mit den negativen Folgen der Palmöl-Produktion ist sicher politisch korrekt. Allerdings entbehrt er jeder Grundlage. Mehr als 90% der Weltproduktion und der dafür reservierten Anbauflächen befinden sich in Asien. Alleine 80% davon decken Indonesien und Malaysia ab. Das macht es ökologisch nicht besser, allerdings verhungert in diesen Ländern niemand wegen der Palmpflanzungen in Monokultur. Geografisch macht es es ebenfalls einen Unterschied.

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Andreas,

      danke für deinen Wissens-Input. Wir werden den Abschnitt überarbeiten.

      LG, Anja

      Antworten
  13. Melanie //

    Ist „Kokosfett“ okay zum Braten ?? Als Ersatz von Kokosöl und Butterschmalz?

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Melanie,

      Kokosfett wird oft als Synonym für Kokosöl benutzt. Das ist natürlich oke.

      Kokosfett kann aber auch Palmin sein. Davon raten wir ab. Hierbei handelt es sich um gehärtete Fette.

      LG, Anja

      Antworten
      • Christine //

        Hallo Anja und Melanie,
        Kokosfett wird bei uns in Ö das Palmfett genannt (weiß nicht, ob das auch in D so ist).
        Hat ja mit dem Kokosöl gar nix zu tun.

        Das verwirrt oft ziemlich, weil auch die meisten VerkäuferInnen in den Supermärkten den Unterschied nicht kennen. :-)

        Lg, Christine

        Antworten
        • AndreasS //

          Hallo Christine,
          das stimmt so nicht, Kokosöl und Kokosfett ist exakt das gleiche. Bei Zimmertemperatur ist es fest und sieht aus wie weißes Fett, das ab einer etwas erhöhten Temperatur dann flüssig wird und nach Öl aussieht.

          Es ist sehr hochwertig hat aber halt einen kleiner Beigeschmack der zwar zu asiatischen Gerichten passt, aber meines Erachtens nicht so gut passt um deutsche Fleischgerichte zu braten.

          Palmfett ist zwar hitzebeständig, aber weniger hochwertig und gesund, und ebenso ökologisch sehr bedenklich,… eigentlich sollte man Palmfett meiden!!!

          Grüße und viel Spaß beim Braten ;-)

          Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Jennifer,

      habe dir ja bereits auf einen ähnlichen Beitrag geantwortet. Kenne die Zusammensetzung der Fettsäuren von Pistazienkernöl nicht. Wenn die Omega6 FS nicht überwiegen sollte es oke sein.

      LG, Anja

      Antworten
  14. Jessika //

    Danke für die schnelle Antwort :)
    Folge euch bereits auf Pinterest ;)
    Kann ich ghee auch für Fudge nehmen ?
    Ghee kenn ich nämlich schon zum Braten .
    Ich hatte die Frage glaube ich nicht richtig gestellt ;) .
    Mir geht es da eher um Süßspeisen 😁
    LG Jessika

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Jessika,

      dann wird es wohl Zeit von den Süßspeisen mal wegzukommen ;p

      Kenne Fudge nicht im Zusammenhang mit etwas Fetthaltigen.

      LG, Anja

      Antworten
  15. Jessika //

    Hallo :)
    Hätte da mal ne frage ….
    Bin im Netz nicht fündig geworden ;(
    Durch was kann ich Kokosfett/Butter
    Ersetzen .
    Hab leider eine Allergie gegen kokos. Und auf Pinterest gibt’s es, zusätzlich zu eurer tollen Seite ;) so tolle paleo Rezepte , aber überall wird sehr viel mit kokos in jeglicher Form gearbeitet :(
    Kokosmehl kann ich ja durch Leinsamenmehl ersetzen .
    Aber kokosöl/Butter ?
    Danke für die Hilfe :)

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Dagmar,

      wenn du auf eine hohe Qualität achtest ist es oke. Achte bitte darauf es dunkel und kühl zu lagern! Die Fettsäuren sind empfindlich gegenüber Wärme und Sonnenlicht.

      LG, Anja

      Antworten
  16. Joachim //

    Palmöl und Palmkernöl bzw. Palmfett und Palmkerfett sind völlig verschiedene Fette mit unterschiedlicher Fettzusammensetzung laut Wikipedia. Sind nur mittelkettig gesättigte Fettsäuren gesund oder auch langkettig gesättigte Fettsäuren? Bzw. welche Sorte des Palmöls ist gesund? Zu kaufen bekommt man meist nur Palmöl aus Fruchtfleisch und kein Palmklernöl, also das langkettige Öl bzw. Fett.

    Antworten
  17. Jacqueline //

    Wie sieht es mit Chiaöl aus…
    Ich habe gelesen das Chiaöl reich an Antioxidantien und Omega 3 Fettsäuren ist und für Smoothies,Müsli ,Salate und Suppen bestens geeignet sein soll… erhitzen ist tabu…wie sehr ihr das hier, hat jemand Erfahrungen gemacht !?

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Jacqueline,
      ich nehme an, dass Chiaöl vorrangig die omega6 Fettsäure ALA enthält. Leinöl ist auch reich an ALA und sogar ein deutsches Produkt :)
      LG, Anja

      Antworten
      • Julia //

        Hallo Anja, ich denke mal du meinst Omega-3 und nicht Omega-6. Der Vorteil am Chiaöl gegenüber dem Leinöl ist finde ich einfach der, dass Chiaöl viel milder als Leinöl schmeckt und für Speisen geeignet ist, bei denen das Öl nicht im Vordergrund stehen soll.

        Antworten
        • Anja Wagner //

          Hallo Julia, danke fürs Aufpassen! Die Linolensäure ist eine Omega 3 FS.

          Da hast du Recht, geschmacklich kann Chiaöl einen Vorteil haben :)

          Antworten
  18. Margot Wegener //

    Hallo!

    Gestern habe ich zum ersten Mal Kokosmilch selber gemacht. Als ich sie heute benutzen wollte, hat sich an der Oberfläche eine dicke Fettschicht abgesetzt. Diese habe ich in vier Teile geschnitten, auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und dann in ein Schraubglas gegeben.
    Die Kokosnuss ist wahrlich ein sehr ergiebiges Lebensmittel.
    Ich habe Kokosraspeln, Kokosmilch und Kokosöl aus einem Tütchen für nur 0,79 Cent erhalten!
    Es ist für mich das ideale Fett zum braten. Seid ich es benutze sind meine ständigen Magenprobleme wie weggeblasen!
    SUPER LEHRREICH ist dieser Blog!
    Danke Euch von ganzem Herzen!

    Lieben Gruß
    Margot Wegener

    Antworten
  19. milena //

    Welches Öl/Fett kann man denn für Fondue benutzen? Steh nicht so auf die Brühe Variante..

    Antworten
  20. Non-paeleo //

    Wir haben vor einigen Tagen 6kg Rindernieren bzw. Organfett vom lokalen Rinderhalter (Nicht bio, aber keine Massenhaltung) ausgelassen und das ausgelassene Fett zum Frittieren und Braten verwendet.

    Es scheint reich an gesättigten Fettsäuren zu sein, ihm wird aber auch ein hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren bzw. ein sehr gutes Omega3/Omega6-Verhältnis nachgesagt. Beim Auslassen kann die Temperatur sehr niedrig bleiben, weil es schnell flüssig wird. Also sollte auch im finalen Bratfett das Verhältnis noch genauso gut sein. Und so steht es auch auf einigen Webseiten.

    Was sagt ihr zu Rinderfett? Es ist sehr günstig, der Geruch beim Auslassen ist nicht sehr stark, und der Eigengeschmack weitaus geringer als z.B. bei Sonnenblumenöl. Geschmacklich ist es auch sehr gut, auch wenn man wirklich nicht viel schmeckt. Frittiertes Hühnchen und Pommes Frites (nicht paleo, glaube ich, oder?) waren jedenfalls hervorragend, aber das sollte sich ja auch auf Paleo-Gerichte übertragen :)

    Antworten
    • Simon Hirschhofer //

      Rinderfett ist sicher Paleo – Fette aus Tieren sind relativ wichtig und im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung auch gesund. Mit frittieren wäre ich allerdings vorsichtig – eher wenig frittierte Sachen essen (als Genussmittel vielleicht zwei bis vier Mal pro Monat), da dabei doch relativ hohe Temperaturen zustande kommen. Probier das Hühnchen mal im Schmortopf mit feiner Sauce, Karotten, Lauch, etc – da kannst du auch Rinderfett nehmen, um das Ganze zu Beginn ein wenig zu braten (so für die alltäglichere Malzeit) und das Frittieren lass aussergewöhnlich sein.

      Antworten
  21. daniela //

    Ist Kürbiskernöl eigentlich erlaubt? Ich liebe es nämlich meine Salate oder Omletes mit Kürbiskernöl zu verfeinern..

    Antworten
  22. Tessa //

    Ich habe da grade mal einen „netten“ Artikel zum Palmöl gefunden:
    Er stammt von codecheck. de und erzählt mal ein bisschen was zu den Hintergründen.

    PROBLEMATIK
    Die Nachfrage nach Palmöl steigt weltweit stark. Doch die Palmölproduktion führt in Indonesien und Malaisien zur massiven Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten. Dies hat verheerende Folgen für die Biodiversität, das Klima, und die lokale Bevölkerung.

    Um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% zurückgegangen. Viele Palmölproduzenten entwalden ohne Bewilligung der Regierung und zerstören auch Wälder mit hohem Schutzwert.

    KLIMA
    Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist – nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. Für den Anbau von Oelpalmen werden sie entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird aber auch bei der Brandrodung viel CO2 emittiert. Um den Klimawandel zu stoppen, ist deshalb ein Moratorium auf die Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten notwendig.

    Antworten
  23. A. Leconte //

    Hallo und danke für die Informationen zum (Speise)öl.
    Was mich wundert, wer behauptet, gesättigte Fettsäuren (SFA) seien besser (gesünder) als mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFA)? Wobei ich auch an Cholesterin denke (Reduzierung von LDL)
    Dergleichen konnte ich im Google nicht bestätigt sehen. Ich bitte um Quellen!
    Dankeschön.
    Auguste

    Antworten
  24. phil //

    Hallo. Welches öl benutzt man am besten zum braten? Man kann ja nicht immer kokosöl nehmen

    Antworten
    • Malika Stenger //

      Hallo Phil,

      es spricht nichts dagegen immer Kokosöl zu verwenden, aber du kannst auch z.B. Ghee zum Braten verwenden.

      LG Malika

      Antworten
      • Ingo //

        Hej malika,

        Was ist eigentlich mit Rapsöl ? Kokosöl hat nach meinem Verständnis kaum ungesättigte Fettsäuren und das Verhältnis zwischen Omega 6/3 ist ja sehr schlecht .
        Rapsöl ist da ja ein nahezu perfektes Öl !
        Lg Ingo

        Antworten
        • Anna Martin //

          Hi Ingo,
          hier eine Info von unserem Blog:

          Rapsöl ist ein Speiseöl, dass aus den Samen des Raps gewonnen wird. Es ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren und enthält auch einen großen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Auch deshalb wird es von manchen Ärzten als „gesund für das Herz“ angesehen. Allerdings muss das Rapsöl im Verarbeitungsprozess bis zu 260°C erhitzt werden, was dazu führt, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein großer Teil der Omega -3-Fettsäuren „ranzig“ wird.

          21% Omega-6 PUFA

          9-11% Omega-3 PUFA

          61% MUFA

          7% SFA

          Verzehrempfehlung: NEIN

          LG Anna

          Antworten
  25. merlin //

    Hallo,
    andere Quellen stellen Rapsöl eine klare Verzehrempfehlung aus, nicht zuletzt aufgrund des guten O3 zu O6 Verhältnisses.
    Wird hier lediglich auf den Unterschied zwischen kaltgepressten und raffinierten Rapsöl vergessen – oder liegen andere Gründe dafür vor?
    Danke!

    Antworten
  26. katrin //

    hallo, mich würde mal interessieren, ob arganöl paleo ist. herzlichen dank für die mühe und liebe grüße katrin

    Antworten
    • Malika Stenger //

      Hallo Katrin,

      so wie ich das sehe, ist Arganöl völlig paleo :) Auch für die Körperpflege kann es super eingesetzt werden!

      LG Malika

      Antworten
  27. Lisa //

    HAllo, ich habe versucht mich nach dem Rauchpunkt von Avocadoöl zu erkundigen und konnte nur Rauchpunkte über 220° finden. Und hierbei sprechen ale von kaltgepressten Ölen. Das finde ich jetzt irgendwie verwirrend. Wie kann das sein wenn Olivenöl einen sehr viel niedrigeren Rauchpunkt hat? Was haltet ihr davon. Kann ich Avocadoöl jetzt doch zum Braten benutzen? LG Lisa

    Antworten
    • Gary //

      Avocadoöl geht bis 220 250 grad zum braten, geschmack ist nicht unbedingt so gut und geht am besten für Fisch, ist sehr teuer. Am besten zu braten geht es (meine meinung) mit Kokos oder Ghee.

      Antworten
  28. Matthias Keller //

    Hallo,

    um ein wenig Abwechslung beim anbraten zu bekommen, hatte ich Fett vom Wagyu Rind probiert, geschmacklich sehr gut, ist das Paleo konform. Oder was ist mit Gänseschmalz?

    Mfg
    Matthias K.

    Antworten
  29. Lisa //

    Hallo :)

    Meine 30 Tage sind um und ich möchte meinen Speiseplan jetzt ein wenig erweitern. Als erstes möchte ich einen Kuchen backen und würde gerne wissen. ob ich dafür auch Palmin Pflanzenfett verwenden kann? Hier wird etwas über Palmöl geschrieben, daher bin ich mir nicht so sicher.

    Kann mir jemand helfen?

    LG Lisa

    Antworten
    • Malika Stenger //

      Hallo Lisa,

      Palmin ist gehärtetes Kokosfett und ist somit sehr ungesund. Du solltest es besser nicht verwenden sondern qualitativ hochwertiges Kokosöl aus dem Reformhaus oder Drogeriemarkt!

      LG Malika

      Antworten
  30. Lukas //

    Kurze Anmerkung zum Olivenöl:
    Native Extra bedeutet NICHT kaltgepresst und kann auch raffineriertes Öl sein! Lediglich die Oliven müssen „jung“ sein und bestimmte Grenzwerte müssen eingehalten werden.
    Hab ich zufällig heute in der aktuellen Zeit gelesen und wollte das direkt mal weiter geben :-)

    Antworten
  31. Mona //

    Ich bereite mich gerade auf meine erste Paleo Challenge vor und habe mir Kürbiskernöl gekauft, aber das finde ich jetzt gar nicht in Eurer Liste? Ist es gar nicht erlaubt?

    Antworten
  32. Andreas //

    Meine Frage: Sonnenblumenöl soll vom Speiseplan gestrichen werden, aber was ist mit Sonnenblumenkernen die zb . auch in eurem Nussmüsli verwendet werden?
    Vielen Dank für eure Antwort.

    Antworten
    • Malika Stenger //

      Hallo Andreas,

      Kerne und Nüsse sind absolut paleo! Beim Öl geht es darum, dass es raffiniert ist!

      LG Malika

      Antworten
      • Rene Schulze //

        Nicht jedes Öl ist raffiniert. es gibt kleine Ölmühlen, wie z.B. Ölfreund die ausschließlich kaltgepresste naturbelassene Öle herstellen.

        Antworten
  33. René Schulze //

    ich finde sehr gut, dass Ihr vom Rapsöl abratet. Es hat auch einen problematischen Anteil an Erucasäure und ist daher eigentlich nicht für die menschliche Ernährung geeignet. Ich selbst betreibe eine Bio Ölmühle die alle Öle frisch und kalt presst. Bei Fragen zu Ölen stehe ich gern hilfreich zur Seite http://www.oelfreund.de
    Leindotteröl ist noch ein sehr interessantes Öl für die kalte Küche. reich an omega 3 ( ca. 37%) und länger haltbar als Leinöl.
    Übrigens Leinöl gibt’s bei uns täglich frisch gepresst- denn nur so schmeckt es angenehm mild und nicht bitter.
    Ist das Leinöl bitter, welches ihr benutzt kippt es weg- dann ist es oxydiert.

    Beste Grüße der ölfreund Rene

    Antworten
  34. Chris Rie //

    Hey Nico,

    habe gelesen, dass Avocadoöl einen sehr hohen Rauchpunkt haben soll (250°) du schreibst allerdings eher für kalte Gerichte verwenden. Unterscheidet man dort auch in kaltgepresstes/ raffiniertes Avocadoöl?

    Vielen Dank

    Antworten
  35. Joggerbozzo //

    Moin moin Paleoanier,

    heute ist Tag 19! Und ich sag Euch: PALEO FOREVER!!! Meine Frage: Was ist der konkrete Unterschied, außer Geschmack, zwischen teurem Ghee und preiswertem Butterschmalz(Butaris)
    Liebe Grüße Joggerbozzo

    Antworten
    • Helena //

      Genau das würde mich auch interessieren. Vorteil von Butaris ist auch, dass man es wirklich in jedem Supermarkt findet, für Ghee muss ich immer in den Asia-Laden rennen. Irgendwelche Gründe gegen Butterschmalz? Oder generell gegen Schmalz (z.B. Schweineschmalz)

      Antworten
  36. Inga //

    Was gibts denn für eine geschmacksneutrale Alternative zum Olivenöl?

    Antworten
      • Inga //

        Danke für die Antwort. Ich habe hier schon irgendwo von kalthepresstem nativen Rapsöl gelesen. Was ist damit?

        Antworten
  37. Ani //

    Hallo, ich beschäftige mich noch nicht so lange mit Paleo, aber eine Fragen ist jetzt für mich aufgetaucht: Ist die Verwendung von KokosFett gepresst aus Kopra (getrocknetes Fruchtfleisch der Kokospalme)
    paleotauglich?

    Antworten
  38. Arnold //

    Hallo,
    ist nicht kaltgepresstes natives Rapsöl aus geschälter Saat eine Alternative, die Paleo-konform ist?

    Antworten
    • Carolin Schlumprecht //

      Lieber Arnold,

      Das ist eher eine Alternative für Olivenöl ja. Denn Rapsöl enthält auch überwieden einfach ungesättigte Fettsäuren, wie Olivenöl. Zum Kochen würde ich trotzdem noch eher Kokosöl empfehlen!

      Liebe Grüße, Caro

      Antworten
    • Elke H. //

      Hallo Arnold.

      Ich denke nicht das an dieser Stelle Paleo einen Unterschied macht. Vielmehr kommt es auf das Verhältnis an.

      Soweit ich weis, braucht es bei der Paleo Ernährungsweise eine Fettsäureverhältnis von Omega6 zu Omega3 von 1:1. Das Rapsöl hier ( http://www.meineoele.de/rapsoel#tabs-3 ) hat z.B. eine Verteilung von 2,5:1 (Omega6:Omega3).
      Entsprechend musst du noch etwas Omega3 zu dir nehmen um das Verhältnis zu erreichen. Ich persönlich nutze Leinöl, dass ja bekanntlich sehr reich an Omega3 ist.

      Viele Grüße, Elke.

      Antworten
  39. Christoph //

    Hallo!

    Zu den Fetten einen kleinen Hinweis: Es gibt sogenanntes „High Oleic“ Sonnenblumenöl, welches fast ausschließlich aus einfach ungesättigten Fettsäuren besteht und daher ähnlich wie Olivenöl betrachtet werden kann. Dieses wird aus Sorten mit hohem Ölsäure-Anteil gewonnen. Was haltet ihr davon?

    LG Christoph

    Antworten

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