Paleo und Geld: 5 Tipps um die Kosten im Griff zu behalten

Keine Frage: Die Paleo Ernährung ist deutlich teurer als unsere „normale“ westliche Ernährungsweise. Ein voller paleo Einkaufswagen lässt einen an der Kasse schonmal ordentlich schlucken. Klar, wenn man es gewohnt ist, für wenige Euros billige Getreideprodukte wie Brot und Nudeln zu kaufen, kann die Umstellung ein Schreck sein. Fast Food ist nämlich nicht nur bequem, sondern auch extrem billig. Eine fatale Kombination. Milchprodukte, Konserven und minderwertiges Fleisch sind ebenfalls deutlich günstiger als frisches Obst und Gemüse, weidegefüttertes Fleisch und wild gefangener Fisch. Diese Kosten halten unter Umständen einige vielleicht davon ab, sich paleo zu ernähren.

Erfahre in diesem Artikel die besten Tipps wie du Paleo halbwegs kostengünstig gestalten kannst. 

paleo geld sparen

Mit ein paar Tricks und Planung kann man die Kosten deutlich reduzieren, so dass die Ausgaben nicht ins Unendliche steigen. Trotzdem muss man sich natürlich Prioritäten setzen, wenn man ein begrenztes Budget hat. Unserer Meinung nach stehen Lebensmittel weit oben auf der Liste, schließlich geht es um unsere Gesundheit. Wir verzichten lieber auf andere Konsumgüter und kaufen beispielsweise deutlich seltener neue Klamotten ein.

1. Große Portionen kochen

Wenn ihr euch in die Küche stellt, dann kocht einfach die doppelte Portion. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit. So könnt die „Reste“ entweder in der Lunchbox für den nächsten Bürotag verwenden oder auch ein herzhaftes (und vor allem schnelles) Frühstück daraus zaubern. Besonders bei Eintöpfen, Chilis, Suppen oder Aufläufen funktioniert das hervorragend. Auch das Einfrieren von bereits gekochten Speisen kann Zeit und Geld sparen. Noch ein Vorteil vom vielen Kochen: Man geht nicht mehr so oft auswärts essen, und spart dadurch im Gesamtbild auch ziemlich ein.

2. Zutaten kaufen, nicht fertige Produkte

Es ist billiger, unverarbeitete Zutaten zu kaufen, statt schon fertig verarbeitete Snacks. Bei der Umstellung auf Paleo suchen viele den Supermarkt nach Exoten wie getrockneten Fruchtchips, Mandelmilch, Beef Jerky und anderen Dingen ab, die man aber auch leicht zu Hause selber machen kann (z.B. Mandelmilch, Kokosmilch oder Fruchtriegel). Konzentriert euch anfangs nicht auf all diese Spezialdinge, sondern auf frisches Gemüse, gutes Fleisch & Fisch, ein wenig Obst. Nutzt dazu ggf. ein paar frische Kräuter aus dem eigenen Garten.

3. Es muss nicht immer das Filet sein

Filet & Rumpsteak schmecken zwar lecker aber sind eher die teureren Teile vom Tier. Wer Geld sparen und nachhaltig konsumieren möchte greift auch auf andere Stücke vom Tier zurück. Besonders aus ethischen Gründen macht das „Nose to tail„-Prinzip Sinn. Wenn wir Fleisch essen, dann sollten wir aus Respekt vor dem Tier möglichst viel verarbeiten.

Ob nun Nackensteak, Innereien wie Leber, Herz und Niere oder aber eine gute Knochenbrühe. Diese Teile (vor allem die Innereien) sind nicht nur deutlich günstiger als das Filetsteak sondern auch besonders Nährstoffreich. Wenn man ein ganzes Huhn zubereitet kann man die übergebliebenen Karkassen wunderbar für eine Hühnerbrühe verwenden.

4. Weniger Fleisch & Fisch essen

Klar, Fleisch & Fisch sind lecker und super nährstoffreich (vor allem die Innereien, s.o.). Aber weil bei Paleo die Qualität eine große Rolle spielt (aus Nährstoff- und Nachhaltigkeits-Sicht) sind die Produkte meist etwas teurer. Deswegen vielleicht seltener ein Fleischgericht zubereiten, dafür aber in besserer Qualität. Eier bieten sich an um den zusätzlichen Proteinbedarf zu decken.

5. Regional & Saisonal einkaufen

Kauft saisonal & regional ein. Damit schont ihr euren Geldbeutel, unterstützt die Umwelt & die lokalen Bauern und gebt eurem Körper die richtigen Informationen bzgl. der aktuellen Jahreszeit. Kürbis ist wahnsinnig günstig (& lecker!) im Herbst und im Frühling & Sommer sollte man die Spargel- und Erdbeeren-Zeit ausnutzen. Im Winter steht Wurzel- & Kohlgemüse ganz oben auf der Einkaufsliste. Verzichtet dafür öfter auf teure (und dem europäischen Wetter fremde) Südfrüchte wie Ananas, Mango und Avocado.

Fragt beim lokalen Bauern oder beim Hofladen in der Nähe, welche Lebensmittel gerade gut & günstig verfügbar sind.

6. Haltbare Zutaten in großen Mengen kaufen

Einige Zutaten bei Paleo sind teuer. In diese Kategorie fallen z.B. hochwertige Fette wie Kokosöl, Ghee und Olivenöl. Kauft diese haltbaren Zutaten einfach in größeren Mengen ein. Das mag zwar eine große Anfangsinvestition sein, aber langfristig gesehen macht das Sinn.

7. Konzentriert euch auf die Grundbestandteile

Kauft Lebensmittel, die vielseitig sind und in vielen Gerichten verwendet werden können. Paprika geht z.B. gut im Salat, mit Hackfleisch gefüllt oder einfach zum Naschen zwischendurch. Stattdessen verzichtet auf ausgefallene Gewürze. Mit einer Grundausstattung an Knoblauch, Curry Paste, Salz, Pfeffer und einigen getrockneten Gewürzen kommt man weit. Es muss nicht immer mit frischen Kräutern gewürzt werden. Auch gefrorenes Gemüse kann eine günstige Alternative sein, die immer noch sehr nährstoffreich ist.

Generell gilt: Umso exotischer die Inhaltsstoffe, umso teurer. Oft sind es dann auch genau diese Dinge, die ewig ungenutzt in der Küche stehen weil man gar nicht richtig weiß, was man mit ihnen anfangen soll.

Habt ihr sonst noch Tipps wie man trotz Paleo etwas Geld sparen kann? Wir freuen uns über Kommentare.

© Somus – istockphoto.com

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Geschrieben von Michaela

Michaela ist die Naschkatze im Paleo360 Team und deswegen immer auf der Suche nach Paleo-konformen Süßigkeiten. Vielleicht hat sie auch deshalb die exzellente Fähigkeit entwickelt, exotische Salate mit diversen leckeren Früchten zu kombinieren. Auch sie ist ein großer Fan von Natur und dem Münchner Alpenvorland. Michaela schläft gerne lang, weswegen ihre Blogposts wohl öfter am Nachmittag veröffentlicht werden. Michaela auf Google+
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40 Kommentare

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  1. Mike F. //

    Mein Tipp wäre noch, Samstag (abend) einkaufen zu gehen. Da sind viele Sachen stark reduziert, weil sie bspw. bald ablaufen. Ich persönlich vertraue meinem gesunden Menschenverstand und meinen Sinnen mehr als dem Haltbarkeitsdatum (außerdem passt immer noch der Spruch: Es heißt „mindestens haltbar bis“, nicht „absolut tödlich ab“). Aber am besten dann am selben Abend oder folgenden Tag zubereiten bzw. verarbeiten und ggf. einfrieren.
    Ein nächster Tipp wäre auch, auf Aktionen der Läden zu achten: Denn’s Biomarkt hat zB einen Studenten- und einen Familientag in der Woche (ich glaube Mi/Do), da gibt es ein bisschen Rabatt (7% ab 50€ oder so ähnlich). Ist zwar nicht super viel, aber immerhin ein bisschen was.
    Und was auch noch gut funktioniert: große Mengen kaufen! Es ist immer günstiger, zur Not kann man den Rest wieder einfrieren. Und manche Sachen, werden auch nicht schlecht, nur weil sie ein bisschen länger im Schrank stehen.

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  2. Amalia B //

    Ich würde mittlerweile am liebsten alles im Bioladen kaufen, weil ich den Discountern nicht traue. Allerdings habe ich auch sehr gute Erfahrungen mit dem Wochenmarkt gemacht, wo kurz vor Schluss oft Gemüse noch sehr günstig verkauft wird.

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  3. Agent-Triple-FFF //

    (Ich Student & eher der Fischtyp) Was günstiges Fleisch angeht, kann ich den Tipp geben, TK Wildlachs 250g für 1,99. Gibt’s bei allen Supermärkten. Esse den immer roh (Sashimi Style), Vitamine & Co bleiben erhalten. In der Packung sind 2 Filetstücke drin, jeden Tag eins, damit kommt man schon recht weit.

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    • Anja Wagner //

      Cool, danke für den Tipp! Lass es dir weiterhin schmecken :)

      LG, Anja

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    • Lexa //

      TK-Fisch roh essen? Das wäre mir zu heikel, der hat ja alles andere als Sushi-Qualität.

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  4. Sandra //

    Ich habe sehr wenig Geld die Woche fürs Essen übrig, daher verzichte ich auf einiges. Gute Ernährung ist mir aber mittlerweile wichtiger als alles Andere. :)

    Fleisch kaufe ich z.B. ausschließlich gem. Bio-Hackfleisch, weil am günstigsten und man kann viele unterschiedliche Gerichte machen. Geflügel nur noch als Bio-Suppenhuhn für Eintöpfe. Biohähnchen ist für mich leider zu teuer. Ansonsten noch Biofisch oder auch Wild, wenn möglich.

    Allzuviel Exotisches kaufe ich nicht, nur Kokosöl. Mandelmilch mache ich selbst, einweichen, mixen und durch einen Nussbeutel drücken, Nussreste dann auf der Heizung durchtrocknen und danach mahlen. Man hat Nussmehl und Milch in einem Durchgang.
    Obst und Gemüse kaufe ich möglichst Bio, nicht immer. Je dicker die Schale desto eher Nichtbio. Meist bei Aldi, manches bei Denn’s (weil da auch mal einzeln und ohne Verpackung).

    Als Getränke nutze ich nur noch Wasser, Kaffee, gepresste verdünnte Säfte oder Tee.

    Antworten
  5. M. D. //

    ich baue Salat, Paprika und Co einfach selbst an :-) das spart ordentlich Geld und Zeit und frischer geht’s nicht. Dazu ganz ohne Pestizide etc :-)

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  6. Katja Oberbeck //

    Hallo,
    ich habe gleich zwei Probleme (obwohl ich gerne meine Ernährung umstellen würde):
    1. Ich bin z.Zt. leider noch auf Hartz IV und habe somit sehr wenig Geld zur Verfügung und 2. ichwohne auf dem Land, wo der nächste BIO-Laden fast 37 km weit weg ist… Habt Ihr eine Idee, wie ich es trotzdem umsetzen kann?

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    • Anna Martin //

      Hi Katja, relativ günstiges Obst und Gemüse gibt es bei Aldi (ich bin selbst Studentin und greife darauf gerne zurück). Mit Fleisch muss man sich bei einem kleinen Geldbeutel einfach zurückhalten.
      Ansonsten denke ich, dass man mit ein paar wenigen Einschränkungen ganz gut klarkommt (auch ohne Bioladen). Hast du auf dem Land vielleicht ein paar Bauern, die Nahrungsmittel direkt vom Hof verkaufen? Das wäre eine tolle Alternative.

      Ich hoffe, du schaffst es trotz finanzieller Einschränkungen :)
      Viele Grüße
      Anna

      Antworten
    • M. D. //

      Hast du denn vll die Möglichkeit dir selbst etwas anzubauen? Einen Balkon oder eine kleine Ecke im Garten?

      Auf dem Markt oder Höfen, Gärtnereien kann man sich vorgezogene Pflanzen kaufen. Oder regional in Facebook-Gruppen anfragen, ob evtl jemand noch Pflanzen abzugeben hat, weil der Bestand manchmal doch größer ausfällt.

      Salat und Radieschen und einige andere kann man auch noch als Samen bekommen. Das geht sehr schnell und kostet nur ein paar Cent :-)

      Antworten
    • Bill //

      Katja, auf dem Land zu leben hat auch eine riesige Chance:
      sammle Brennessel und andere Kräuter (Sauerampfer, Wegerich usw) in rauen Mengen! Alleine die Brennessel, als Saft zubereitet, gemixt im grünen Smoothie, getrocknet etc. ist eine Nahrstoffbombe und ein immenser Eiweiß-Lieferant. Auch diverse Gräser lassen sich essen, diese sollten jedoch, wie die obigen Kräuter auch, wenn man sie mixen will, in einem Hochleistungsmixer zubereitet werden. Geht jetzt alles in die Grünzeug-Schiene, aber vll. weißt Du damit etwas anzufangen. ;)

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  7. Tobi //

    Hallo!

    Ich habe großes Interesse an der Paleo Ernährung =) … nur sind die beiden, hier aufgeführten Contras auch mein größtes Problem … vor allem das Geld.
    Habt ihr nen groben Anhaltspunkt wieviel die Paleo Ernährung im Monat etwa kostet?

    Antworten
    • Anna Martin //

      Hi Tobi, das kommt natürlich stark darauf an, wie die Qualiät deiner Einkäufe ist. Auf dem Biomarkt wirst du mehr zahlen als im Supermarkt. Vielleicht antworten dir ein paar Mitglieder unserer Paleo Community auf deine Frage. Ich selbst kann schlecht eine Schätzung abgeben.

      Viele Grüße
      Anna

      Antworten
  8. Aida //

    Ich finds grad erschreckend wie krASS die ganze Wirtschaft uns einkettet uns kleinhält und vorallem uns krankmacht.
    Ein Grund mehr diesen ganzen Verschwörungstheorien bzgl nwo mehr Glauben zu schenken….
    Ich hab grad nachgesehen wieviel Mandelmehl kostet und ich fühl mich grad echt….. kleiin, gefangen, krank, depremiert… ganz tief unten
    traurig einfach.

    Antworten
  9. cela //

    also Fleisch 6-8 Stunden im Backofen trocknen lassen, finde ich persönlich nicht gerade ökologisch. Mich wundert nur der viele Fleischkonsum bei Paleo vor allem Rind,Schwein und sogar Pferd oder Lamm. Ich glaube nicht, das in derAltsteinzeit solches Fleisch verzehrt wurde. Das waren wohl eher Vögel, derzeitige Wildtiere, Insekten und Fisch. Rotes Fleisch soll doch nicht so gut für unsere Verdauung sein und eher den Darm belasten. Zudem kann man heute selbst bei Biofleisch nicht mehr sicher sein was gefüttert wird. Wo gibt es denn noch richtiges Weidetier nur im Sommer die Milchkühe kurzfristig, damit das Ausmisten der Ställe wegfällt. Die anderen bekommen doch meistens nur noch Mais zu fressen und Antibiotika nehmen doch auch alle. Sonst wäre das Problem mit dem Mrsa Virus nicht so extrem. Also mich würde wirklich mal die Begründung auf die o.g. Fleischsorten interessieren wann wurde es in der Altsteinzeit gegessen. Denn Schweine haben die glaube ich nicht gegessen. Und viele haben gerade damit große Probleme.

    Antworten
  10. Petra //

    Hallo,
    günstig und saisonal kommt mensch oft sehr gut an Biogemüse über aktive Mitgliedschaft in einer SOLAWI, einer SOlidarischen LAnd WIrtschaft oder food cooperative, oder baut selbst an bei urbanem gärtnern z.B.. Außerdem hilft es, in der Saison günstig große Mengen einzukaufen und einzumachen oder einzufrieren. Petra

    Antworten
  11. DOM //

    Hollo Zusammen,
    vielen Dank für Eure Tips und wertvollen Kommentaren. Habt Ihr Tips wo man am besten was kaufen sollte um ein gutes P/L Verhältniss zubekommen. Da unser Wochenmarkt aus 5 Ständen besteht und die Ware nicht wirklich immer besonders Frisch aussieht! Und auf Bio Produkte selber stehe ich nicht besonders weil mir auch da die Transparenz fehlt und Bauernhöfe bzw. Bauernmärkte gibt hier in meiner nähe Leider auch nicht.
    Nur die großen Supermärkte wie HIT und Co.

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Silke //

      hallo DOM,
      am besten achtest bei den Supermärkten auf kurze Transportwege und vergleichst den Geschmack der Produkte der verschiedenen Supermärkte. Bei Bio musst du einfach wissen, ob du den Mehrwert bezahlen möchtest und es dir deine Gesundheit wert ist.
      Unser Wochenmarkt ist auch nicht viel größer. Schau einfach mal, ob einer dabei ist mit Produkten aus eigener Produktion oder ob es auch nur Händler sind.

      Antworten
  12. Verena //

    Ich finde es durchaus gut, dass man eigentlich Bioprodukte kaufen soll. Nur ist sowas für eine Studentin wie mich fast unmöglich. Aber ich kann ein paar Tipps bezüglich teurem Kokos- oder Mandelmehl geben. Ich mache meine Kokos- und Mandelmilch immer selber(Anleitungen gibts im Internet). Den Trester, der zum Beispiel von der Kokosmilch übrig bleibt, kann man ganz einfach trocknen und mahlen und dann als Kokosmehl verwenden. Was Bioprodukte betrifft, kaufe ich diese nur im Angebot und andere Lebensmittel regional, d.h. nicht bio, aber ich weiß, wo sie herkommen. Und wenn dies nicht möglich ist und das Geld knapp wird, dann muss es halt aus konventionellem Anbau sein.

    Antworten
  13. anny //

    mit dem geld ist es nicht soo schlimm..viele teure sachen wie süßigkeiten,chips,getränke wurst und so fallen ja weg.kann zwar nicht das teuerste kaufen aber auf unserem wochenmarkt bekommt man hier gutes von kleinerzeugernz.B schlachtern und bauern frischfisch etc.Da weiß ich wo es herkommt.Schon eine enorme qualitätssteigerung finde ich.Besondere sachen wie mandelmilch,kokosöl und andere teure sachen brauche ich nicht für eine ausgewogene ernährung und schmackhaftes essen.so komm ich auch mit wenig geld gut klar

    Antworten
  14. Silke //

    Hier sind meine Spartipps:
    1. wenn man einen Balkon oder Garten hat, einfach frische Kräuter in Töpfen kaufen. Ich habe dies mit Thymian und Rosmarin getan, die ich regelmäßig benutze.
    2. Lammfleisch vom Wochenmarkt: Ist mehrere Euros billiger als vom Metzger und ich kaufe außerdem günstigere Fleischstücke. Muss ja nicht immer Lammlachs sein.
    3. Tomaten für den Balkon: Freue mich schon auf die Party-Tomaten vom eigenen Balkon!

    Eine Anmerkung bezüglich Einkaufen auf dem Markt: Viele Stände sind zumindest bei uns reine Händler, aber manchmal haben selbst diese regionale Produkte…

    LG
    Silke

    Antworten
    • Silke //

      Noch ein Spartipp:

      Wenn man ein Produkt regelmäßig braucht, der Bioladen dies aber nicht unbedingt vorrätig, kann man auch im Bioladen oder Supermarkt fragen, ob diese das Produkt einem bestellen. Man muss dann allerdings eine ganze Einheit abnehmen. Meine Mutter tut dies regelmäßig in ihrem Bioladen und bekommt dafür 10% Rabatt…

      Antworten
  15. Verena //

    Hallo,
    eure Tipps finde ich allesamt (außer einen!) sehr sinnvoll und viele Dinge setze ich auch schon genauso um. Und es macht mir erfreulicherweise RIESENSPAß mit der neu gewonnen Vielfalt des Gemüseregals zu experimentieren!- Glücklicherweise hats bisher auch immer geschmeckt.
    Nur würde ich niemals Leitungswasser trinken – das hat leider meist viele Giftstoffe, Medikamentenrückstände und Keime, die man lieber nicht in großen Mengen zuführen sollte…

    Antworten
    • Benedikt //

      Hallo Verena,
      ich möchte dich gerne beruhigen:
      Leitungswasser ist eines der am besten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland. Die größte Gefahr besteht lediglich in veralteten und verschmutzten Rohren im eigenen Haus. Da kommen die meisten Keime und Schwermetalle ins Wasser. Auch ist es ungünstig, wenn man z. B. mit einem verschmutzten Lappen oder ähnlichem an den Wasserhahn kommt, weil dadurch etwaige Bakterien in die Rohre gelangen können. Ansonsten kann ich nur für mich reden und sagen, dass ich nur Leitungswasser trinke und mich damit topfit fühle.
      Grüße, Benedikt

      Antworten
      • Yvonne //

        Hallo Benedikt,

        dem kann ich leider nicht zustimmen!

        Was wird definitiv nicht auf Medikamenten Rückstände kontrolliert und die Grenzwerte der Gift- und Schadstoffe in unserem Leitungswasser sind doch sehr bedenklich.
        Wir haben uns damit auch auseinandergesetzt und diverse Vorträge angehört und wenn man auf die Liste der Wasserqualitäten Weltweit schaut, dann muss man feststellen das Deutschland ziemlich bis richtig schlecht abschneidet! Würdest du in Spanien oder Italien Leitungswasser trinken? Sicher nicht… aber deren Wasser ist weit aus sauberer als das hiesige!!!
        Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Die vielen Medikamente die durch bzw. über den Urin ausgeschieden werden möchte ich nicht aufnehmen. In Fleisch werden die Medirückstände bemängelt und groß diskutiert, aber die Medis, seien es Antibiotika oder gar Psychopharmaka im Leitungswasser, die werden nicht erwähnt und die treffen uns ebenfalls. Für mich kommt kein ungefiltertes Wasser mehr ins Glas.

        Antworten
        • Silke //

          Hallo Verena, Hallo Yvonne,

          bezüglich des Schadstoffgehalts und Medikamentenrückstände im Leitungswasser sollte man regional differenzieren. Dort, wo das Wasser Jahrhunderte, vielleicht sogar Jahrtausende durch Erdschichten wandert, bzw. als Regen in den Bergen fällt und in Quellen am Hang wieder austritt, ist das Wasser auch in Deutschland sehr sauber. Erdschichten sind ein sehr effizienter Filter.
          Anders sieht es mit Wasser aus, dass aus Flußläufen oder deren Uferbereichen gewonnen wird. Dies wäre mir heutzutage auch nicht geheuer. Am besten ist immer ein Blick in den Bericht des örtlichen Wasserwerks, oder eine Anfrage bei der Gemeinde oder regionalen Umweltverbänden.

          LG
          Silke

          Antworten
      • Anja //

        Leitungswasser sei mit das best kontrollierte Lebensmittel in Deutschland, ich glaube kein Wort.
        Mag sein, dass es kontrolliert wird, das sagt aber gar nichts über die Grenzwerte aus. Mag sein, das es super kontrolliert ist, im Vergleich zu anderen Lebensmitteln, das ist relativ. Woanders wird so gut wie gar nicht kontrolliert, dann steht Leitungswasser natürlich ganz oben.
        Die örtlichen Wasserwerke würde ich nicht befragen, die wollen ihre Ruhe und verkaufen, ist doch klar.

        Man könnte eine Wasserprobe auf eigene Kosten in einem Chemielabor untersuchen lassen, das ist die einzige Möglichkeit.
        Ich habe hier gerade eine Blutuntersuchungslaborrechnung überwiesen, pro Posten kostet es ca. 16 Euro – also z. B. Eisen, T3, T4, Vit.-D. kosten dann 68 Euro.

        Antworten
        • Silke //

          Hallo Anja,
          mich würde sehr die Anschrift dieses Labors interessieren, denn mein Hausarzt misst leider nicht alle Blutwerte, wie ich es gerne hätte.

          Antworten
          • Barbara //

            Hallo Silke,

            jedes Labor führt Blutuntersuchungen auf Privatabrechnung durch (IGEL-Leistung oder einfach Privat). Das ist für Dich teurer als beim Hausarzt und fürs Labor lukrativer als die Abrechung über den Hausarzt.
            Mein Tipp: Frag Dr. Google nach einem medizinischen Labor in deiner Nähe oder einfach Deinen Hausarzt nach Privat-Abrechnung der gewünschten Blutuntersuchung. Dann kann die Praxis Dir das Blut abnehmen und die Ergebnisse kommen auch zu jemandem, der sie auch in Zusammenschau mit Deinen anderen Befunden interpretieren kann. Wenn Du z.B. einen erniedrigten Vit.D.Spiegel hast, kann der HA Dir zumindest eine Empfehlung für einen Substitution geben.

    • Kurt //

      Dann hast du wohl den aktuellen Öko-Test mit Flaschenwasser verpasst – da sind so viele durchgefallen dass klar zu Leitungswasser geraten wurde – trinke es seit meiner Geburt und bin kerngesund :)

      Antworten
      • Yvonne //

        Ich schrieb ja, dass ich kein UNGEFILTERTES Wasser trinke….
        Das hat nichts mit Flaschenwasser zu tun… das die Wässer in Flaschen unreiner sind als unser Leitungswasser weiß ich… dennoch filtere ich mein Wasser, da wir nicht am Berg wohnen wo es Quellen mit reinem Wasser gibt.

        Antworten
      • Karolina //

        Absolut richtig, selbst Markenprodukte wie Volvic sind in unabhängigen Untersuchungen manchmal schwer mit Keimen belastet…va im Sommer! Die Unternehmen müssen die Belastung nur ab Werk kontrollieren, danach nicht mehr, egal wie lange die Lagerdauerer des Wassers betrug (die für die Keimbelastung verantwortlich ist).
        Die Wasserqualität vor Ort kann beim Wasserwek oder einschlägigen Webseiten gemacht werden und kostet 35€. Ansonsten gibt es auch noch Wasserfilter, va bei alten Rohren.

        Antworten
  16. Sabi(e)ne //

    Die meisten Leute haben doch keine Ahnung mehr, aus welchen Teilstücken Rinder, Schafe, Schweine, Geflügel, und Kaninchen bestehen ;-) und wie man sie zubereitet.
    Geschweige, daß heutzutage jemand noch Innereien ißt, oder selbst Suppe kocht.
    Die mageren Filets sind nicht wirklich Paleo, sondern die fettigeren Stücke. Und die Leber.

    Antworten
  17. Mareike //

    Weniger unsinniges Zeug kaufen wie Kosmetikartikel?
    Die kauft man ja sonst auch.
    Ist nicht unbedingt ein Tip um die Paleoernährung hinsichtlich des Geldes schmackhafter zu machen

    Beef Jerky selbst herstellen? Soll man sich im Wohnzimmer das Fleisch zum trocknen aufhängen?

    Antworten
    • Richard //

      Beef Jerky kann man ganz einfach selbst herstellen. Fleisch in ca. 3mm dicke Streifen schneiden, würzen/marinieren (ich mariniere immer mit ein bisschen BioSojasoße oder Essig, Salz, Pfeffer, Paprika, Zwiebel, Knoblauch und etwas Honig. Der Honig nimmt dem Trockenfleisch den blutigen geschmack). 1 Tag im Kühlschrank durchziehen lassen und dann bei 60° im Ofen ca 6-8 Stunden trocknen lassen.

      Worauf man achten sollte, das Fleisch möglichst von Fett befreien. Da sich Fett nicht trocknen lässt und das Trockenfleisch schneller schlecht werden lässt.

      Je dünner die Stücke geschnitten sind, desto schneller geht es mit dem trocknen. Man kann auch im Internet günstig Trockenautomaten erstehen. Die sind meines wissens schon ab 40€ zu haben.
      Der Gewichtsverlust beträgt ca. 50%

      Gruß Richard

      Antworten
  18. Silvia //

    Hier in der Schweiz ist die Mandelmilch ziemlich teuer oder mit Reismilch und Sonnenblumenöl versetzt.

    Mandelmilch kann mann aus weissem Mandelmus und Wasser gut und schnell selber machen. Zwei Esslöffel auf 500ml Wasser und eine Prise Salz. Gut mixen und fertig – wer es cremiger mag, gibt einfach einen Löffel mehr dazu.

    Antworten
    • Isabelle //

      Oder man nimmt eine Packung (200g ) Mandeln, püriert sie mit 1 l Wasser im Standmixer, passiert das Ergebnis in eine Schüssel.

      Das tolle ist, man erhält fein gemahlene Mandeln und Mandelmilch zugleich :)

      Antworten

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