Warum Hashimoto Thyreoiditis behandelbar ist

Hashimoto – wie bitte,was? So geht es vielen, wenn sie den Namen der Krankheit das erste Mal hören. Hashimoto gehört zu den Autoimmunerkrankungen – und neuen Schätzungen zu Folge leiden sogar mehr Menschen an Hashimoto als an Diabetes!

Zeit, den Umgang mit der Krankheit „gesellschaftsfähig“ zu machen – um allen Betroffenen den Alltag zu erleichtern.

Die Krankheit kennt man unter verschiedenen Begriffen: Morbus Hashimoto ist der medizinisch korrekte Begriff, aber auch Hashimoto Thyreoiditis, Autoimmunthyreoiditis, Schilddrüsenentzündung oder einfach Hashimoto werden verwendet. Betroffene benutzen auch gerne „Hashi“.

Schmerzen, Schwellungen, Rötungen, Erwärmung – das sind zumindest typische Merkmale einer Entzündung. Diese treten jedoch bei einer Schilddrüsenentzündung, wie Hashimoto nicht in den Vordergrund.

Anders als gelegentlich angenommen, ist Hashimoto keine Erkrankung der Schilddrüse – sondern des Immunsystems. Sich dessen bewusst zu sein, kann für die Therapiemöglichkeiten wichtig sein. 

Hashimoto gilt als eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen und führt zur Unterfunktion der Schilddrüse. Das Immunsystem erkennt körpereigene Bestandteile (in dem Falle die der Schilddrüse) als fremd an – wodurch das Organ (die Schilddrüse) mit der Zeit „zerstört“ wird und seine Funktion eingeschränkt wird. 

Hashimoto Thyreoiditis

Antriebslos, müde, erschöpft: typische Symptome der Hashimoto Thyreoiditis

In diesem Artikel erfährst du

  1. Das theoretische Grundlagenwissen, um Hashimoto zu verstehen.
  2. Wie wahrscheinlich es ist, dass du oder jemand in deinem Umfeld an Hashimoto erkrankt ist.
  3. Wie du dich auf den Arztbesuch vorbereitest, falls du vermutest an Hashimoto zu leiden.

Die Schilddrüse – der Master des Stoffwechsels

Das Hormonsystem leistet Bemerkenswertes in deinem Körper. Hormon-Moleküle gelangen von deren Bildungsorganen über die langen Wege der Blutbahnen zu ihren Zielzellen und lösen eine Kette von Reaktionen aus. Bereits wenige Hormon-Moleküle bewirken eine Änderung im Körper – was das Hormonsystem ebenso flexibel und reaktionsschnell, aber auch anfällig für „unplanmäßige“ Veränderungen macht.

Die Schilddrüse ist solch ein Bildungsorgan für Hormone: Unter anderem für die Hormone Trijodthyronin (auch T3) und Thyroxin (auch T4), welche als “Master” des Stoffwechsels bezeichnet werden können. Bei der Bildung der Hormone hilft unter anderem das Enzym TPO (Thyreoperoxidase). Ein wichtiger Bestandteil der Hormone ist Jod – das Spurenelement nehmen wir über die Nahrung auf.

Die Schilddrüsenhormone lenken die Funktion vieler Organe in unserem Körper: Herz-Kreislaufsystem, Verdauungstrakt, sowie Muskulatur und Nerven. Die Hormone beeinflussen generell dein Wohlbefinden, Wachstum, Fruchtbarkeit und so wie Wachstum von Haar und Nägeln. Neben dem Wasserhaushalt und dem Energieverbrauch ist auch die Körperwärme von der Funktion der Schilddrüse abhängig.

Ein Beispiel: Wird die Umgebungstemperatur kälter, signalisieren die Schilddrüsen-Hormone dem Körper den Energiestoffwechsel „anzuschmeißen“, wodurch mehr Wärme entstehen kann. Dein Körper passt sich damit an die veränderten äußeren Bedingung an – und du frierst nicht.

Ist die Schilddrüse in ihrer Funktion beeinträchtigt, kann sich der Stoffwechsel auf Änderungen nicht mehr so gut einstellen. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion ständig zu frieren ist typisch – aber auf Grund der zahlreichen Funktionen der Schilddrüsenhormone oftmals eines der geringeren Probleme.

Reguliert wird die Bildung der Schilddrüsenhormone über TSH – dem Thyreoidea-stimulierenden Hormon. Gebildet und ausgeschüttet in der Hypophyse (einem Bestandteil des Gehirns) bestimmt das Hormon TSH mit, wie viel Hormone in der Schilddrüse gebildet werden müssen, um den Stoffwechsel „gut am Laufen“ zu halten.

Während die Schilddrüse vor allem das inaktivere Hormon T4 bildet, benötigen die Zielzellen jedoch T3, das aktive Hormon. Die Umwandlung wird durch Dejodasen realisiert, spezielle Enzyme, deren Funktion abhängig von dem Spurenelement Selen sind.

So weit die Theorie der Schilddrüsenhormone und ihrer Aufgaben.

Besonders wichtig ist: Für eine normale Funktion der Schilddrüse muss der Körper das Hormon TSH gut bilden können. Des weiteren muss ein bestimmtes Verhältnis sowie eine ausreichende Menge der Hormone T3 und T4 im Blut vorhanden sein.

An dieser Stelle kommt die Ernährung bereits ins Spiel: damit dein Körper ausreichende Mengen der Schilddrüsen-Hormone bilden und umwandeln kann, braucht der Körper genügend Nährstoffe – zum Beispiel Jod und Selen.

Aber auch zu viel der beiden Nährstoffe oder ein ungünstiges Verhältnis (zu hohe Jodzufuhr, zu geringe Selenversorgung) können sich ungünstig auf den Schilddrüsenstoffwechsel auswirken – genaueres zum Thema Jod haben wir im Artikel zur Ernährung bei Hashimoto aufgeführt.

Hashimoto führt zur Unterfunktion der Schilddrüse

Eine chronische Entzündungsreaktion – diese führt bei Hashimoto-Betroffenen im Verlauf der Krankheit zu einer Unterfunktion der Schilddrüse.

Die Unterfunktion der Schilddrüse ist dabei die Folge eines aus dem Gleichgewicht geratenen Immunsystems.

Das Immunsystem schützt uns normalerweise vor Krankheitserregern, in dem es die Fähigkeit besitzt Bestandteile, die nicht zu unserem Körper gehören zu „vernichten“. Bakterien haben so normalerweise keine Chance lange in unserem Körper zu verweilen. Hierfür ist ein ausgeklügeltes System verantwortlich – was unter anderem aus vielen Botenstoffe und Immunzellen wie sogenannter Killer- und Helferzellen besteht.

Gerät die Kontrolle über die Bestandteile des Immunsystems durcheinander, kann es zu Problemen kommen – dies ist bei Hashimoto der Fall. Ausgelöst durch das eigene Immunsystem sind die Zellen der Schilddrüse einem erhöhten “Stress” ausgesetzt, was das Gewebe der Schilddrüse mit der Zeit beinah vollständig zerstören kann.

Man geht davon aus, dass spezielle Zellen des Immunsystems (T-Lymphozyten bzw Helferzellen) das Gewebe der Schilddrüse (fälschlicherweise) erkennen und bestimmte Botenstoffe, sogenannte Zytokine bilden – welche Reaktionen auslösen, die die Zellen schädigen und schließlich zu deren „absterben“ führen. Die Helferzellen-Reaktionen kann man weiter in Th1 und Th2 einteilen – je nach Aktivität dieser, kann ein Arzt eventuell die Ausprägung der Immunreaktion unterscheiden und beurteilen welche Therapie sinnvoll ist.

Ein Ausdruck, dass mehr Gewebe als normal „abstirbt“, ist die vermehrte Bildung sogenannter Autoantikörper.

Werden die Schilddrüsenzellen „zerstört“, wird der Zellinhalt der Zellen frei gesetzt – worauf das Immunsystem mit der Bildung von Auto-Antikörpern (AK) gegen das Enzym Thyreoperoxidase (TPO) und das Speicherprotein Thyreoglobulin (Tg) reagiert. Die Bestimmung der Antikörper im Blut können zur Diagnose der Schilddrüsenentzündung genutzt werden.

Mit der Zeit können – unter anderem auf Grund des fehlenden Gewebes – nicht mehr genügend Hormone produziert werden.

Hormone, die der Körper für den Stoffwechsel und viele weitere Vorgänge eigentlich so dringend benötigt.

Vielleicht kannst du nun nachvollziehen, wie es zu den typischen Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion kommen kann. Auch weitere Symptome können auftreten – die können mit der Störung des Immunsystems und den mit Hashimoto relativ häufig gleichzeitig auftretenden, weiteren Krankheiten (z.B. anderen Autoimmunkrankheiten wie Zöliakie, Weißfleckenkrankheit/Vitilgo, Diabetes Typ 1) in Zusammenhang gebracht werden..

Die Symptome einer Autoimmunthyreoditis

„Hashimoto sieht man nicht“ –  denn die Symptome betreffen oftmals das Befinden und keine äußeren Erscheinungen. Das macht das Leben von Betroffener schwerer, als ein Nicht-Betroffener womöglich je nachvollziehen kann.

Energielosigkeit, unerklärliche Verstimmungen, Konzentrationsstörungen, Muskelschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Gewichtszunahme, trockene Haut, ständig eiskalte Hände, Haarausfall – du erkennst dich in den Symptomen wieder und bist es schon gewohnt bei Ärzten und Familie als Hypochonder abgestempelt zu werden? Den Symptomen und der Diagnose haben wir einen eigenen Artikel gewidmet.

Am Ende diesen Artikels geben wir dir zudem Tipps für den Arzt-Besuch.

Ursachen der Schilddrüsenentzündung Hashimoto

Der Japaner und Arzt Hashimoto beschrieb die Krankheit 1912 erstmals, nachdem er vier japanische Frauen mit Schilddrüsenproblemen begutachtete. Auch wenn man über 100 Jahre später mehr über die Krankheit weiß – die genauen Ursachen sind weiterhin unbekannt. Eins ist sicher: Die Entstehung der Hashimoto Thyreoiditis ist multifaktoriell.

Ein wichtiger Faktor ist die genetische Veranlagung dazu, die Krankheit zu entwickeln. Die Kombination mit einigen Umständen und Umweltfaktoren erhöht das Risiko für einige Menschen im Laufe des Lebens an Hashimoto zu erkranken.

Die Faktoren könnten sein:

  • (chronische) Infektionen mit bestimmten Viren und Bakterien
  • Zufuhr hoher Dosen von Jod: jodhaltige Medikamente, stark jodhaltige Ernährung,
  • Nährstoffmangel (insbesondere Zink, Eisen, Selen, Vitamin D aber auch Jod – bei dem Spurenelement Jod ist weder zu viel noch zu wenig gut)
  • entzündungsfördernde Ernährung (dafür steht: die westliche, „normale“ Ernährung – die vor allem reich an Omega 6-Fettsäuren und Zucker/Fruktose ist)
  • Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten (zum Beispiel gegenüber bestimmte Proteine in Lebensmitteln wie Gluten und Casein)
  • beeinträchtige Darmgesundheit (Leaky Gut und/oder ungünstige Zusammensetzung der Darmbakterien)
  • Schwermetall/Umweltschadstoff-Belastungen
  • intensive Hormonschwankungen (Pubertät, Schwangerschaft, während Pilleneinnahme/ nach dem Absetzen der Pille, vor der Menopause)
  • weitere Erkrankungen wie Zöliakie, Vitiligo,  Diabetes Typ 1, Polycystisches Ovar-Syndrom (PCOS) oder auch Insulinresistenz
  • viel Stress (im Alltag, sei es in der Familie, Beziehung, Arbeit, im weiteren Umfeld)
  • Rauchen

Ebenso vielfältig wie die Ursachen sind, sind auch die Krankheitsbilder. Nicht jede Hashimoto-Thyreoditis ist gleich: Der Schweregrad und der Verlauf der Erkrankung ist individuell und von Betroffenen zu Betroffenen unterschiedlich.

Einige Hashimoto-Betroffene müssen sich mit ausgeprägten und vielgestaltigen Beschwerden herumplagen, während auch symptomlose Verläufe und Verläufe mit milden Beschwerden bekannt sind.

Hashimoto ist eine verbreitete Schilddrüsenerkrankung

Wie viele Menschen in Deutschland von Hashimoto betroffen sind, kann man nicht genau sagen und die Spanne der Schätzung ist groß: Man geht davon aus, dass die Erkrankung bei etwa 1 – 8 % der Bevölkerung auftritt. Man wagt sich kaum, die Dunkelziffer abzuschätzen.

Denn: Viele leiden eventuell an Hashimoto, stellen sich aber keinem Arzt vor, da sie denken bestimmte Symptome die sie oft bemerken wären „normal“ oder haben psychische Hintergründe. Auch Ärzte ordnen die Beschwerden oft der Psyche zu – und vergessen eventuell die Schilddrüse ins Visier der Untersuchungen zu nehmen.

Du merkst – Hashimoto ist eine Krankheit, die von Komplexität geprägt ist. Hast du den Verdacht an einer Schilddrüsenentzündung zu leiden, oder dass jemand aus deinem Umfeld daran leidet?

Suche dir am besten einen Spezialisten (z.B. Endokrinologen) oder frage deinen Hausarzt, ob er einen Kollegen vermitteln kann, der sich gut mit Schilddrüsenerkrankungen auskennt!

Praktische Tipps – für den Arzt-Besuch

Um dem Arzt die bestmöglichen Informationen über deinen gesundheitlichen Zustand zu geben, kann man sich folgende Fragen stellen – und die Antworten gegebenenfalls aufschreiben. Damit hat der Arzt gleich zu Beginn einen Stapel an Informationen, mit denen er die Diagnose erarbeiten kann:

  • Was sind deine Symptome und kannst du dich erinnern, in welchem Zeitraum sie das erste Mal auftraten?
  • Haben sich die Symptome über die Zeit geändert?
  • Hast du eine Unterschied in deinem Energie-Level oder deinen Stimmungen bemerkt?
  • Hast du auf unerklärliche Weise stark zugenommen oder vermehrt trockene Haut festgestellt?
  • Hat sich deine Stimme verändert?
  • Hat sich deine Verdauung verändert? Wenn ja, wie?
  • Hast du Muskel oder Gelenks-Schmerzen?
  • Warst du in letzter Zeit besonders kälte- oder wärme-empfindlich?
  • Bist du vergesslicher als normalerweise?
  • Hast du weniger Lust auf Sex? Für Frauen: Hat sich dein Menstruationszyklus geändert?
  • Wurdest du in letzter Zeit wegen einer anderen Krankheit behandelt?
  • Kommen Schilddrüsenerkrankungen in deiner Familie vor?

Willst du deinem Arzt etwas näher auf den Zahl fühlen und alles zu deinem Gesundheitszustand erfahren – dein gutes Recht! Die Fragen kannst du sowohl nach als auch vor der Diagnose ruhig an einen Arzt stellen:

  • Was genau verursacht meine Symptome/Krankheit?
  • Neben der wahrscheinlichsten Ursache – was für mögliche Ursachen gibt es noch für meine Symptome/Krankheit?
  • Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Gibt es noch weitere Alternativen?
  • Welche diagnostischen Tests können zusätzlich Aufschluss geben?
  • Ist mein Zustand eher temporär oder chronisch?
  • Wie lange werde ich, falls notwendig, Medikamente einnehmen müssen?
  • Wie wird überwacht ob die (medikamentöse) Behandlung hilft?
  • Kann die Medikamentendosis unter gewissen Voraussetzungen angepasst oder abgesetzt werden?
  • Was sind die langfristigen Effekte meiner Krankheit?
  • Gibt es gewisse Einschränkungen, die ich befolgen sollte?
  • Ich habe andere gesundheitliche Probleme. Wie gehe ich mit den verschiedenen Krankheiten um?
  • Hilft Bewegung bei meiner Erkrankung?
  • Hilft eine angepasste Ernährung bei meiner Erkrankung?

Ist eine Hashimoto Thyreoiditis behandelbar?

Wie in der Einleitung bereits erwähnt ist Hashimoto keine Erkrankung der Schilddrüse – sondern des Immunsystems.

Dieser Fakt sollte von deinem Arzt auch bei der Behandlung von Hashimoto beachtet werden. Oft wird nur die Einnahme von Schilddrüsenhormonen in Tablettenform verschrieben, um die Unterfunktion auszugleichen – die grundlegende Ursache der fehlgeleiteten Reaktion des Immunsystems wird damit aber nicht beachtet.

Dr. Kharrazzian, ein in den USA praktizierender Schilddrüsen-Spezialist, formulierte:


“Es gibt keine einfache Lösung um die Autoimmunerkrankung Hashimoto zu behandeln. Um Hashimoto kontrollieren zu können ist es wichtig die Faktoren zu verstehen, die zur Krankheit beitragen können.” 


Inzwischen weiß man: Hashimoto sollte nicht als eine belanglose Krankheit abgestempelt werden und die Symptome können in vielen Fällen durch eine geeignete Behandlung gelindert werden. 

Ob Schilddrüsenmedikamente langfristig helfen können, ist zumindest laut Dr. Kharrazian fraglich – denn wie bereits geschrieben – immerhin handelt es sich bei Hashimoto um eine Erkrankung des Immunsystems und nicht der Schilddrüse.

Dr. Kharrazin behandelt seine Patienten stattdessen mit bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln und Präparaten bestehend aus pflanzlichen Inhaltsstoffen – die potentiell das Immunsystem wieder „ins Lot“ bringen sollen.

Welche und ob die Dosis der Medikamente oder die generelle Einnahme von Medikamenten sinnvoll ist, ist sicher sehr individuell und Änderungen in der Therapie sollten nicht ohne einen behandelnden Arzt getroffen werden.

Hashimoto Patienten bekommen oft Levothyroxin (Synthroid) verschrieben – ein synthetisches T4-Hormonpräparat. Einige Ärzte hingegen verschreiben sogenannte „bio-identische“ Präparate (bspw. Armour), welche ein Gemisch u.a. aus T3 und T4 enthalten – und von Patienten mitunter besser vertragen werden.

Welches Medikament sich eignet, ist sicherlich auch abhängig davon, wie viel Gewebe der Schilddrüse noch vorhanden ist und wie gut der Körper mit Nährstoffen (wie Selen und Jod) versorgt ist.

Was wir dir mitgeben wollen: Der Verlauf von Hashimoto ist durch deinen Lebensstil beeinflussbar und du musst dich nicht nur mit einer standardmäßig verschriebenen Tablette zufrieden geben.

Denn die Erfahrungen einiger unser Leser zeigen auch, wie zum Beispiel eine angepasste Ernährung bei Hashimoto helfen kann. Wie die Ernährung bei Hashimoto aussehen könnte, haben wir in einem eigenen Artikel dargestellt.

Was sind deine Erfahrungen mit der Schilddrüsenentzündung Hashimoto? Hast du einen Arzt gefunden, der deine Beschwerden ernst nimmt? 

Berichte gerne uns davon in den Kommentaren!

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Geschrieben von Anja

Anja ist Ernährungswissenschaftlerin und beschäftigt sich schon eine Weile mit dem Paleo-Lebensstil, welcher ihr mehr als nur Energie für Alltag und Sport bringt. Sie weiß, Paleo birgt für jeden die Möglichkeit seine individuelle Ernährung zu finden - mit dem Ziel eines neuen Körpergefühls und langfristiger Gesundheit. Und genau das ist ihre Motivation ihr Wissen an andere weiterzugeben.
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9 Kommentare

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  1. Bärbel Waser //

    Vor drei Jahren hat meine Schilddrüse begonnen sich selbst zu vernichten. Ich kam mit wahnsinnigen Schmerzen und mit einem Ruhepuls von 135 auf die Schilddrüsenambulanz.
    Behandelt wurde mit Cortison und
    anschließend erhielt ich Euthyrox 100.
    Zeitgleich begann ich meine Ernährung auf Paleo umzustellen und siehe da, die Dosis Euthyrox wurde erst auf 75 und vor einem Jahr auf 50 uq reduziert. Im Mai habe ich die nächste Kontrolle, mal schauen ob das Pulver wieder reduziert werden kann.

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Freut uns zu lesen, dass es dir besser geht und du die Medikamente reduzieren konntest. Viel Erfolg weiterhin :) LG, Anja

      Antworten
  2. Kristine //

    Sehr schöner Artikel! In Deutschland gibt es übrigens eine zunehmend große Zahl an Patienten, die statt L-Thyroxin die natürlichen Schilddrüsenhormone vom Schwein nehmen, wenn die Schilddrüse so weit geschädigt ist, dass sie nicht mehr genug eigene Hormone produziert. Diese werden von der Klösterl Apotheke in München oder von der Receptura Apotheke in Frankfurt produziert oder aus Nordamerika importiert. Damit haben sehr viele Menschen sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Antworten
    • Henri //

      Den Tipp mit dem Hormon aus der Svhweinesvhilddrüse kann ich nur weitergeben. Ich habe im Sommer 2015 umgestellt und seither geht’s mir gutem ich hab quasi mein „altes Leben“ wieder.
      Ich bestelle bei der Metropolitan Pharmacy in München das Produkt aus den USA

      Antworten
  3. Corinna //

    Hallo,
    ich leide seid Ca. 15 Jahren (vielleicht auch schon länger !) an Hashimoto.
    Hätte ich damals das nötige Wissen über Ernährung gehabt, hätte ich mir viel Leid und Schmerzen ersparen können. Ich wurde auch lange Zeit von Ärzten schräg angeschaut wenn immer wieder neue Symptome hinzukamen, selbst zwei Fehlgeburten wurden abgestempelt mit “ kann passieren !“ Dann bekam ich die Diagnose und wurde, weil kaum etwas von meiner Schilddrüse übrig war, mit Hormonen neu eingestellt. Es trat eine rasche Besserung ein ( auch habe ich jetzt 3 Kinder : ))
    Aber viele Symtome blieben bestehen, Gelenk- und Muskelschmerzen, geschwollene Finger, Hautprobleme und einige andere mehr, bis ich Paleo für mich entdeckte ( und zwar Eure Seite )
    Ich ernährte mich ein gutes dreiviertel Jahr nach Paleo und es ging mir sehr gut, ich konnte immer mehr Symptome eindämmen. Leider ruhte ich mich auf meinen Lorbeeren etwas aus und ließ meine Ernährung schleifen, dachte es wird schon nix passieren! Falsch gedacht! Mit der alten herkömmlichen Ernährungsweise kamen die Probleme zurück, langsam aber sicher, nicht mal mein TSH stimmte mehr! Also von vorne, ich startete wieder bei Null mit der 30 Tage Challenge und bin bis heute dabei! Es geht mir immer besser und ich konnte sogar die Thyroxin Menge reduzieren. Meine Haut sieht gut aus und meine Blutwerte regulierten sich wie von selbst, keine Gelenkschmerzen und mein Immunsystem ist so gut wie noch nie, werde einfach nicht mehr krank !!!
    Ich bleibe bei Paleo und danke Euch für Eure stetige Hingabe zum Thema Ernährung, ich lerne täglich von Euch und kann dadurch unbeschwerter leben!

    Vielen Dank
    Corinna

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    • Dorit //

      Hallo Corinna , das ist doch sehr gut dass es über die Ernöhrung funktioniert und man dem Hashimoto nicht ausgeliefert ist. Ich machs auch über die Ernöhrung. Mir ging es mit l tyroxin schlechter als ohne . Habs ausgeschlichen in Absprache mit dem Arzt.

      Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Corinna,

      danke für deinen Bericht und das Lob! Freut uns, dass es dir besser geht :)

      LG, Anja

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