Knochenbrühe

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Oma hat Recht! Eine gute, selbstgemachte Suppe bringt nicht nur Erkältete schnell wieder auf die Beine, sondern bietet auch dem Gesunden jede Menge Vorteile.

Die Knochenbrühe ist ein Klassiker der Paleo-Küche. Oftmals hört man, dass sie das Potenzial hat, zu einem “Superfood” gekrönt zu werden.

Folgendes ist zumindest sicher – uns schmeckt die Suppe super. Sie bietet zudem Nährstoffe, wie bestimmte Proteine (Kollagen), Fett und indem man Gemüse und Gemüsereste zum Auskochen hinzufügt zusätzlich jede Menge Mineralien (u.a. Magnesium, Calcium, Phosphor). Und man kann sie total flexibel in der Küche einsetzen. Anwendung findet die Brühe bei uns in Suppen, Eintöpfen und generell in Gerichten, in denen Garflüssigkeit benötigt wird. Oder einfach also Power-Drink zwischendurch.

Wir stellen euch unser Rezept für Knochenbrühe vor und geben hilfreiche Tipps zur Zubereitung und Variation mit auf den Weg.

Du hast keine Zeit und Lust Brühe selber zu kochen? Bei BROX kannst du 18 Stunden ausgekochte Knochenbrühe aus Bio Weiderinder Knochen inzwischen auch online kaufen. Hier Brühe bestellen

Knochenbrühe selber machen

Hält einige Vorteile für deine Gesundheit bereit: Knochenbrühe.

Zuerst klären wir: Welche Inhaltsstoffe machen die Brühe so besonders?

Regelmäßig verzehrt unterstützt Knochenbrühe gesunde Knochen, Knorpel, Sehnen, Bänder, Haare, Haut und Nägel – deren wesentlicher Bestandteil Kollagen ist. Knochen von Tieren enthalten ebenso Kollagen, wodurch relevante Mengen der Aminosäuren Prolin, Glycin und Glutamin in die Flüssigkeit der Brühe übergehen. Der Körper bekommt damit die Bausteine, die er unter anderem für den Aufbau körpereigenen Kollagens benötigt.

Viele, die auf unseren Blog gelangen kämpfen mit gastrointestinalen Beschwerden – sowohl Nahrungsunverträglichkeiten, Verstopfung, Durchfällen, beeinträchtigen Darmbarrieren oder auch Autoimmunerkrankungen, wie Zöliakie und Hashimoto. Es besteht die Annahme, dass bestimmte Aminosäure wie Glycin und Glutamin zu einer gesunden Darmbarriere und damit zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden beitragen kann.

Besonders wichtig für gesunde Gelenke und zur Reduzierung von Gelenkschmerzen scheint die Versorgung mit Glukosaminoglykanen (wie Hyaloronsäure) zu sein, die auch in dem Sud aus den Knochen enthalten sind.

Generell gilt: Ist der Körper ausreichend mit Energie und wichtigen Nährstoffen versorgt, hat dies Auswirkung auf die Verdauung, das Immunsystem, unsere Organe und unser Wohlbefinden.

Ein weiterer Punkt künftig eigene Knochenbrühe zuzubereiten: sie enthält sicher keine unnötigen Zusatzstoffe.

Zu kaufen gibt es (Mark)-Knochen von Rind etc. sowohl im Supermarkt als auch beim Metzger – frage bei dem Metzger deines Vertrauens einfach mal nach. Anstatt immer nur das Filet vom Rind zu essen, kann man hier einen ganzheitlichen Ansatz anwenden und weitere nährstoffreiche Bestandteile des Tieres (Innereien) in die Ernährung einbauen. Das tut auch dem Geldbeutel gut.

Wer Bedenken wegen potentiell schädlicher Stoffe hat, die sich aus dem Knochen herauslösen können (wie Schwermetalle), kauft am besten die Knochen von Tieren, die nicht in industrialisierten Gegenden weideten.

Und so geht´s:

Das Rezept: Knochenbrühe

Für 1 Liter // Aktiv: Insgesamt:

Zutaten

Zubereitung

  1. Karotte und Zwiebeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Suppengemüse (z.B. Knollensellerie, Lauch, Petersilie) waschen und in grobe Stücke schneiden. Knoblauch zerdrücken und schälen. Ingwer schälen und grob schneiden.
  2. Knochen in einen großen Topf geben und ohne Fett anrösten.
  3. Vorgeschnittenes Gemüse zu den Knochen hinzugeben und alles gemeinsam weiterhin anrösten.
  4. Knochen und Gemüse mit gefiltertem Wasser auffüllen, bis alles bedeckt ist. 1 EL Apfelessig und Petersilie hinzugeben und zum Kochen bringen.
  5. 3-4 Stunden köcheln lassen. Nach 2-3 Stunden gegebenenfalls das Mark aus den Knochen lösen (und weiter verwenden) und weiter kochen lassen.
  6. Knochenbrühe durch ein Sieb in einen anderen Topf abgießen. Ggf mit grobem Meersalz und weiteren Gewürzen abschmecken.
  7. Entweder portionieren und kaltstellen / einfrieren oder sofort verwenden: z.B. für Soßen oder für eine kräftige Suppe (evtl. frisches Gemüse hinzugeben und erneut erwärmen).
Knochen für Knochenbrühe

Unser Tipp

Tipps haben wir an dieser Stelle mehrere für dich:

Sowohl die Knochen als auch die Zwiebel sollten vor dem Zubereiten der Suppe angeröstet werden- die dabei entstehenden Röstaromen bergen weiteres Geschmackspotenzial. Alternativ zum Topf kann man die Knochen dafür auch auf einem Backblech verteilen und für eine Stunde bei etwa 180°C goldbraun rösten. Die Zwiebel am besten halbieren und mit der Schnittfläche nach unten in einer Pfanne (ohne Fett) braun rösten.

Wie lange man die Suppe köcheln (simmern) lässt, kommt auf den gewünschten Geschmack und die Ausstattung (bspw. Slow-Cooker oder einen normalen Kochtopf) an. Längeres, bei niedriger Temperatur Auskochen der Knochen verleiht der Suppe mehr Geschmack und es können sich potentiell mehr Mineralien und weitere Bestandteile aus den Knochen, Knorpeln und Gemüse lösen. Um die Histamin-Bildung (interessant für diejenigen, die an einer Histamin-Intoleranz leiden) so niedrig wie möglich zu halten, kann ein Schnellkochtopf verwendet und dennoch die gesundheitlichen Vorteile der Brühe genutzt werden.

Als Gewürze eignen sich besonders Lorbeerblätter, Rosmarin, Salbei, Thymian aber auch Liebstöckel, Petersilie, Wacholderbeeren, Muskat und Koriander (probiere aus, was deinen Geschmack am besten trifft). Und natürlich Salz und frisch gemahlener Pfeffer.

Das Salz erst nach dem Kochen hinzugeben, damit durch osmotische Vorgänge viele Mineralien aus den Knochen in die Suppe gelangen können.

Gerne können einer guten Knochenbrühe von Anfang an auch Fleisch so wie Bestandteile von anderen Tieren hinzugefügt werden. Beinscheiben eignen sich z.B. nicht nur für Ossu Bucco. Wer zudem erst ein Brathähnchen oder Rippchen zubereitet hat, kann die übrig gebliebenen Knochen direkt von Anfang an zu den Markknochen hinzugeben.

Übrigens: Je höher der Anteil von Knochen, Sehnen und Haut umso mehr Gelatine kann sich lösen und desto intensiver der typische Fleischgeschmack in einer Brühe. Eine gute Brühe gelatinsiert bei Kühlschranktemperaturen.

Unser letzter und dafür sehr praktischer Tipp:

Die entstehende Brühe kann man gut in Eiswürfel-Formen einfrieren um sie später in kleinen Portionen zur Hand zu haben. So hat man immer Extra-Nährstoffe und Geschmack parat, die man einem Gericht oder Soße hinzufügen kann. Bei Kühlschranktemperatur hält sich die Brühe mehrere Tage bis eine Woche.

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Knochenbrühe von BROX

Allgemeiner Rezept-Hinweis: Möchtest du dieses Rezept Paleo-AIP konform kochen, verwende keine Nachtschatten- und Samen-Gewürze (wie Paprika, Chili-(Paste/Schote), Curry, Muskatnuss, Senf, Sesam). Bei einer Histaminintoleranz raten wir eventuell den Apfelessig wegzulassen und die individuelle Verträglichkeit der Suppe auszutesten.

Die Knochenbrühe darf in keiner Paleo Küche fehlen

In Zeiten von Instant-Brühen und Co. ist diese Knochenbrühe ohne Glutamat und sonstige künstliche Zusatzstoffe eine wahre Wohltat. Sie gibt Kraft, stärkt das Immunsystem, liefert wichtige Bausteine für das Bindegewebe und Gelenke und weckt die Lebensgeister – so sagt man es zumindest. Auch bei Erkältungen und sonstigen Undwohlbefinden ist sie  zu empfehlen, um wieder zu Kräften zu kommen.

Und dass man die Vorteile einer richtigen Brühe nicht aus einer handelsüblichen Tütensuppe zu erwarten hat, ist klar.

Neben dem einzigartigen Geschmack und vielseitigen Einsatzmöglichkeit in der Küche ist Knochenbrühe eine hervorragende Quelle unter anderem für bestimmte Aminosäuren und Mineralien und kann eine Menge gesundheitlicher Vorteile bieten.

Also: wenn wir euch bis jetzt nicht überzeugen konnten, öfter eine eigene Knochenbrühe zuzubereiten und regelmäßig in die Ernährung einzubauen, wissen wir auch nicht weiter :-) 

Du möchtest bei der Paleo Ernährung die Kohlenhydrate reduzieren? Dann hilft dir unser Low Carb Kochbuch mit 40 Rezepten, die  fast ohne Kohlenhydrate auskommen. Geeignet zum Abnehmen und für die Ketogene Ernährung. Inklusive Ernährungsplan, Lebensmittelliste und Kohlenhydrattabelle.

Geschrieben von Nico

Nico hat sich mit Paleo360 den Traum erfüllt, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. In seinem Alltag dreht sich sehr viel um Gesundheit und Fitness. Und da er auch ein Genießer ist, darf das Kochen natürlich nicht zu kurz kommen. Wenn die Möglichkeit besteht, verbringt er viel Zeit beim Wandern und Bergsteigen in den nahegelegenen Alpen.
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79 Kommentare

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  1. Petra //

    Hallo liebes Paleo Team,
    ich bin neu und möchte gerne eure Knochenbrühe auspropieren .
    Meine Oma hat sie früher oft für mich gekocht .
    In Erinnerung ist mir geblieben das sie sagte , Knochen und Gemüse müssen kalt aufgesetzt werden , alles auskochen und das Gemüse auf keinen Fall essen da es “Sauer” wird nach dem Auskochen , im Sinne von Säure/Basen.
    Könnt ihr mir weiterhelfen .
    liebe Grüße
    Petra

    Antworten
    • Michaela Richter //

      Liebe Petra, das ausgekochte Gemüse essen wir nach dem Auskochen auch nicht mehr. Alle Nährstoffe sind dann ohnehin in der Brühe. Ob du die Knochen kalt aufsetzt oder vorher etwas anröstest bringt lediglich einen Unterschied im Geschmack. Wir mögen die Röstaromen, aber es funktioniert auch alles zusammen aufzukochen.
      Viel Spaß beim Kochen!

      Antworten
  2. Claudi //

    Früher habe ich das viel öfter gemacht. Einfach eine Beinscheibe oder einen Markknochen ausgekocht und fertig war die Brühe. In der Zeit des Rinderwahnsinns habe ich das dann gelassen und eine ganze Weile aus den Augen verloren. Nun aber kann ich das nur jedem Empfehlen , nicht nur bei Krankheit.

    Viele Grüße

    Antworten
  3. Katja Weber //

    Hallo, hier hab ich zwar schon mal geschrieben, mach es dennoch nochmal, weil die Variation unglaublich vielseitig hier sein kann. Je nach Gemüsevielfalt und Menge und den Gewürzen schmeckt die Brühe ja jedes Mal anders. Dieser Tage habe ich ganz viel an Zwiebel, Knobi (alles mit Schale) und Lorbeerblatt und Pfefferkörner samt einer Chilischote mit angeröstet, Paprika, Lauch, Karotte und viel Sellerie, dazu 1 kg Markknochen.Es schmeckt köstlich und erwärmt super. Zusammen mit einem pochierten Ei und frischen Kräutern war das heute mein Abendessen. Daumen hoch immer wieder für Eure Seite. Seit fast 3 Jahren ernähre ich mich jetzt nach Paleo und bin fit und gesund, halte mein Gewicht ( Kleidergröße 36-38) und es geht mir super. Dabei bleibe ich, Bäcker ist tabu… Vielen Dank an Euch.

    Antworten
  4. Gabriele //

    Bei Histaminintoleranz soll man Speisen nicht wieder aufwärmen. Müsste ich in diesem Fall die Brühe jedesmal frisch kochen? Wer weiß hier Rat? Gruss Gabi

    Antworten
    • Michaela Richter //

      Liebe Gabriele, bei Histaminintoleranz empfiehlt es sich, die Brühe direkt nach dem Kochen portionsweise einzufrieren und dann bei Bedarf aufzutauen. Ich hoffe das funktioniert für dich!

      Antworten
    • Katja Weber //

      Hallo, Probier mal diese Eiswürfelgefriertüten. Da passen da 300 ml rein. Ist etwas Aufwand, lohnt sich aber. Habe das mit Wildfon gemacht, Trichter, Kelle & bissl Geduld….klappt super, frierst ein und portionseweise rausnehmen. Viel Erfolg. Liebe Grüße Katja

      Antworten
  5. Frieda //

    Ich liebe Knochenbrühe und koche sie mir daher oft.
    Allerdings noch ein wenig einfacher:
    Eine große Zwiebel schneide ich (ohne die Haut abzumachen!) durch und röste sie ohne Fett in einer Pfanne auf der Schnittfläche an, bis sie fast schwarz wird. Die Knochen und die Zwiebel kommen zusammen in einen großen Topf und werden mit kaltem Wasser bedeckt. Meist mindestens 1,5 kg Knochen und dann ca. 5 Liter Wasser, wichtig ist, dass alles bedeckt ist. Das alles wird auf kleinster Flamme angesetzt. Und bleibt mindestens 24 Stunden stehen. Bei mir kocht da nichts über und hängt nichts an. Da bleibt auch von Fleischresten nicht mehr viel übrig.
    Danach seihe ich die Brühe ab, lasse sie durch ein Tuch laufen und friere sie ein oder wecke einige Gläser ein.
    Gewürzt wird erst bei Verwendung. Das Ganze geliert meist etwas aus, was ich gut finde.
    Ich trinke ab und an einfach Knochenbrühe, verwende es als Krafbrühe und mache Einlagen dazu oder nutze es beim Suppen und Soßen kochen.

    Antworten
    • Iris Schober //

      Danke dass du deine Variante der Knochenbrühe hier mit uns teilst, liebe Frieda :) Lass es dir weiterhin schmecken!

      LG, Iris

      Antworten
  6. Lisa //

    Hallo,

    da ich jede Woche mehrere Liter Knochenbrühe koche, habe ich immer viele gekochte Fleischreste, die ich am Ende vom Knochen löse. Inzwischen gehen mir die Ideen, was ich damit noch kochen könnte, aus. Ich fände es hilfreich, wenn ihr dafür auch Rezepte einstellen könntet. Denn zum Wegwerfen ist das Fleisch doch viel zu schade!

    Danke! Geiberuam

    Antworten
      • Geiberuam //

        Nein, hier geht es immer nur um gebratenes Fleisch.Was ich mir wünschen würde, sind Rezepte für gekochtes Fleisch und wie man das so aufpeppen kann, dass ein leckeres Essen daraus wird. Das würde nämlich sehr zur Nachhaltigkeit der Paleoernährung beitragen.Denn wenn jetzt immer mehr Menschen sich Paleo ernähren, wäre das umweltmäßig eher katastrophal, außer man ginge dazu über, wirklich alles vom Tier zu verwerten so wie früher. Aber dazu fehlt den meisten von uns das Wissen. Neulich habe ich ewig im Internet geforscht, wie man Rinderfett auslassen kann. Am Schluß habe ich es dann einfach probiert und es hat geklappt..

        Geiberuam

        Antworten
        • Marion //

          Tiroler Gröstl mit Spinat!
          6-8 Kartoffel kochen, schälen, 2 gr.Zwiebel schneiden, Kartoffel fein schneiden und dann alles zusammen gut anrösten, gekochtes Fleisch auch fein schneiden, dazu und alles kusprig braten, salzen, pfeffern, fertig! Spinat,Spiegelei dazu, schmeckt sehr gut!

          Antworten
  7. Carmen //

    Wie lange soll denn die Knochenbrüche im Schnellkochtopf köcheln? Da reduziert sich doch sicherlich die Kochzeit? Sollte man dann auch besser auf das Gemüse verzichten oder nicht? Herzliche Grüße Carmen

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Gute Frage – mit der Zubereitung von Knochenbrühe im einem Schnellkochtopf habe ich keine Erfahrung. Hast du es bereits ausprobiert? :) LG, Anja

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  8. Betty //

    Ich hab vor 6Tagen Markknochen beim Metzger gekauft und nun bin ich mir nicht sicher, ob ich diese noch verwenden kann. Woran merke ich, dass die Knochen schlecht sind?

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Oft verrät der Geruch wie frisch ein Lebensmittel noch ist. Verlasse dich gerne darauf. LG, Anja

      Antworten
  9. Marie //

    Ich bin heute ins AIP gestartet und habe heute meine erste Knochenbrühe laut AIP-Kochbuch (für 4 Liter) gekocht.

    Gibt es einen Grund, warum sich die Rezepte unterscheiden und die Brühe im AIP-Kochbuch “dünner” ist? (mehr Wasser auf die Knochenmenge und weniger Gemüse, keine Gewürze?).

    Danke und liebe Grüße,
    Marie

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Marie – im AIP wird für die Rezepten ja recht viel Knochenbrühe benötigt, da hat sich das Mengenverhältnis sicherlich angeboten.
      Viel Erfolg und liebe Grüße,
      Anja

      Antworten
  10. Susan //

    Hallo, ich habe mir die Knochenbrühe gekauft, die ihr empfohlen habt. Ich möchte gerne eine Hühnersuppe kochen, wie kann ich die Knochenbrühe da verwenden? Ein Teil des Wassers ersetzen oder später einfach unterrühren und mitkochen?

    Antworten
  11. Anna //

    Hi, danke für das coole Rezept. Ich tue das Gemüse immer erst eine Stunde vor ende der Kchzeit hinzu, damit es nicht zu sehr zerkocht ist und ichs mit essen kann.

    Mir ist heute aber leider ein Fehler unterlaufen, ich hab versehentlich Essigessenz (25%) reingetan, jetzt ist die Suppe viel zu sauer :( irgendeine Idee wie ich das noch retten kann?

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Anna – konntest du die Brühe “retten”? Ich hätte vermutlich versucht sie mit Wasser zu verdünnen.

      Antworten
    • Anja Wagner //

      Genau – wenn du keine Zeit oder Lust auf Brühe selber kochen hast, kannst du gerne fertige Brühe kaufen. Im Rezept haben wir BoneBrox verlinkt, die können wir empfehlen. LG, Anja

      Antworten
  12. Alexandra //

    Hab die Brühe das erste Mal gemacht und es ist weniger Aufwand als ich dachte.
    Schmeckt sehr gut. Meine Großmutter hat auch immer Knochen ausgekocht, in den 60er Jahren blieb ihr auch nicht viel anderes übrig. Ich bin heilfroh, dass ich mit relativ wenig Fertigprodukten aufgewachsen bin und mag die auch bis heute nicht. Hab allerdings sonst Biobrühe genommen, aber da ist ja auch Hefeextrakt drin.
    Generell habt ihr tolle Rezepte, wobei mich der Begriff Paleo immer schmunzeln lässt….

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Alexandra, schön zu lesen :) Aus reiner Neugier: Was ist der Gedanke, der dich dazu bringt zu schmunzeln, wenn du Paleo liest? LG, Anja

      Antworten
  13. Katja Weber //

    Die Brühe köchelt derzeit bei mir und es duftet wunderbar. Als Rat, sollte das bei manchen zu süß werden, das sind die Karotten, einfach weniger nehmen. Und die Zwiebel mit Schale zerschneiden und die Schale mit anrösten und bis zum Schluss mit drin lassen. Das gibt ein tolles Aroma und eine herlich goldgelbe Farbe.

    Antworten
    • Katja Webr //

      Hallo, ich finde ja, ein Ei kann man in der Brühe wunderbar pochieren. Schmeckt hervorragend zusammen. Die Brühe hält sich gut 6 Wochen im Kühlschrank bei 4 °C. Hab heut neue Markknochen gekauft… auf ein neues…. ;)

      Antworten
  14. Biggi //

    Hallo,

    da ich die Brühe nicht vor sich hinkochen lassen möchte wenn ich bei der Arbeit bin bzw. schlafe (Angsthase) stellt sich mir die Frage, ob ich die Brühe in Schritten kochen kann. Also zb Montag um 18 Uhr anfangen bis ca. 22 Uhr, abkühlen lassen, in den Kühlschrank und am nächsten Tag aufwärmen und nochmal von 18 bis 22 Uhr kochen lassen. Dann hätte sie insgesamt 8 Stunden gekocht….aber eben nicht am Stück. Würde das der Brühe und den Wirkstoffen schaden?

    Oder wie macht ihr das? Wirklich über Nacht den Herd anlassen?

    Liebe Grüße, Biggi

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Liebe Biggi,

      genau – ich lasse den Herd bei einer Brühezubereitung über Nacht an. Probiere deine Variante einfach mal aus. Denke, den Inhaltsstoffen wird es wenn überhaupt wenig schaden!

      LG, Anja

      Antworten
  15. Ursula Hesseler //

    Ein super leckeres Rezept mit Knochenbrühe oder Hühnerbrühe. Damit habe ich jederzeit Gemüse frisch und knackig zur Hand. Ich schneide verschiedene Gemüse in kleine Würfel und gebe sie nach und nach [ je nach Garlänge] in eine Pfanne mit etwas Kokosfett. Alles leicht angaren und in ein passendes Gefäß geben. Zuletzt noch ca. 3 gewürfelte Gewürzgurken dazu und alles vermischen. 250 ml. Rinder oder Hühnerbrühe aufkochen. In 8 Eßl. Apfelessig 3 Eßl. Gelatine auflösen und in die Brühe geben. Alles über das Gemüse gießen. So habe ich zu jeder Zeit ohne Aufwand eine köstliche und gesunde Gemüsebeilge zur Hand.

    Antworten
  16. Susan //

    Ich habe heute zum ersten Mal die Knochenbrühe gemacht, sie schmeckt nicht richtig kräftig (das hatte ich erwartet) sondern eher leicht süßlich. Ist das normal?

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Susan,

      wie lange hast du die Brühe auskochen lassen? Je nachdem was für Knochen, wie viel Fleisch oder vor allem was für Gemüse/Gewürze du verwendest hast, ist ein eher süßlicherer Geschmack auch möglich.

      LG, Anja

      Antworten
  17. Anke //

    Hallo,
    habe die noch gefrorenen Knochen für ca. 40 min. bei 180 Grad im Backofen angeröstet. Als sie raus kamen, waren sie stellenweise annähernd schwarz.War das zu lange (verkohlt) oder kommt die Farbe von dem Blut? Leider war die Brühe nach mehrstündigem Kochen auf kleiner Flamme dann auch noch trüb (gräulich) geworden. Daher meine zweite Frage an euch: Kann man sie trotzdem trinken oder ist sie dann nicht mehr in Ordnung?
    Vielen Dank schon mal für eure Antwort und großes Lob für diese Seite!

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Anke,

      rein aus der Erfahrung würde ich sagen, dass du sie etwas zu lang angeröstet hast.

      Wie schmeckt die Brühe denn? Ich würde lieber eine neue ansetzen :/

      LG, Anja

      Antworten
      • Anke //

        Hallo Anja,

        erstmal danke für deinen Antwort!

        Also es war meine erste Rinderknochenbrühe. Hatte sonst nur Lamm- oder Hühnerbrühe gemacht.

        Ich fand den Geschmack der Rinderknochenbrühe süßlich schwer und sehr eigen (trotz Lorbeer, Nelken, Piment und Pfeffer). Mir persönlich hat sie gar nicht geschmeckt. Aufgrund von schlechter Fructoseverträglichkeit habe ich sie ohne Suppengemüse gekocht.

        Viele schreiben, sie trinken Knochenbrühe auch mal pur zwischendurch. Ist sie dann besonders gut gewürzt oder empfinde nur ich den Geschmack von in dem Fall Rinderbrühe so unangenehm (was ich mal nicht ausschließlich auf mein langes Anrösten zurückführe)? Die Fleischreste, die ich von den Knochen nach dem Kochen gelöst habe, haben eigentlich gut geschmeckt.
        Liebe Grüße

        Antworten
  18. Jürgen //

    Hallo,

    wie genau soll man die Brühe filtern?

    Ich habe bei meiner letzten Brühe
    1 kaltwerdenlassen und dann das oben gesammelte Fett weggeworfen (ist das von Vorteil, nicht das im Fett viele Mineralien sind)

    und dann durch einen Kaffefilter gefiltert (weil vom Ausbrühen soviele kleine schwarze Rückstände in der Knochenbrühe waren)

    Grüße

    JÜrgen

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Jürgen,

      wir filtern die Brühe über ein normales Küchensieb. Das Fett lassen wir lieber in der Brühe.

      LG, Anja

      Antworten
  19. STH //

    Hi! Ich lese überall von “vielen” Mineralien und Aminosäuren in der Bonebroth/Knochensuppe. Könnt Ihr mal über den Daumen schätzen oder wisst ihr gar, wie viel der oben genannen Mineralien oder auch Kollagen etc. in etwa einem Liter Suppe (oder 100ml) enthalten sind, wenn man sie nach obiger Angabe auskocht (also Verhältnis 1:1,5 und ca. 5 Std)? Toll wäre auch eine Nährwertangabe, wenn man das Fett abschöpft – also die reine “klare” Brühe? Ich bin sehr gespannt! :)

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo,

      dazu können wir dir leider keine Angaben geben. Das sind aber sehr interessant Fragen, wenn du mehr rausfindest, sag gerne Bescheid!

      LG, Anja

      Antworten
      • STH //

        :/ Keiner konnte mir dies bislang beantworten. Mir drängt sich mittlerweile der Eindruck auf, das Lobpreisen der Knochensuppe basiert nur auf hörensagen und wird einfach immer weiter übernommen. Bin enttäuscht. Könntet das als Professionelle das nicht vielleicht sogar testen lassen?

        Antworten
  20. Braman //

    Wenn ich mir so ca. 4 Liter (0,5 Kg Knochen / Fleischeinlage) dieser Kraftbrühe zubereite und für eine Mahlzeit ca. 200 ml (als Kochwasser) verbrauche, muss ich doch den Rest im Kühlschrank zwischen lagern. Da ich kein Freund des Einfrierens bin ist die Lagerzeit beschränkt.
    Weiß jemand, wie lange sich die Brühe in einem Bügelverschlussglas im Kühlschrank bei ca. 7°C aufbewahren lässt (MHD)? MfG: M.B.

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Manfred, ich denke mindestens eine Woche wird sie im Kühlschrank halten. LG, Anja

      Antworten
    • Flo //

      Tip von mir, die Brühe ohne Salz kochen und portionsweise in Gläser abfüllen. Dann hält sie sehr lange und kann bei normaler Raumtemperatur gelagert werden.Die restlichen Gewürze können drinnen bleiben.

      Antworten
  21. Ellen berger //

    Hallo, ich wollte nur sagen das euer Rezept für die knochenbrühe wunderbar ist. Alles vorher anrösten – super Idee mit riesiger Wirkung. Ich orientiere mich am paleo programm von Terry wahls, weil ich genau wie Sie ms überwinden möchte. Die Rezepte von paleo 360 passen genau in mein programm und treffen absolut meinen Geschmack. Ihr seit wundervoll! Ich habe schon so manches Rezept probiert und freue mich noch auf viele neue Rezepte 😃 Herzliche Grüße Ellen

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Ellen,

      lieben Dank für deinen Erfahrungsbericht und dein Lob :) :)
      Mach gerne weiter so – und gute Besserung!

      LG, Anja

      Antworten
  22. Lisa //

    Hallo!

    Habe eine wichtige Frage: Unter Punkt 5 schreibt ihr ” Nach 2-3 Stunden gegebenenfalls das Mark aus den Knochen lösen (und weiter verwenden)”.

    Wie kann man denn dieses ausgelöste Knochenmark weiterverwenden? Sollte man es einfrieren? Oder kann man es auch einfach in der Knochenbrühe lassen, oder versaut das die ganze Brühe?

    Mache heute zum ersten mal Knochenbrühe und bin diesbezüglich sehr unschlüssig! :-/

    Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

    Danke & LG
    Lisa

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Lisa,

      du kannst es gerne einfach essen :) Es geht darum das nährstoffreiche Mark durch das Abseihen nicht zu verlieren.

      LG, Anja

      Antworten
      • Lisa //

        Hi Anja! Ok danke. Also einfach aus dem Knochen rausschaben und in der Brühe drinnen lassen? :-)

        LG
        Lisa

        Antworten
  23. Piamix //

    Ich reduziere die Brühe bei offenem Topfdeckel sehr stark, wenn sie auf Vorrat produziert wird – das spart Platz im Eisschrank. Aus einem kleinen Förmchen Konzentrat lässt sich dann fix die Zustat für eine schnelle und gesunde Suppe mit Wasser verdünnen.

    Antworten
  24. Babett //

    Ich hab mir gestern auf dem Biohof Knochen und Rinderbraten gekauft und probier das jetzt mal aus :-) Die Verkäuferin dort sagte auch, ich solle die Knochen mindestens 3-4 Stunden auskochen, weil sonst der Geschmack gar nicht rauskäme. Ich würde dann anschließend das Ganze durchseien und darin den Rinderbraten kochen, nochmal zwei Stunden, und zum Schluss noch Gemüse zugeben. Oder kann ich den Braten auch direkt mit zu den Knochen geben, so nach der Hälfte der Garzeit? Und kann ich auch noch Gewürze wie Lorbeerblätter zur Brühe geben?

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Babett,

      coolio :) Sag Bescheid wie dir die Brühe gelungen ist.
      Den Braten kannst nach Hälfte der Garzeit auch direkt zu den Knochen geben. Und klar, mit Gewürzen kannst du rumprobieren.

      LG, Anja

      Antworten
  25. Malte //

    knochen vorher rösten oder blanchieren. man man, wie das gute alte haushaltswissen verkommt.

    Antworten
  26. Deni //

    Da ich mit Histaminprobleme habe, kann das lange kochen nicht so gut sein, da sich da angeblich mehr Histamin bildet. Ist es okay die Suppe im Schnellkochtopf zu machen?
    Liebe Grüße Deni

    Antworten
    • Malika Stenger //

      Hallo Susanne,

      ja natürlich :) Am besten du frierst sie portioniert ein (z.B. in eine Eiswürfelform), dann kannst du sie später besser dosieren :)

      LG Malika

      Antworten
  27. Ela //

    @Audry BSE ist eher im Rückenmark und nicht im Knochenmark.

    Mache meine immer im slow cooker.
    Die Nacht über und morgends gibt’s dann ne lecker Brühe zum Frühstück.

    Antworten
  28. ines //

    Hallo und danke für das Rezept!
    In der Metzgerei hieß es , ich soll die Knochen kalt zustellen und nach dem Aufkochen das Wasser wegen der Trübstoffe wegleeren. Dann erst mit dem Rezept beginnen.
    habt ihr davon schon gehört?
    Gruß

    Antworten
    • gernesser //

      Auf keinen Fall, dass wäre jammerschade!
      Die Knochen evtl. mit Fleisch ganz langsam erhitzen aber nicht sprudelnd kochen dann wird die Suppe nämlich trüb und grau. Das Wasser soll nur simmern, d.h. so ganz sachte wabbern ca. 4 Std. gerne auch länger. Ein Genuß!!

      Antworten
  29. Anna //

    Hallo,

    ich würde die Suppe gern etwas abändern und eine vietnamesische daraus machen, mit Frühlingszwiebeln, Koriander, wahrscheinlich Fischsauce etc. Hat dazu jemand eine Idee?

    Antworten
  30. Tim oberstebrink //

    Ich nehme für Brühen den wiederbelebten guten alten Schnellkochtopf, damit funktioniert die Extraktion aus den Knochen besonders gut. Verhältnis Knochen : Wasser ist immer 1 : 1,5. Die Brühe geliert nach dem Erkalten und hält sich so noch länger. Vorgehen: Knochen mit Wasser 2,5 Std unter Druck kochen, dann Druck ablassen (!) und das Gemüse zugeben plus Gewürzebündel. Noch einmal 45 Minuten leicht mit offenem Topf köcheln lassen und durch ein nasses sauberes Geschirrtuch passieren.

    Antworten
  31. Annette //

    Wenn man die Suppe nicht sofort essen möchte sollte man sie OHNE SALZ zubereiten. Dann heiß in Twist off Gläser füllen und umgedreht erkalten lassen. So hält sich die Brühe länger. Das Salz gibt man dann beim späteren Gebrauch dazu.

    Antworten
  32. Nico //

    Hallo zusammen,

    kann man den Apfelessig auch durch “normalen” Essig ersetzen? Wenn ja, mit der gleichen Menge? Danke schon mal für eure Antworten.

    Schöne Grüße

    Nico

    Antworten
    • Malika Stenger //

      Hallo Nico,

      der Geschmack könnte sich dadurch ändern, Apfelessig ist meist milder als normaler.
      Aber probiers gerne mal aus und gib uns Feedback obs funktioniert hat :)

      LG Malika

      Antworten
  33. Gabriele //

    Ich mache jetzt Paleo seit 1 Woche, ist wirklich ambitioniert, aber ich liebe die 30 Tage Challenge und die täglichen emails !

    Ich freue mich jeden morgen drauf !

    Gabi

    Antworten
  34. Vhyran //

    Ein super Rezeopt – so kenne ich gute Suppen seit meiner Kindheit. Wir verwenden für unsere Suppen immer diverse Knochen, Markknochen zusätzlich zum Suppenfleisch und für mich sind das die besten und geschmacklich stärksten Suppen überhaupt.

    Super!

    LG Vhyran

    Antworten
  35. Andrey //

    Was ist mit BSE-Gefahr? Mir kann das ziemlich egal sei ob ich in 30 Jahren Kreuzfeld-Jakobs bekomme (bin 50), meinen Kindern ist es ganz und gar nicht egal…

    Antworten
    • Carolin Schlumprecht //

      Lieber Andrey,

      Bei Fleisch mit guter Qualität ist es eigentlich so gut wie ausgeschlossen sich da einer Gefahr auszusetzen. Erstens sind die Tiere super gut kontrolliert und zweitens handelt es sich hier um eine Mutation, die durch schlechte Ernährung auch beeinflußt wird!

      Liebe Grüße, Caro

      Antworten
  36. Silke //

    Das werde ich sicher auch mal ausprobieren!
    Den letzten Rindereintopf habe ich nur mit Fleisch aus dem Rinderhals gemacht. Das Fleisch ist schön durchwachsen und entsprechend schmackhaft..

    Antworten
  37. Ariana //

    Das hört sich richtig lecker an – ich selbst bin gegen Geschmacksverstärker (Natriumglutamat) allergisch und freue mich immer, wenn ich neue Rezepte für Brühen und Bouillons entdecke.

    Liebe Grüsse
    Ariana

    Antworten

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