Autoimmunerkrankung: So hilft die Paleo Ernährung

Das Immunsystem ist ein wahres Wunderwerk – es schützt deinen Körper vor „Eindringlingen“ wie Bakterien und Viren, spürt entartete Zellen auf und beseitigt sie und – nicht zu vergessen: es lässt dich nach Anstrengungen regenerieren.

Um diese Funktionen zu bewerkstelligen ist ein kompliziertes System aus den verschiedensten Zellen (wie T-Zellen, B-Zellen, sogenannter Fresszellen, …) und Proteinen (wie Antikörpern) notwendig – dessen ganzen Zusammenhänge bis heute auch von der Wissenschaft noch nicht ganz verstanden sind.

Immer mehr Menschen leiden darunter, dass ihr Immunsystem eigentlich gesunde Teile des eigenen Körpers „angreift“ und „zerstört“. Die Folgen sind häufig chronische Entzündungen, die zu eingeschränkten Organfunktionen und einer verminderten Lebensqualität führen können. Was bei einer Autoimmunerkrankung zuerst beeinträchtigt war – das Immunsystem, oder ein anderer Teil des Körpers (beispielsweise die Darmbarriere) lässt sich oft schwer nachvollziehen.

Dennoch besteht Hoffnung auf Verbesserung der zahlreichen Symptome einer Autoimmunerkrankung!

In diesem Artikel erfährst du:

  1. Wie es passieren kann, dass unser Immunsystem fehlgesteuert agiert, und sich gegen unseren eigenen Körper richtet, statt nur auf schädliche „Eindringlinge“.
  2. Was sind möglichen Auslöser einer Autoimmunerkrankung sind. Was können wir unternehmen, wenn wir betroffen sind, um uns besser zu fühlen? 
  3. Welches Potenzial steckt in der Paleo Ernährung, wenn nicht sogar in dem Paleo Lebensstil?

Wenn du Hilfe bei der Umsetzung des Autoimmunprotokolls brauchst: Im AIP Support begleiten wir dich 12 Wochen lang – mit Kochplänen, Einkaufslisten und der nötigen Portion Motivation.

Autoimmunerkrankung und Paleo

Was ist eine Autoimmunerkrankung?

Autoimmunerkrankung ist ein Überbegriff für Erkrankungen, die durch eine Reaktion des Immunsystems gegen körpereigenes Gewebe entstehen.

Das Immunsystem ist normalerweise dafür verantwortlich, Fremdstoffe, Bakterien und Viren, mit denen wir tagtäglich in Berührung kommen, abzutöten und uns so vor ihnen zu schützen.

Dieser Vorgang des Abtötens bleibt von uns nicht unbemerkt sondern wir nehmen ihn in der Regel war, in Form von Halsschmerzen, Durchfall, Kopfweh, usw. Die Symptome sind abhängig davon, wo sich der Erreger befindet.

Ist es beispielsweise ein Erreger, der sich in unserem Darm befindet, so versucht unser Körper diesen möglichst schnell auszuschwämmen und sorgt dafür, dass viel Wasser im Darm landet, dass da mal ordentlich durchspült. Wir nehmen das als Durchfall war.

Ist der Erreger dagegen im Halsbereich, so versucht unser Körper es dem Erreger durch Entzündungen in diesem Bereich so ungemütlich wie möglich zu machen. Wir nehmen das als Halsschmerzen war.

Die Symptome, die wir merken sind also nichts anderes als eine Reaktion des Immunsystems, dass uns mitteilt: “Ich kümmere mich darum, dass du diesen Eindringling so schnell wie möglich los wirst“.

Problematisch wird das Ganze, wenn unser Immunsystem körpereigene mit körperfremden Strukturen „verwechselt“ und seine Reaktionen gegen eigenes Gewebe richtet.

Um so etwas zu verhindern, werden unsere Immunzellen schon früh in körpereigenen Ausbildungsstätten geschult, wo sie lernen welche Zellen körperfremd und welche körpereigen sind.

Zu den Ausbildungsorten gehören der Thymus und das Knochenmark. Die Immunzellen lernen dort MHC-Moleküle (Histokompatibilitäts-Antigene) kennen, welche sich auf jeder unserer körpereigenen Zellen befindet und sie so als körpereigen identifiziert.

Jeder Mensch besitzt ganz spezifische und nur ihm eigene MHC-Moleküle. Immunzellen, die diese MHC-Moleküle nicht erkennen können und damit körpereigene Zellen als fremd ansehen und angreifen würden, werden im Normalfall eliminiert. Geht bei der Eliminierung oder schon bei der Schulung etwas schief, so kann es passieren, dass das Immunsystem seine Abwehr gegen Zellen des eigenen Körpers richtet. Ähnliche Prozesse laufen bei einer Autoimmunerkrankung ab.

Klassifikation von Autoimmunerkrankungen

Inzwischen sind mehrere hundert verschiedene Autoimmunerkrankungen bekannt.

Sie können grob eingeteilt werden in: Organspezifische, systemische und intermediäre Autoimmunerkrankungen.

  • Organspezifisch bedeutet, dass spezifische Organe vom Immunsystem angegriffen werden. Betroffen sein können beispielsweise die Schilddrüse (Hashimoto, Morbus Basedow), die Bauchspeicheldrüse (Typ-1-Diabetes) oder auch der Dünndarm (Zöliakie, Morbus Crohn).
  • Systemisch bedeutet dagegen, dass sich die Reaktion nicht auf ein einzelnes Organ beschränkt, sondern an mehreren Orten im Körper auftreten kann. Ein Beispiel dafür ist die rheumatiode Arthritis, bei der Immunkomplexe eine Entzündung der Gelenksflüssigkeit und Sehnen verursachen. Ein anderes Beispiel ist Lupus erythematodes, bei der vor allem Gelenke und Haut durch Immunkomplexe geschädigt werden.
  • Theoretisch kann jedes einzelne Organ von einer Autoimmunreaktion betroffen sein. Intermediäre Erkrankungen sind Mischtypen aus den beiden anderen genannten Arten.

Um eine Autoimmunerkrankung festzustellen, werden zum einen Symptome und zum anderen spezifische Laborparameter betrachtet. Wichtig sind an dieser Stelle bestimmte Entzündungsparameter wie der hs-CRP-Wert und das Bestimmen spezifischer Autoantikörper (z.B. bei Zöliakie die Antikörper gegen das Enzym Transglutaminase, bei Hashimoto gegen das Enzym TPO) im Blut.

Den Symptomen und der Diagnose der Hashimoto Thyreoiditis und der passenden Ernährung haben wir eigene Artikel gewidmet.

Mögliche Ursachen einer Autoimmunerkrankung

Trotz intensiver Forschung sind die Ursachen, die zur Entstehung einer Autoimmunerkrankung führen, nach wie vor unklar. Es gibt allerdings einige Theorien, die diskutiert werden.

1. Fehlerhafte Schulung des Immunsystems

Beim Schulungssystem gibt es zwei Dinge, die schief gehen können.

  • Die Immunzellen lernen in der Schulungsphase nicht alle körpereigen Zellstrukturen kennen und erkennen diese bei Kontaktaufnahme im Körper nicht, wodurch sie eine Immunreaktion einleiten.
  • Immunzellen, die nicht in der Lage sind körpereigene Zellen richtig zu erkennen, entgehen der Eliminierung und gelangen in die Zirkulation.

2. Genetischer Einfluss

Ein bedeutender Faktor scheint eine genetische Empfänglichkeit in Kombination mit Umwelteinflüssen zu sein.

Die genetische Veranlagung ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass manche MHC-Varianten (die bei jedem unterschiedlich sind) eine gewisse Ähnlichkeit zu Erreger-Bestandteilen haben.

Das Immunsystem kann dadurch „verwirrt“ werden und denkt die eigenen Zellen sind Fremdstoffe, die es zu bekämpfen gilt.

In der Regel reicht aber eine genetische Veranlagung alleine nicht aus für einen Krankheitsausbruch.

Kommen aber zusätzlich Umweltfaktoren hinzu wie Stress, Infektionen, Nahrung, Umweltgifte, Körpergewicht oder sonstige belastende Umstände, so kann es zum Ausbruch einer Erkrankung kommen.

3. Infektiöse Erreger und Molekulare Mimikry

Man geht davon aus, dass Infektionen mit gewissen Erregern (Streptokokken, Borrelien, Herpes, Rubella, Coxsackievirus,…) zu den hauptauslösenden Faktoren einer Autoimmunerkrankung gehören.  Die Erreger können aus Strukturen bestehen, die Strukturen in unserem Körper ähneln – und im Zuge einer sogenannten „Molekularer Mimikry“ Reaktion, können Auto-Antikörper entstehen, die eine Immunreaktion an körpereigenen Gewebe auslösen.

Das bedeutet: eine Infektion mit gewissen Erregern kann (bei genetischer Veranlagung), die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass eine Autoimmunerkrankung ausbricht.

4. Reaktion auf gewisse Proteine – wie Gluten und Casein

Das Immunsystem ist darauf geschult, ihm nicht bekannte Proteine zu erkennen – und den Körper davor zu schützen. Jeden Tag nehmen wir eine Menge „fremdes“ Protein (Eiweiße) über die Nahrung auf – die im Darm normalerweise  in seine Komponenten, die Aminosäuren, zerlegt werden. Aminosäuren können so über die Darmbarriere aufgenommen werden und als ein wichtiger Baustein unseres Körpers genutzt werden – aus den Aminosäuren können neue Muskelfasern entstehen, Signalmoleküle für die Zelle, aber auch Bestandteile des Immunsystems.

Ist die u.a. Darmbarriere geschädigt , so kommt unser Körper vermehrt mit den „fremden“ Proteine aus der Nahrung aus Kontakt – ohne dass sie vorher ausreichend in die Einzelbestandteile, die Aminosäuren zerlegt wurden.

Die typisch westliche Ernährung führt bei einigen über die Jahre zu einer immer schlechteren Darmgesundheit – kein Wunder, dass das Immunsystem langfristig überfordert ist und es wahrscheinlicher ist, dass „Fehler“ passieren. Übermäßiger Zuckerkonsum lässt die Darmbakterien aushungern, Proteine aus Getreide (auch Vollkorn), Hülsenfrüchten und Milch können die Verdauung stören und die feine, geschlossene Schicht der Darmzellen beeinträchtigen. Der hohe Omega-6 Anteil in der Ernährung, sowie fruktose-reiche Getränke und Lebensmittel fördern Entzündungsvorgänge im Körper. Die für den Entzündungsstatus und die Darmbarriere „anstrengende“ westliche Ernährung ist eine Erklärungsmöglichkeit, warum immer mehr Menschen an Autoimmunerkrankungen erkranken.

5. Kontakt mit Darmbakterien

Eine weitere Theorie für die Entstehung von Autoimmunerkrankungen ist die Hygiene-Hypothese, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen Bakterien und unserem Immunsystem beschäftigt.

Verschiedene Studien fanden einen direkten Zusammenhang zwischen dem frühen Kontakt mit Bakterien und dem Auftreten von Autoimmunerkrankungen (e.g. Asthma). Beispielsweise hatten Kinder, die bereits im Säuglingsalter des öfteren auf einem Bauernhof waren, ein signifikant geringeres Risiko an Asthma zu erkranken (Mutius E, 2010).

Warum genau das der Fall ist, konnte bisher noch nicht geklärt werden. Es wird aber davon ausgegangen, dass der frühe Kontakt mit vielen verschiedenen Bakterien zu einer besseren Schulung des Immunsystems führt, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Reaktion gegen körpereigene Zellen abnimmt.

Aktuelle Forschungsergebnisse weisen außerdem darauf hin, dass die Zusammensetzung der Bakterien in unserem Darm ebenfalls einen starken Einfluss darauf haben können ob und welche Krankheiten wir entwickeln. Das scheint auch eine möglicher Erklärungsansatz dafür zu sein, dass Frauen häufiger an einer Autoimmunerkrankung leiden als Männer. Schließlich deutet es darauf hin, dass Frauen und Männer eine unterschiedliche Zusammensetzung der Darmbakterien haben.

Um einen Zusammenhang zu Punkt 3 herzustellen, folgender Gedankengang: Je schlechter unser Immunsystem von Geburt in einem natürlichen Maß gefordert und geschult wird – umso höher ist das Risiko, dass man im Laufe seines Lebens an Infektionen erkranken kann.

Antibiotika sind Medikamente, die schon vielen Menschen mit den verschiedensten Krankheiten und Unfallverletzungen das Leben gerettet haben. Dennoch: Ihr teilweise hemmungsloser und unbedachter Einsatz bei  einigen Krankheitsbildern (einem viralen Schnupfen…) trägt wohl auch dazu bei, dass heutzutage immer mehr resistente Keime „rumschwirren“ – und uns infizieren können.

Paleo-Ernährung gegen Autoimmunerkrankung

Gegen unsere genetischen Veranlagungen können wir wenig unternehmen. Sehr wohl aber können wir auf unsere Umwelt, vor allem unsere Ernährung und Lebensweise Einfluss nehmen und damit bspw. durch epigenetische Mechanismen Einfluss auf unsere Veranlagungen haben.

Beispielsweise können wir auf Lebensmittel verzichten, die durch verschiedene Prozesse unseren Darm „durchlässig“ machen machen können (u.a. Lektine wie Gluten,), für eine Ungleichgewicht bei den Darmbakterien sorgen, Entzündungen begünstigen und unser Immunsystem anregen.

All diese Punkte werden mit der Entstehung von Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht. Im Gegenzug sollten wir vermehrt auf nährstoffreiche Lebensmittel zugreifen, die uns wertvolle Mineralien und Vitamine liefern, positive Darmbakterien fördern und unser Immunsystem stärken.

Durch so eine angepasste Ernährung schonen wir unseren Körper und geben ihm die Möglichkeit zu regenerieren.

Es wird nicht möglich sein eine Autoimmunerkrankung durch eine optimierte Ernährung zu heilen – oder den Gewebeschaden, der durch die Immunreaktion entstand, wieder rückgängig zu machen. Hat der Körper einmal gelernt sich selbst anzugreifen, so wird er das auch nicht einfach wieder verlernen.

Aber es besteht eine gute Chance, dass das Immunsystem zur Ruhe kommt, Entzündungsprozesse reduziert werden und somit auch viele Symptome abklingen können.

Schule zudem gerne dein Immunsystem (und das deiner Kinder) – setzt euch Kälte aus, spielt hin und wieder im Dreck und haltet euer Leben nicht zu reinlich. Es lohnt sich der Paleo Ernährung und dem Paleo Lebensstil eine Chance zu geben, den Zustand bzw. die Symptome einer Autoimmunerkrankung zu verbessern!

Das Autoimmunprotokoll

Die Paleo-Ernährung verzichtet auf Lebensmittel, die vielen Menschen Probleme bereiten und sie krank machen können. Dazu gehören unter anderem Getreide, Hülsenfrüchte und Milchprodukte.

Für Menschen, die eine Autoimmunerkrankung haben (z.B. Hashimoto / andere Probleme mit der Schilddrüse) oder ein stark erhöhtes Risiko für eine Erkrankung aufweisen (z.B. Autoimmunerkrankung innerhalb der Familie),  gibt es ein sogenanntes Autoimmunprotokoll (AIP), dass die Paleo-Ernährung noch mal weiter anpasst.

Denn es gibt manche Lebensmittel, die für gesunde Personen unproblematisch sind, aber für Menschen mit bereits geschwächtem Immunsystem kritisch sind. Beispielsweise wird, neben der extrem strikten Durchführung der Paleo-Regeln, unter anderem auch auf Nüsse, Samen, Nachtschattengewächse (Tomaten, Auberginen, Paprika, Kartoffel) und Eier verzichtet.

Außerdem wird Wert darauf gelegt Defizite an bestimmen Nährstoffe, wie Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren oder sonstigen Nährstoffen auszugleichen.

Je nachdem, wie stark dein Immunsystem „vorbelastet“ ist, kann es hilfreich sein, sich strikt an die Paleo Ernährung zu halten und zusätzlich das AIP zumindest für einige Wochen auszuprobieren. Denn: Je nachdem welche Unverträglichkeiten bestehen und wie stark die Gesundheit des Darms beeinträchtigt ist, könnten schon kleine „Ausrutscher“ eine erneute Aktivierung des Immunsystems bedeuten.

Nimm dir Zeit für deinen Weg zur Besserung!

Die Ernährung ist ein wichtiger Faktor um Entzündungsreaktionen im Körper zu lindern. Du möchtest dein Wissen vertiefen und deine Autoimmunerkrankung genauer verstehen? Du möchtest mit dem Paleo Autoimmunprotokoll deine Gesundheit verbessern, aber die Durchführung erscheint dir zu schwierig? Sicher dir unseren AIP Support und wir begleiten dich 12 Wochen lang – mit einem eigenen Kochbuch E-Book, wöchentlichen Ernährungsplänen, Einkaufslisten und allen wesentlichen Infos. Es wird lehrreich, lecker und lustig. Wir helfen dir beim Durchhalten.

Lies dir auch diese Erfolgsgeschichte mit dem Autoimmunprotokoll (AIP) durch.

Das Thema Stress Management kann bei einer Autoimmunerkrankung wichtig sein, dessen sind wir uns bewusst. Wenn du Unterstützung zum Umgang mit Stress und anderen Belastungssituationen im Alltag suchst, schaue gerne einmal bei dem Online-Portal Impulsdialog vorbei.

Zudem interessant: Julia Tulipan und Simone Koch (Ernährungsmedizinerin) sprechen darüber, wie man Autoimmunerkrankungen funktionell behandeln kann:

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Geschrieben von Christina

Christina ist studierte Ernährungswissenschaftlerin und aktive Personal Trainerin. Sie liebt gesunde Ernährung und viel Sport und verbringt jede freie Minute draußen in der Natur. Erst vor kurzem ist sie auf den Genuss und die Vorteile der Paleo Ernährung gekommen und hoch motiviert das Thema von der wissenschaftlichen Seite zu betrachten. Christina auf Google+
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66 Kommentare

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  1. lea //

    Hallo,

    nach dem Tod meiner Mutter, habe ich mich zum ersten Mal mit dem Thema Ernährung befasst. Und das ohne dem Aspekt abnehmen oder zunehmen zu wollen!! Ich lebe komplett Paleo und (nach dem Film „Gabel statt Skalpell“) Vegan. Speziell vor oder während meiner Periode trinke ich mal einen Eisensaft aus dem Bioladen. Ich versuche Verdauungszeiten einzuhalten und min 12 Stunden (Übermacht) meinem Körper eine Ruhepause zu geben. Stressen.. Lass ich mich schon lange nicht mehr ;) Seitdem brauche ich min. eine Stunde weniger Schlaf. Habe keine Pickel und habe (etwas schnell.. Habe ich an meiner schlaffen Haut gemerkt..) 5-6 Kilo abgenommen. Jetzt bin ich natürlich total neugierig was das AIP angeht und wollte fragen, ob das auch für mich (ohne Fleisch) machbar ist?

    LG Lea

    Antworten
    • Iris Schober //

      Liebe Lea,

      danke für deinen Beitrag und schön dass es dir mit deiner Ernährungsumstellung so gut geht :) Im Prinzip muss das natürlich jeder selbst entscheiden, wir allerdings denken dass Fleisch und Fisch aufgrund wichtiger Nährstoffe im AIP nicht fehlen sollten. Aber schau doch mal hier rein, da findest du mehr zum Thema Paleo und vegan: https://www.paleo360.de/gesunde-ernaehrung/wie-gesund-ist-vegan-paleo/

      Liebe Grüße und alles Gute dir!
      Iris

      Antworten
      • lea //

        Hallo Iris,
        ja, diesen Artikel kenne ich. Und ich versuche auch 1x die Woche Fleisch zu essen. Da gerade Vitamin B12 nur in Fleisch enthalten ist. Aber dann nur von einem Bauernhof der seine Tiere mit viel Liebe und guten Essen pflegt . Was bringt mir ein Stück Fleisch was mit Antibiotika voll ist. :/ gibt es bei euren „Paket“ auch vegetarische Gerichte ? Weil wenn in jedem Gericht Fleisch enthalten ist, lohnt es sich nicht für mich.

        Liebe Grüße

        Antworten
        • Michaela Richter //

          Liebe Lea, die Rezepte im AIP Support arbeiten viel mit Fleisch und Fisch. Wenn du das AIP vegetarisch machen willst, sind unsere Support Rezepte wahrscheinlich weniger hilfreich für dich.

          Antworten
  2. Jonas //

    Wie streng muss man mit Zusatzstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln sein?
    Meine Magnesiumkapseln enthalten Reisextrakt als Füllstoff und meine Mariendistelkapseln Titandioxid? Ich bin mir unsicher ob sie etwas negatives auslösen könnten oder ob die Menge so gering ist das es keine Rolle spielt.

    Antworten
    • Michaela Richter //

      Lieber Jonas, das wissen wir leider auch nicht. Das Bauchgefühl sagt lieber zu Präparaten mit möglichst wenig Füllstoffen greifen – wenn du die Wahl hast. Hast du einen guten Arzt mit dem du das Thema besprechen kannst?

      Antworten
      • Jonas //

        Danke für die prompte Antwort!
        Ja die könnte ich mal fragen wenn ich sie das nächste mal sehe :)

        Antworten
  3. Elke //

    Hallo,
    ich starte Samstag mit AIP. Ich brauche eine Alternative zu Kokosöl und Kokosbutter, da ich es überhaupt nicht mag.
    LG Elke

    Antworten
  4. Regina //

    Hallo ihr Lieben,
    die erste Woche ist geschafft. Allerdings habe ich wieder eine Frage und hoffe, unter euch ist jemand, der dasselbe Problem hatte wie ich und mir eventuell weiterhelfen kann.
    Bevor ich angefangen habe mit AIP und NEM’s, habe ich eine Darmflora-Analyse machen lassen. Ergebnis: Clostridien difficile im Darm und eine nicht mehr richtig arbeitende Bauchspeicheldrüse (Pankreaselastase zu niedrig).
    Meine Akne ist seit dem erhöhten Fleisch- und Fettkonsum (habe vorher eher vegan/fettarm gegessen) regelrecht explodiert. Die Clostridien, welche sich wohl von Fett und Eiweiß ernähren, feiern offenbar Orgien. Ist es sinnvoll in dieser Situation mit AIP weiter zu machen?
    Ich weiß, ihr seid keine Ärzte, aber vielleicht kann jemand aus eigener Erfahrung berichten.
    Was der Gastro zu mir sagen wird, weiß ich jetzt schon: Fleisch und fettarm ernähren. Also, nicht wirklich AIP.
    Es wäre schön, wenn andere Betroffene sich melden könnten.
    LG
    Regina

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Regina,

      gute Frage – wir gehen davon, dass eine Ernährung nach dem AIP gut für die Darmflora ist, trotz des relativ hohen Fett- und Fleisch Gehaltes. Falls es für dich sinnvoll erscheint kannst du eine Woche einen Darm-Reset machen, mit besonders schonenden Mahlzeiten (schonend gegartes Gemüse, gerne als Suppen und auch Hühnchenfleisch) Eine Variante haben wir in unserem Darmgesundheits E-Book beschrieben:https://www.paleo360.de/produkt/darmgesundheit-ebook/

      LG, Anja

      Antworten
  5. Regina //

    Hallo, ich habe eine Frage zum AIP. Ich habe mich bereits angemeldet und starte mit euch am Samstag durch. Glutenhaltiges Getreide und Milchprodukte lasse ich gerade schon mal weg.
    Leider plagt mich zu Hashimoto, Histaminintoleranz und Akne auch noch der ständige Kampf gegen Übergewicht. Mein letzter großer Abnehm-Erfolg (30 kg in ca. 1 1/2 Jahren) mit WW liegt einige Jahre zurück und einige Pfunde haben sich natürlich wieder eingeschlichen. Nachdem ich mir eure Rezepte schon mal grob durchgesehen habe, bin ich jetzt ein wenig verunsichert, ob ich mit den Mengen an Kokosöl, Olivenöl oder auch Kokosmilch nicht noch weiter zunehme anstatt abzunehmen. Versuche gerade die lästigen Pfunde wieder los zu werden. :-)
    Könnte ich notfalls die angegebenen Mengen an Fetten auch reduzieren? Wäre lieb, wenn ihr mir ein kleines Feedback geben könntet.

    LG
    Regina

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Liebe Regina,

      genau, passe das Programm gerne so an, dass es sich für dich richtig anfühlt.
      Viel Erfolg, gute Besserung und halte uns gerne auf dem Laufenden!

      LG, Anja

      Antworten
  6. Anne-Kathrin //

    Hallo zusammen,

    ich habe seit kurzem erst die Diagnose einer Collitis ulcerosa und es ist für mich noch recht schwer damit klar zukommen, werde es jetzt aber mit dem AIP Support testen und hoffe das ich durchhalte. Meine größte Schwäche ist Schokolade und Kekse, was hilft dabei gut bzw welche Snacks kann ich gut AIP-mäßig gegen Süßhunger einsetzen und woher beziehe ich bestenfalls viele Proteine? Danke euch & viele Grüße

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Im AIP Support wirst du bereits einige nützliche Tipps erhalten – du kannst zudem gerne folgende Rezepte probieren:
      Himbeertorte , Nektarinen Riegel
      Im AIP sind Fleisch und Fisch deine Proteinquelle Nummer 1 :) Auch grünes Gemüse wie Brokkoli versorgt dich gut mit wichtigen Aminosäuren :)

      Viel Erfolg und gute Besserung! Liebe Grüße, Anja

      Antworten
      • Anne //

        Liebe Anja,

        super und vielen Dank für die Tipps & die schnelle Antwort, das werde ich mal austesten.

        Liebe Grüße

        Antworten
  7. nathaly //

    hallo,leide an extremer Trockenheit der Schleimhäute und vor allen Augen (NULL! Tränen=Horror) -hat jemand Erfahrung mit Paleo Ernährung bei Sjögren Syndrom?
    Das Problem ist,das ich auf alles Fleisch und Fischsorten positiv allergisch getestet wurde.Rohkost vertrage ich nicht,ebenso Kern udn Steinobst,quasi nur Banane.Was kann ich da noch essen ohne total unterversorgt zu sein?haben Sie da auch ein spezielles Programm?LG

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Nathaly – ein spezielles Programm für dein Befinden können wir dir leider nicht anbieten :/ Gute Besserung! LG, Anja

      Antworten
  8. Dana //

    Hallo!
    Ich habe vor einem Jahr schon einmal auf paleo umgestellt, aus privaten Gründen dann aber unterbrochen. Damals ging es mir super gut und ich habe viel abgenommen. Nun habe ich nach 2 Wochen paleo-Neueinstieg mit dem AIP begonnen. Ich habe Asthma, Allergien, SD-Unterfunktion und Alopezia Areata. Mein Problem ist jetzt, dass ich mit AIP ständig groggy bin und einen andauernden Druck auf denKopf verspüre. Vorher mit Eiern und Nüssen gings mir eigentlich gut. Woran kann das liegen? Versuche den „Regenbogen zu essen“, esse Fleisch und Gelatine und halte mich einigermaßen (oft zu viel) an euren Ernährungsplan nach den AIP Support.
    Habt ihr einen Tipp?
    Dana

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Liebe Dana – leider ist es auf die Ferne schwer einzuschätzen, was dir Fehlen könnte. Wenn du das Gefühl hast, dass es dir gut tun kann, kannst du vielleicht früher als nach den 3 Monaten damit anfangen, Eier und Nüsse wieder einzuführen und zu schauen ob es dir damit besser geht. Frage zudem gerne einmal in unserer Challenge Gruppe nach weiteren Erfahrungen:
      https://www.facebook.com/groups/paleo360challenge/
      LG und gute Besserung, Anja

      Antworten
    • Sabine //

      Gelatine, was ist daran Paleo? Ein extrahierter Stoff kann krank machen.

      Antworten
  9. sinas //

    Hallo,

    ich habe Morbus Crohn und mich würde interessieren, wie es dazu kommt?

    Gibt es Doppelblind-Studien die genau aufzeichenen dass es bei einer Paleo Diät besser geht mit meinem MC?

    Danke für die Info.

    sinas

    Antworten
  10. Theo Wälti //

    Hallo zusammen,
    ich bin gerade zufällig auf dieser Website „gelandet“.
    Kenne viele eurer Probleme aus eigener Erfahrung..
    Ein Tipp für alle HIT betroffene: Quercetin ist ein sehr gutes natürliches Antihistaminikum, das auch noch sehr viele andere gesundheitliche Vorteile hat! Zudem hilft es allgemein im Darm entzündungshemmend, auch bei der Behandlung des „leaky gut“ („löchriger Darm“), der bei ganz vielen von unseren Problemen (inklusive Autoimmunerkrankungen!) eine entscheidende Ursache ist! Auch Mangan und Vitamin B 6 sind für den Histaminabbau sehr wichtig! Zuverlässig, in sehr guter Qualität und viel günstiger als in der EU gibt es Quercetin bei iherb.com aus Kalifornien!! Lieferung erfolgt problemlos! jeweils 1 Kapsel vor einer Mahlzeit. Quercetin ist nicht „nur“ Symptombekämpfung, sondern dient auch der Wiederherstellung einer gesunden Darmschleimhaut. Wünsche viel Erfolg!
    Theo

    Antworten
  11. Mike F. //

    Hallo,
    ich ernähre mich nun seit etwa 4 Monaten nach dem Paleo-Prinzip und an sich macht es mir Spaß und interessiert mich. Allerdings versuche ich mich immer auch über andere Ernährungsweisen zu informieren (einfach, weil das Interesse da ist und ich mein Wissen ausweiten will).
    Ich bin 21 Jahre alt und leide seit 20 Jahren an Kinderrheuma. Da ich neulich erst wieder einen Schub hatte, setze ich mich momentan mit „Rheuma-Diäten“ auseinander, also einfach Ernährungsweisen, die bei Rheuma empfohlen werden.
    Ich muss sagen, ich bin momentan ein wenig im Zwiespalt: Es wird überall empfohlen, bei Rheuma auf Fleisch und Eier zu verzichten (wegen der Arachidonsäure). Fisch ist in Maßen okay und viel Obst und Gemüse wird natürlich auch empfohlen.
    Allerdings habe ich bedenken: Wenn ich mich paleo- und rheuma“konform“ ernähren will, bleibt nicht mehr viel übrig, vor allem in Hinsicht auf meinen Proteinbedarf.
    Klar, Eier kann man problematisch weglassen. Aber ich will ungern jeden Tag Fisch zu mir nehmen (nicht nur aufgrund der Ethik, auch weil es mir zu einseitig ist – auch wenn es viele Fischsorten gibt, irgendwann braucht man Abwechslung) und (unabhängig vom Eiweißproblem) zu viel Obst soll man ja auch nicht essen.
    Wie könnte ich das angehen? Bzw. wie steht ihr zu der Arachidonsäure – ist das Schwachsinn? Danke schonmal

    Antworten
    • Claudia //

      Hast du schon mal an hochwertige, natürliche !!!! Nahrungsergänzung gedacht?
      Habe da schon gute Erfolge mit erzielt

      Antworten
  12. Zuckerschnute nund //

    Meine Tochter ist 21 Jahre alt und bei ihr wurde eine Autoimmungasthritis diagnostiziert und es bringt große Probleme für die Bewältigung des normale
    Alltag mit sich
    Sie hat oft Infekte.. Vitamin B12 fehlt im Körper und somit auch immer wieder kehrender Eisenmangel ..Die Bewältigung der Alltag ist im Moment nicht möglich weil es immer wieder zu Ausfällen kommt.
    Sie braucht gerade für die Umstellung der
    Ernährung Hilfe . Da mit sie wieder Lebensmut und Lebensqualität bekommt..die sie jetzt nicht hat.

    Was ich hier lesen konnte ist ein gut Baiss um so eine Krankheit zu bewältigen und lernen damit zu leben

    Antworten
  13. Angela //

    Ich leide unter Histamin-Lactose-und Salicylatintoleranz..Hilft hier die Paleoernährung?

    Antworten
    • Martina //

      Hallo Angela,

      auch ich habe eine Laktose- und eine Histaminintoleranz. Während die LI doch relativ einfach zu händeln ist, da es genügend laktosefreie Produkte gibt, ist das mit der HIT schon deutlich schwieriger. Es gibt dermaßen viele Lebensmittel, die man bei einer HIT zumindest anfangs nicht zu sich nehmen sollte, da wird es m. E. nach mit Paleo schon recht schwer: Hühnerei ist meist unverträglich, alle reifen Käsesorten entfallen, die meisten Nüsse entfallen, Fleisch nur ganz frisch verarbeitet und nicht mehr aufgewährt, die meisten Fischsorten und alle Meeresfürchte entfallen, ebenso einige Gemüse- und Obstsorten.
      Du solltest Dir vielleicht ein Liste der Paleolebensmittel nehmen und dann die Lebensmittel herausstreichen, die Du aufgrund Deiner HIT nicht zu Dir nehmen solltest. Wenn Du der Meinung bist, dass dann noch genug für eine vernünftige Paleoernährung übrigbleibt, versuche es. Ich habe mich dagegen entschieden.
      Alles Gute!

      Antworten
      • Angela //

        Hallo Martina

        Vielen Dank für deine Antwort.
        Habe mir nal die Rezepte angeschaut, doch wie du schon gesagt hast, sind sie für meine Krankheiten nicht geeignet. Müsste sie zu fest verändern.
        Ja, dies heisst langsam sich herantasten. Wird schon wieder.. i hope so:)…
        thx

        Antworten
      • Ana Hatha //

        Hallo ihr Lieben – wo kann ich Listen über Lebensmittel bekommen, in denen Histamine enthalten sind? Ich bin heute erst auf eure Seite gestoßen und frage direkt, weil ich in meinen Ferien nicht dauerhaft vor dem Notebook sitzen und mich durchklicken möchte. Lieber gehe ich an die frische Luft – daher verkürze ich meine Suche jetzt durch meine Frage an euch. Herzliche Grüße aus dem kühlen Norden, Ana

        Antworten
      • Angela //

        Hallo Anja

        Danke auch dir für die Antwort.
        Habe schon so viele Seiten studiert was das Histamin anbelangt.. Es gibt ja auch zahlreiche :)
        Paleo hat sicher tolle Rezepte, doch zu meiner Histaminintoleranz kommt noch eine Lactoseintoleranz und ein niedrieger Blutdruck dazu.
        Oaleo hat viele Rezepte mit Zwiebeln & Knoblauch, was ich sogar nicht vertrage. Genause ist die Chilischote ein beliebtes Gewürz bei den Rezepten was den Darm reizt und noch empfindlicher für den Histamin machen. Liegt alles nicht am nicht wollen, eher am nicht dürfen.
        Denke sogar um eine Umschulung, durch die ganzen Krankheiten fängt man an zu recherchieren und möchte es verstehen können.
        Bin fast am Anfang, doch taste mich langsam durch die ganzen Aminosäuten, DAO’s, Histdin usw…:)
        Werde die Seite weiter beobachten und sicher mal ein Rezept ausprobieren.
        :)

        Antworten
  14. Jasmin //

    Hallo!
    Ich habe eine SD-Unterfunktion und einen beschädigten Darm. Ich ernähre mich weitestgehend paleo mit Ausnahmen wenn ich „einbreche“. Jetzt habe ich gelesen dass es einem mit AIP noch besser gehen kann. Ich frage mich nur was ich dann noch essen kann!? Ich esse derzeit morgens süßes Rührei und abends nach dem Sport Rührei mit Gemüse. Das würde ja komplett entfallen.

    Tipps?

    Antworten
  15. Anna //

    Ich habe Hashimoto, allerdings (noch) milde ausgeprägt (keine Schäden an der Schilddrüse und nur geringe Abweichungen vom Normwert). Meine Symptome waren und sind allerdings deutlich spürbar.
    Ich würde es gern mit paleo probieren, bin aber überhaupt nicht diät- und verzicht-erfahren. Zunächst war ich Feuer und Flamme, aber nach dem Lesen des Schilddrüsen-Guides wieder etwas verzweifelt. Die Anzahl der Lebensmittel, auf die als Hashimoto-Patient zusätzlich verzichtet werden soll (Eier, Nüsse etc.), wirkt auf mich einschüchternd. Gibt es jemanden, der es in dieser „extremen“ Form durchgezogen hat und euch von seinen Erfahrungen berichtet hat?

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Anna,

      ach, du brauchst nicht verzweifelt sein. Steig gerne erst einmal auf normales Paleo um! Je nachdem wie es dir geht kannst du später noch entscheiden auch Eier, Nüsse etc für eine Weile wegzulassen.
      Täglich Motivation und Unterstützung bekommst du mit den E-Mails der 30-Tage Challenge:
      https://www.paleo360.de/30-tage-challenge-paleo360/

      LG, Anja

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      • Anna //

        Dankeschön fürs „Entzweifeln“!
        Dann versuche ich es jetzt erst einmal mit dem „normalen“ paleo (kleine, erreichbare Ziele setzen!)…

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    • Martina //

      Hallo Anna!

      Ich habe seit 26 Jahren Hashimoto, durch die Überheblichkeit der Weißkittel wurde es aber erst vor 6 Jahren diagnostiziert und erst seitdem erhalten ich SD-Hormone.
      Ich habe vor einiger Zeit auch den SD-Guide gelesen und Paleo ausprobiert. Da ich aber mittlerweile auch eine Histaminunverträglichkeit habe, bin ich wieder zu einer „normalen“ Mischkost übergegangen.
      Du musst nicht von Anfang an alle „verbotenen“ Lebensmittel weglassen. Aber Du solltest jodhaltige Dinge vermeiden: Fertiggerichte, die so gut wie immer mit Jodsalz angereichert sind und leider auch Seefisch, was für mich der schlimmste Verzicht war, da ich ein Seafood-Junkie bin. Wenn Du ab und zu mal was isst, was Du eigentlich vermeiden solltest, wirst Du merken, wie Dein Körper reagiert und ob er Dir den „Ausrutscher“ verzeiht. Ich gönne mir alle 2-3 Monate eine Portion Krabben bzw. Scampi. Das klappt prima! Eier dagegen vertrage ich nur in bestimmter Form: als Spiegelei oder hart gekocht nicht so gut, in selbstgemachten Pfannkuchen oder Waffeln machen sie mir keine Probleme.

      Lass einfach erstmal weg, was Dir leicht fällt und mit der Zeit wirst Du merken, was Dir gut tut und was nicht. Jeder Körper ist anders und reagiert demzufolge auch anders auf HT, die Erfahrung musst Du selber machen.

      Viel Glück!

      Antworten
    • Elke //

      Hallo Anna,
      wer hat dir gesagt, dass du bei Hashimoto auf Eier, Nüsse usw. verzichten musst?
      Worauf du unbedingt verzichten solltest, ist Jodsalz und jede Art von jodhaltigen Milch-und-Fertigprodukten.
      Das mit den „geringen“ Abweichungen zu den Normwerten und „mild ausgeprägt“ verstehe ich nicht ganz?

      Ich habe mit Paleo auch erst ganz einfach angefangen, indem ist erst mal alles aus Mehl weg gelassen habe.

      LG Elke

      LG Elke

      Antworten
      • Anja Wagner //

        Hallo Elke,

        Eier und Nüsse enthalten typische Allergene. Vielen hilft es einige Zeit darauf zu verzichten um festzustellen, ob sie darauf eine Unverträglichkeit besitzen. Das kann vor allem bei Autoimmunkrankheiten wie Hashimoto hilfreich sein, da das Immunsystem nicht unnötig aktiviert wird (falls man eine Unverträglichkeit, die das IS betrifft, besitzt).

        LG, Anja

        Antworten
  16. Kirima //

    Hallo,

    toller Beitrag! Eine kleine Sache habe ich zu Ergänzen… „Gegen unsere Gene können wir nicht viel machen.“ Das stimmt zwar, aber „nicht viel“ heißt nicht nichts! Seit einigen Jahren hat das Forschungsfeld der Epigenetik ein paar unglaublich interessante Erkenntnisse hervorgebracht, nämlich dass man durch Ernährung, Umfeld und generelle Lebensweise tatsächlich beeinflussen kann, welche Gene „ausgelesen“ werden, und welche stumm bleiben. Am stärksten wirkt sich das bestimmt bei Ungeborenen und Kindern aus, aber auch im Erwachsenenalter kann man anscheinend noch ein bisschen daran schrauben, welche Gene zum Zug kommen und welche stumm bleiben. Es gibt sogar gute Anhaltspunkte dafür, dass die Lebensweise der Vorfahren sich in der Epigenetik niederschlägt und es damit für unsere Urenkel einen Unterschied macht, was wir heute essen. Und es handelt sich hierbei um handfeste, konventionelle Wissenschaft, nicht nur um New Age Hypothesen. Ich finde das gerade beim Thema Autoimmunerkrankungen sehr spannend. Denn was sich im Laufe des Lebens and Genen „anschaltet“, könnte sich doch auch (theoretisch) wieder abschalten lassen, soweit die Voraussetzungen stimmen. Es gibt da noch sehr, sehr viel zu forschen und zu verstehen, aber es macht Hoffnung, dass es Ärzte von renommierten Universitäten gibt, die auch finden: Aussagen wie „Damit müssen Sie jetzt leben“ und „das ist idiopathisch (d.h. keine Ahnung warum Sie das haben)“ sind einfach nicht gut genug. Da muss noch mehr drin sein!

    Vielen Dank nochmal für den guten Artikel!

    Antworten
    • Malika Stenger //

      Hallo Kirima,

      da hast du völlig Recht! Ein sehr spannendes Forschungsfeld, das ich auch schon länger beobachte :)
      Danke für dein Lob!

      LG Malika

      Antworten
  17. Andi //

    Hallo,
    Ich habe viele Unverträglichkeiten und kann so gut wie kein pflanzliches Eiweiß zu mir nehmen, lediglich Huhn oder Pute ist in Ordnung. Wieviel Gramm kann man täglich davon problemlos essen, damit es weder gesundheitsschädlich, noch zu wenig für den Körper ist?
    Bei z.b. 200 gramm pute nehme ich 40 gramm Eiweiß auf, mein Körper braucht aber ca. 90. Ich supplementiere mit Reisprotein, komme aber nicht auf 90.
    Was ist Euer Tipp bzw. Vermisse ich hier teilweise Angaben in Bezug auf Fleischkonsum.
    Danke und Gruß Andi

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Andi,

      pauschale Ernährungsempfehlungen vor allem bei Mengen ist schwierig, da wir so unterschiedlich sind. Wir geben dir die Basics an die Hand und (bzw dein Körper) entscheidest was gut für dich ist und womit du auch im Alltag zurechtkommst.

      LG, Anja

      Antworten
  18. Emma //

    Hallo!
    Eine kleine Korrektur: Es heißt „systemische“ Autoimmunerkrankung, nicht „systematische“.

    LG
    Emma

    Antworten
  19. Claudia //

    Hallo,
    ich habe Hashimoto. Ich möchte mich gerne erstmal 30 Tage nach dem Autoimmunprotokoll ernähren. Mein Problem ist, dass ich die Säure im Obst und Sorbit nicht vertrage. Auch vertrage ich kaum Rohkost. Ich weiß dann nicht so ganz, wie ich mich noch ernähren kann. Meine Fragen: zählen Cashews auch zu Samen oder Nüssen? Wäre es evtl. eine Möglichkeit auf ein Lebensmittel, was nicht erlaubt ich nicht zu verzichten. So, dass ich z. B. Eier weiter esse?
    Wie sind eure Erfahrungen?
    Viele Grüße

    Claudia

    Antworten
    • Malika Stenger //

      Hallo Claudia,

      Cashews zählen zu den Nüssen. Ob du z.B. Eier weiterhin verzehren kannst, kann man natürlich nicht pauschal sagen, denn jeder reagiert ganz anders. Dennoch wäre es bestimmt besser, erstmal darauf zu verzichten, da sie eine potentiell schädliche Wirkung haben können.

      LG Malika

      Antworten
  20. Raff //

    Auch bei Akne Inversa – die als Autoimmunkrankheit betrachtet werden sollte – hilft eine radikale Umstellung aus Paleo. Ein Versuch kostet nix!

    Antworten
  21. Silvie //

    Hallo, ich habe Multiple Sklerose und soll wegen der Arachidonsäure kein Fleisch, Butter etc essen. Bei Paleo ist ja Fleisch erlaubt und wird trotzdem bei MS empfohlen. Ist Fleisch doch nicht sooo schlecht wie gesagt wird?

    Antworten
  22. christine sartory //

    Ich habe Hashimoto und ernähre mich seit 2 Monaten Paleo. Leider habe ich schon 3 kg abgenommen, was nicht in meinem Sinne ist. (von 52 auf 49 kg).Was kann ich dagegen tun?

    Antworten
    • Malika Stenger //

      Hallo Christine,

      versuche deinen Kohlenhydratanteil zu erhöhen, aber immer in Kombination mit Eiweiß oder Fett, damit die Kohlenhydrate langsamer ins Blut aufgenommen werden.
      Auch den Anteil an Nüssen kannst du etwas erhöhen, da sie eine hohe Energiedichte haben!

      Viel Erfolg!

      LG Malika

      Antworten
  23. Martina //

    Ich habe seit über 20 Jahren Hashimoto. Leider wurde es erst durch Zufall vor ca. 4 Jahren als solches diagnostiziert, so dass an meinem Körper schon einiges an Schaden entstanden ist. Seit knapp 5 Wochen ernähre ich mich mit Paleo und zum ersten Mal fühle ich mich wieder richtig gut. Ich bin nicht mehr so müde, die Schmerzen in den Gelenken sind so gut wie verschwunden, die Darmprobleme sind völlig verschwunden und ich kann wahrscheinlich meine Hormondosis reduzieren (wird beim nächsten Blutcheck überprüft). Ich habe endlich eine Ernährung gefunden, die zu mir passt und mich glücklich macht!

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  24. DerUndurchschaubare //

    Woher weiß ich denn jetzt ob ich an einer autoimmunerkrankung leide???

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  25. Beatrix Willius //

    Ein ganz großes Problem z.B. bei Arthritis sind die Medikamente, die wie Kortison auf den Magen gehen. Dagegen gibt es Medikamente wie Pantozol und Omeprazol, die das Problem noch weiter verschlimmern.

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