8 Hinweise, dass du mehr Fett essen solltest

Über Fett haben wir auf unserem Blog schon viele Artikel veröffentlicht. Dass die Angst vor den gesättigten Fetten (wie beispielsweise in Kokosöl) unbegründet ist, haben wir bereits geklärt.

Auch dass das richtige Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis eine große Rolle in der Paleo Ernährung spielt, wurde schon diskutiert. Jeder, der sich mit Paleo auseinandersetzt, weiß wahrscheinlich auch, dass bestimmte Fettsäuren zwangsläufig aufgenommen werden müssen, weil sie vom Körper selbst nicht hergestellt werden können (das sind etwa Linolsäure oder alpha-Linolensäure), während andere sogar von uns selbst produziert werden (Ölsäure).

Auch wie es um das heißumwobene kaltgepresste Olivenöl steht und wann sich Butter von grasgefütterten Tieren gut auf den Tellern (oder in der Tasse: Bulletproof!) macht, wissen unsere Blogbesucher. Warum also nochmal ein Artikel zum Thema Fett?

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8 Gründe für mehr Fett

Fett macht doch fett, oder?

Was uns die Werbe- und Lebensmittelindustrie seit geraumer Zeit versucht einzubläuen ist bei genauerem Hinsehen absolut unhaltbar. Dass Fett sich ohne Umwege auf unsere Hüften niederschlägt, „light“- Produkte deshalb sehr viel besser und gesünder wären und, dass ein Verzicht auf Fett beim Kochen und Backen geradezu Wunder auf der Waage heraufbeschwört ist schlichtweg nicht richtig. Doch auch wenn viele bereits recherchieren konnten, dass Fett zu einem gesunden Paleo Lebensstil dazugehört, ist die Meinung über die richtige Menge nicht ganz geklärt. Woran merke ich, dass mein Fettkonsum nicht passt, beziehungsweise dass ich zu wenig esse aus Angst vor einer Gewichtszunahme? Wir geben dir die nötigen Indikatoren, die dir verdeutlichen, dass du mehr Fett zu dir nehmen solltest.

1. Du fühlst dich mental nicht fit

Wer mit Paleo beginnt und sich damit tendenziell kohlenhydratärmer ernährt als vor der Ernährungsumstellung, muss zuerst durch eine Phase, die bei vielen zu  einem dumpfen und etwas geschwächten Gefühl führt. Der Kopf arbeitet nicht mehr so zackig und flink wie sonst, weil es eine Zeit dauert, bis sich der Organismus auf die andere Makronährstoffzusammensetzung der Nahrung eingestellt hat.

Bisher waren ja leicht speicherbare und schnell verfügbare Kohlenhydrate (aus Getreide) ständig vorhanden und gelangten schnell ins Gehirn. Um Fett als Energietreibstoff zu nutzen, erfordert es eine Transit-Phase, in der der Körper lernt, auf die effizientere Fett- und Ketonkörperverbrennung umzusteigen. Hat sich auch nach dieser Umgewöhnungsphase der geistig schwache Zustand nicht verbessert, kann es sein, dass du zu wenig Fett zu dir nimmst. Hinweise aus Studien weisen darauf hin, dass sich die kognitiven Fähigkeiten bei der Supplementierung mit mittelkettigen Triglyceriden (wie sie in Kokosöl zu finden sind) verbessert werden.

Zurückzuführen ist dieses Ergebnis auf die erhöhte Ketonkörperverwertung. Das Gehirn kann bei besserer Verfügbarkeit der Ketonkörper auch Glucose besser aufnehmen. So sollte dein Geist wieder in Schwung kommen.

2. Nach dem Essen bist du nicht satt

Jeder, der einmal eine Low Fat Diät ausprobiert hat, wird gemerkt haben, dass Heißhungerattacken hierbei dazugehören. Im Gegensatz dazu, ruft die Kombination High Fat/ Low Carb das Gegenteil hervor. Viel Fett bei gleichsam niedriger Kohlenhydrataufnahme zügelt unkontrollierte Hungeranfälle und ergänzt mit einer Portion Protein in der Mahlzeit hat man ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

Wer Eiweiß und Fett kombiniert hat also am längsten etwas davon und läuft am geringsten Gefahr, schnell wieder Appetit zu bekommen. Am besten kann man diese These testen, indem man ein fettes Steak zu sich nimmt und nicht nur die mageren Teile verspeist. Denn so bekommt man eine gute Mischung aus gesättigten und ungesättigten Fetten sowie Protein obendrauf. Verantwortlich für die Appetitzügelung ist bei den gesättigten Fettsäuren die Aktivierung des Sättigungshormons PPY, bei den ungesättigten GLP-1.

3. Du hast Gelenkschmerzen

Bei allen physiologischen Beschwerden können die Ursachen natürlich vielfältig sein. Von Arthrose über Arthritis, einer akuten Verletzung bis hin zur schlichten angeborenen Unbeweglichkeit kann hier alles dabei sein. Betroffen sind häufig die Knie, wie auch Ellenbogen, Zehengrundgelenk oder Schulter.

Sowohl normale Abnutzungserscheinungen wie auch die entzündlichen Probleme können von der Ernährung beeinflusst werden. Man sollte eine Ernährung anstreben,  die arm an Arachidonsäure ist. Diese Omega-6-Fettsäure spielt bei Entzündungsreaktionen (wie Arthrose-bedingten Gelenkentzündungen) eine wichtige Rolle. Arachidonsäure steckt vor allem in fettem Schweinefleisch, Eidotter, Schmalz, Thunfisch und Rindfleisch.

Wichtig ist zudem, regelmäßig Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen, da diese als Gegenspieler der Arachidonsäure bei Entzündungsreaktionen fungieren. Das wurde auch in Studien mit Patienten einer rheumatoiden Arthritis nachgewiesen. Größere Mengen dieser Fettsäuren findet man in vielen Fischen. Ein Knackpunkt bei Gelenkschmerzen ist das Vitamin E, es ist ein wichtiger Helfer für die Gelenkschmiere und wirkt aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften entzündungsmildernd. Vitamin E findet man in Pflanzenölen, z.B. in Sesamöl.

4. Dein HDL-Wert ist zu niedrig

HDL – Das sind sogenannte High Density Lipoproteine. Sie entfernen überschüssiges Cholesterin aus den Körperzellen und aus dem Blut und transportieren es zur Leber. Dort wird das Cholesterin abgebaut. Das heißt: Je mehr HDL, desto besser. Daher kommt auch der Beiname „gutes Cholesterin“. Man kann den HDL Wert erhöhen, indem man regelmäßige Bewegung, keinen bzw. geringen Alkoholkonsum an den Tag legt und (falls vorhanden) Übergewicht reduziert. Aber auch der Fettverzehr kann auf den HDL Wert Einfluss nehmen, vor allem, wenn man gesättigte und einfach ungesättigte Fette aufnimmt. Das verwundert auch nicht, wenn man bedenkt, dass sowohl Bewegung und Sport wie auch eine Gewichtsreduktion die Oxidation unseres Speicherfettes hervorrufen, was genauso passiert, wenn wir tierisches Fett zu uns nehmen. Wer also seine Blutfettwerte überprüft hat und festgestellt hat, dass der HDL Wert etwas niedrig war, kann zukünftig vermehrt gesättigte Fette (wie in Kokosöl) aufnehmen, welche nachweislich den HDL Spiegel erhöhen. Vermeiden sollte man in diesem Fall die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, da sie im Verdacht stehen, den HDL Spiegel zu senken.

5. Gemüse schmeckt dir einfach nicht

Karotten- und Paprikasticks klingen erst einmal verlockend, aber roh sind sie für manche eine Herausforderung. Obwohl wir doch wissen, wie wichtig die tägliche Dosis an Grünzeug ist. Gerade bei relativ geschmacklosem Gemüse wie Brokkoli oder Blumenkohl schrecken manche zurück. Und hier kommt das Fett ins Spiel. Fett macht aus fadem Gemüse eine sättigende Mahlzeit, geschwenkt in etwas Öl, mit Salz und Pfeffer gewürzt schmeckt jede Pflanze unwiderstehlich – es erfordert nur etwas Einfallsreichtum und Gewürzideen, dann kommt selbst der Gemüseverweigerer auf den Geschmack. Bei Kindern wirkt das übrigens genauso. Ihre instinktive Ablehnung von jeglichem Gemüse löst sich in Luft auf, wenn mit ein wenig Fett kombiniert. Gemüse ist nun mal das Beste, was man seinem Körper an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien bieten kann. Also los! Ran an die Pfanne, ein wenig Ghee und Gemüse hinein, eine Prise Gewürze und gesunden Appetit!

6. Du hast trockene Haut

Die Haut ist das Spiegelbild der Seele – so heißt es in manchem Psychologie Ratgeber. Das mag sein, doch nicht nur die mentale Verfassung spiegelt sich auf unserem größten Organ wieder. Trockene und spröde Haut kann durch viele andere Faktoren hervorgerufen werden. Allergische Reaktionen, eine gestörte Mikrobiota im Darm oder eine Reaktion auf aggressive Chemikalien, um nur ein paar zu nennen. Vielleicht liegt die Trockenheit der Haut aber einfach an einer zu geringen Fettaufnahme mit der Nahrung. Erklärt werden kann diese Korrelation durch die Produktion des Hauttalgs aus Fettsäuren. Einige benötigte Fettsäuren zur Synthese des Talgs stammen aus körpereigenen Reserven, andere müssen aber zugeführt werden. Wenn man dann noch Fett abbauen will und dabei die internen Speicher reduziert, verschlimmert sich diese Situation. Was heißt das also? Mehr Fett auf dem Teller sorgt für eine ausreichende Talgproduktion und folglich für gesunde und schöne Haut.

7. Dein Leistungsniveau ist niedrig

Wenn es um Leistungsnachlass beim Sport geht, hört man oft die These:„Zu wenig Kohlenhydrate gegessen!“ Dass diese Form der Energieaufnahme allerdings nur relativ kurzfristig was nützt, ist vielen nicht klar und sie unterschätzen die Rolle des langanhaltenden Treibstoffes Fett. Speziell gesättigtes Fett (und das Cholesterol daraus) nutzt der Körper, um daraus Steroidhormone wie Testosteron zu generieren und ohne die nötige Menge an Testosteron können wir schlechter Muskeln bilden, uns von Trainingseinheiten erholen oder die Libido leidet. Alles vermeidbare Konsequenzen mit genügend Fett auf dem Tisch.

8. Du fühlst dich ausgebrannt durch Low Carb

Die Low Carb Strategie ist mittlerweile in aller Munde. Dass man damit abnehmen kann und das Ganze relativ zügig von statten geht ist für die meisten ein enormes Motivationsmittel. Aber die Energie, die durch den Verzicht auf Kohlenhydrate natürlich eingespart wird, sollte unbedingt anderweitig ersetzt werden. Sonst folgt der Shut Down des Körpers. Zu wenig Energie und unser Sympathikus – der kraftgebende Teil des Nervensystems –  verliert an Aktivität. Wir fühlen uns müde und schlapp. Ein verbreitetes Problem bei Low Carb ist das Energiedefizit, manchmal begleitet von Kopfschmerzen und Unwohlsein und deshalb halten viele nicht durch, sie fallen wieder zurück in alte Ernährungsmuster.

Das alles kann vermieden werden, wenn die Fettaufnahme ausreichend ist. Dafür bedarf es natürlich dem Hintergrundwissen, dass die vermehrte Aufnahme von Fett und Protein bei gleichsam geringem Kohlenhydratverzehr kein Grund zur Besorgnis ist und dem Verbrennen von Depotfett nicht im Wege steht.

Wieviel Fett verzehrt ihr pro Tag? Achtet ihr auf die genaue Menge? Und habt ihr Zweifel, ob Fett nicht vielleicht doch fett macht? Teilt mit uns eure Eindrücke in den Kommentaren unter dem Artikel.

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Geschrieben von Anna

Anna ist Ernährungswissenschaftlerin und interessiert sich sehr für den Stoffwechsel und seine vielfältigen Mechanismen. An Paleo begeistert sie vor allem die neu gewonnene Energie für Geist und Körper. In ihrer Freizeit läuft und wandert sie viel, auch das Klettern und Bergsteigen gehören zu ihren größten Hobbies. Ihr Traum ist es, einmal einen Sommer lang auf einer Alm zu arbeiten. Anna auf Google+
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40 Kommentare

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  1. Marius //

    Hallo,
    ich möchte zunehmen(m 63kg und 183cm) ergibt bei mir etwa 2700 kcal/Tag..die Nährstoffverteilung habe ich so gewählt, dass ich rund 200g Fett zu mir nehmen muss und rund 80g Eiweiß.
    Habt ihr noch Tipps oder könnt mir Literatur empfehlen? :)

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Marius,

      klingt doch nach einem Plan der funktionieren kann :) Wie läuft es bisher?

      LG, Anja

      Antworten
  2. tanck //

    Hallo,
    ich bräuchte eine Info zum Thema Fette.
    Ich habe durch evtl beginnende Hashimoto meine Ernährung auf Paleo umgestellt. Als Fett verspeise ich Kokosfett u Kokosmus, manchmal ein bisschen Butter. Nun habe ich einen ganz schletten Fettwert ( einfach gesättigte Fettsäuren) nach der Blutentnahme! Außerdem ist die Arachichdonsäure extrem erhöht. Esse jeden Tag gutes Fleisch!
    Brauche ich mehr Fette?
    Ist das zu viel Fleisch?
    Danke für eure Antwort

    Antworten
  3. Katrin //

    Hallo Anna,

    sehr interessanter Artikel, danke!

    Eine Frage blieb offen nach dem Lesen:
    Wenn Arachidonsäure schlecht ist bei Gelenkentzündungen, sie aber gleichzeitig in „fettem Schweinefleisch, Eidotter, Schmalz, Thunfisch und Rindfleisch“ steckt, heißt das, dass es empfehlenswert wäre, auf diese Dinge zu verzichten? Oder reicht es, auf eine ausreichende Versorgung mit Omega-3 wie in Fisch zu achten?

    Freue mich auf eine Antwort!
    Grüße
    Katrin

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Katrin,

      ich persönlich achte darauf die Lebensmittel abwechslungsreich zu essen – nicht jeden Tag Fleisch, Ei etc. Vor allem eine ausreichende Versorgung mit Fisch ist wichtig, ja.

      LG, Anja

      Antworten
      • Balder //

        genau, schön die NWO-Propaganda verbreiten: „Isst möglichst wenig oder kein Fleisch, keine Eier, bleibt vegy!“

        Und im Alter sind Alzheimer sowie sonstige degenerative Erkrankungen gewiss.
        Noch schön regelmäßig Impfungen lassen und die Verblödung ist vollständig erreicht.

        Antworten
  4. Steffi //

    Hallo an alle,
    Ich bin bei ca. 65% gute Fette und 30% protein in der Ernährung bei ca 2000kcal am Tag mit 2 mal krafttraining in der Woche. Aber ich hab Hunger nach dem essen und bei mehr Fett nehme ich gleich zu. Mein Körperfett liegt bei 30%.
    Habt ihr einen Rat für mich.

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Steffi,

      vielleicht benötigt dein Körper mehr kohlenhydratreiche Lebensmittel, dafür weniger Fett. Vielleicht hilft es dir da etwas „rumzuspielen“. LG, Anja

      Antworten
  5. Mike F. //

    Toller Artikel!
    In den letzten Tage merke ich oft – vor allem Abends – dass ich Heißhunger auf fettiges habe (Nüsse, Mandelmus…). Woran kann das liegen? Ich versuche eigentlich mich ausgewogen zu ernähren, hungere nicht und fühle mich eigentlich auch immer satt nach dem Essen. Aber wenn ich dann wieder in der Küche ende und das Mus in Löffeln verspeise, kommt trotzdem wieder das schlechte Gewissen :/ Oder heißt das auch nur, dass vielleicht trotzdem zu wenig Fett in meine Ernährung einbaue?

    Antworten
  6. Daniela //

    Hallo, ich möchte gerne die Paelo Ernährungsumstellung machen. Da ich MS habe und schon häufig gehört habe das es gut sei! Nun bin ich allerdings schon sehr schlank und möchte keinesfalls abnehmen. Ist das möglich?

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Daniela,

      wenn du ausreichend isst (auch hochwertige Fette), solltest du nicht unbedingt abnehmen. Probiere es einfach mal aus und beobachte dein Gewicht wöchentlich.
      Falls du ärztliche Unterstützung suchst, das sind die Ärzte denen unsere Leser vertrauen:
      https://www.paleo360.de/paleo-aerzte/

      LG, Anja

      Antworten
  7. Lucia //

    Hallo Anna,

    danke für diesen super Artikel :)

    ich mach jetzt seid ca. 3 Monaten Paleo und fühle mich sehr gut damit. Zur Zeit habe ich allerdings das Gefühl, dass ich nach dem Essen nicht richtig satt bin, ich fühle mich auch etwas schlapp, obwohl ich alles mit Kokosöl, Ghee oder Olivenöl brate. Auch Avocados esse ich jeden Tag. Kann das evtl. daran liegen, dass sich der Stoffwechsel derzeit umstellt und man einen höhren Bedarf hat?

    LG
    Lucia

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Lucia,

      probiere eventuell aus mit dem Makronährstoffverhältnis deiner Ernährung etwas „herumzuspielen“. Vielleicht verwertet dein Körper lieber mehr Kohlenhydrate und dafür weniger Fett.

      LG, Anja

      Antworten
  8. Evie //

    Oooh, high fat ist definitiv nichts für mich. Ich bekomme Sodbrennen und mir wird übel. War früher Atkinslerin aber auch da: low fat, ansonsten bekomme ich die Quittung postwendend: von meinem Magen-Darm-Trakt. Das kann ganz schön unappetitlich werden (Entschuldigung). Ich mache daher low fat und medium carb Paleo. Meistens nehme ich deutlich weniger Fett als in den Rezepten angegeben.

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hi Evie,

      sehr gut, du findest anscheinend recht schnell deinen Paleo-Weg. Die Rezepte sind ja auch da um individuell angepasst zu werden :)

      LG, Anja

      Antworten
      • Evie //

        Hallo Anja,
        ja, dadurch dass ich früher als Kind schon mit echten Lebensmitteln und selbstgemachten Mahlzeiten aufgewachsen bin, habe ich nie verlernt, auf meinen Körper zu hören. Ich kann sehr gut nach meinem Appetit und den Signalen meines Körpers gehen. Der sagt mir: Ich bin eher der Kohlenhydrat- und wenig-Fett-Typ, wahrscheinlich auch durch den Sport und viel Bewegung. Auch bei Fleisch und Fisch ist bei mir weniger mehr. Kartoffeln, Paleo-Brote, Obst, Nüsse, Kokos und Honig sind bei mir Trumpf! Süßkartoffeln und Kürbis mag ich nicht.

        Antworten
    • Klaus //

      Wichtig: zur Produktbeschreibung unterhalb des Produktfotos auf den Karteireiter Beschreibung klicken.

      Antworten
  9. Sarah //

    Hallo, ein sehr guter Bericht. Nicht alle fette sind schlecht das ist eine wichtige Erfahrung die jeder mal machen sollte.

    Antworten
  10. Sophie //

    Hi Anna, ein Artikel nach meinem Geschmack :) Ich behaupte schon immer steif und fest, dass Fett nicht gleich fett macht und gerade bei geistiger Arbeit sehr wichtig ist. In meinen Lernphasen oder nach mehrstündigen Klausuren esse ich gerne mehrere Avocados oder auch mal 1/2 Glas Cashewmus oder aber eine Packung Mandeln. Ich komme mir dann sehr maßlos vor, habe aber andererseits das Gefühl, dass mein Körper und vor allem mein Hirn, diese Mengen braucht, um leistungsfähig zu bleiben. Daher meine konkrete Frage: Wieviel Fett ist zu viel am Tag? Grüße und vielen Dank Sophie

    Antworten
  11. Lisa //

    Ouch! Na das erklärt einiges. Ich bin seit Mitte Mai wieder dabei und momentan bin ich ständig nur müde.
    Sollte mich offenbar doch dazu überwinden, mehr Avocados zu essen (sind leider nicht so mein Ding). Evtl. ist Schmalz auch okay? Das verwendet man bei uns (in Österreich) gern als Brotaufstrich. Kann mir vorstellen das als etwas andersartigen Gemüsedip zu verwenden, haha.

    Antworten
  12. Jo //

    Hallo!
    Ich fange gerade erst an meine Ernährung auf paleo umzustellen. Wie viel Fett muss ich denn zu mir nehmen? Das habe ich noch nicht gabz durchschaut. Ich kann nur sagen ich fühle mich jetzt schon nicht mehr so voll gestopft und kann auch nicht über Hunger klagen.

    Antworten
    • Anna Martin //

      Hi Jo,
      eine Faustregel gibt es dazu nicht, aber viele neigen dazu, zu wenig Fett zu essen. Wenn du deine Gerichte mit gutem Speiseöl anbrätst und vielleicht noch ein paar Nüsse isst, gelegentlich eine Avocado oder ein Stück fettiges Fleisch, sollte das aber gut klappen.

      Viele Grüße
      Anna

      Antworten
  13. Heinz //

    Ich habe seit 19. Februar bis heute 15 Kilo abgenommen, meine Makronährstoffbilanz, ca. 50% Fett, 30% Eiweiß und 20% KH. Meine derzeitige Kalorienanzahl pro Tag 1800. Ich habe schon lange erkannt das Fett nicht Fett macht, sondern der Zucker!

    Antworten
  14. Michael Rüttger //

    Hallo zusammen,

    ich esse seit ca. drei Wochen Paleo-konform und ich kann nur sagen, ich habe mich schon Ewigkeiten nicht mehr so gut gefühlt. Ich bin ausgeschlafen, fit, fühle mich einfach wieder wie ein gesunder Mensch. Das ist absolut phantastisch. Auch meine Leistungsfähigkeit ist gestiegen. Ich habe zwar im Grunde noch nie so sehr auf Fett geachtet aber durch die vielen schlechten Lebensmittel meiner alten Essgewohnheiten nicht die richtigen zu mir genommen. Jetzt ist das anders und was soll ich sagen – perfekt! Alles kann so einfach sein! :-)

    Antworten
    • Anna Martin //

      Hi Michael,
      cool, dass du auf den Geschmack von Paleo gekommen bist. Weiterhin viel Spaß mit unseren Rezepten.

      LG Anna :)

      Antworten
  15. Regina //

    Ich mache jetzt seit 1 1/2 Jahren Paleo. Von meinen Blutwerten war ich kürzlich sehr überrascht. Triglyceride super, HDL super, LDL extrem schlecht. Ich habe den Konsum von tierischem Fett massiv eingeschränkt und schwups, seit langem mal wieder ein Kilo runter. Bin gespannt, was der nächste Bluttest ergibt.

    Antworten
    • Thomas //

      LDL ist – nach dem was ich gelesen habe – häufig wegen Kohlenhydraten erhöht…

      Antworten
  16. Thomas //

    Hallo!

    Ich achte eigentlich gar nicht auf die Fettmenge: 100g-200g Nüsse pro Tag, mehrfach pro Woche 300g Hackfleisch, 0,5 Liter Mandelmilch usw. Plus viel Protein.

    Dafür aber nur ca. 50g Kohlenhydrate aus Gemüse (auf süßes Obst verzichte ich lieber – Gabs bei den Steinzeitmenschen Bananen?).

    Nach dem Welchsel von low fat/ high carb auf Low carb/ high fat sind 9kg Gewicht verschwunden und die schlechten Cholesterinwerte haben sich stark verbessert.

    Resultat: wacher, fitter, schlank, muskulös und gute Cholesterinwerte bei der letzten Kontrolle.

    Antworten
  17. Uwe Jakob //

    Das mit dem sättigen ist wahnsinnig. Als ehemaliger Vielesser der einiges probiert hat, ist es faszinierend wie sättigend ein bisschen essen sein kann. Da ich nur noch esse wenn ich Hunger habe komme ich an nem „faulen“ Samstag locker mit einer Portion Rührei mit Bacon und ein bisschen Paprika zurecht. Mit voller Power.

    Antworten
  18. Matthias Keller //

    Hallo Frank,

    ich hatte gemerkt das mein HDL Wert schlechter wurde, als ich vermehrt Stärke haltige Gemüse wie Süsskartoffeln, Kochbananen oder auch Wasserkastanien zumir nahm. In meiner sehr strengen Low Carb Zeit ging mein HDL auf 120 hoch bei gleicher Fettmenge, und danach nachdem ich die Stärke haltigen Gemüse aß ging das HDL auf 90 runter.
    Gruß
    Matthias

    Antworten
  19. Frank //

    Hallo Anna,
    seit September 2014 ernähre ich mich Paleo. Fühle mich super und meine Blutwerte sind fast perfekt. Nur das Cholesterin macht mir Sorgen. HDL=52, LDL=188. Woran kann das liegen. Ich benutze nur Kokosöl, Ghee und Olivenöl. LG Frank

    Antworten
    • Regina //

      Hallo Frank,
      ich habe auf amerikanischen Paleo-Seiten gelesen, dass es wohl öfter vorkommt, dass Paleo-Anhänger einen sehr hohen LDL-Wert haben. Oft liegt es an einem Mangel an Spurenelemten wie Jod und Kupfer und einer Veränderten Reaktion der Schilddrüse. Vielleicht gibt es von Paleo360 dazu mal einen Beitrag. Ich konnte mir meinen hohen LDL auch nicht erklären.

      Antworten
      • Elm //

        Studien mit von ADHS und Autismusspektrumsstörung betroffener Menschen zeigen, dass diese teils massiv hohe LDL Werte haben. Diese korrelieren jedoch bei diesen hochfrequenten Gehirnen nicht mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
        Wer sich also etwas „höher getaktet“ durch’s Leben denkt und sonst keinerlei Risikofaktoren wie Adipositas, Diabetes und hohen Blutdruck bei gleichzeitig zu wenig Bewegung aufweist braucht sich auch um erhöhte LDL Werte keine Sorgen zu machen.
        Herzlich
        Elm

        Antworten
  20. Matthias Keller //

    Hi,

    ernähre mich low Carb 150g pro Tag. Ausschliesslich Kokosfett, Olivenöl, Leinöl, 1 EL Cod Liver Öl, Ziegenbutter, Ziegenkäse, Schweinespeck. Mein letzter Cholesterinwert war Trigl. 52, HDL 90 und LDL 160, wobei ich zu diesem Zeitpunkt noch mehr KH zu mir genommen hatte. Ich fühle mich seit der Ernährungsumstellung fitter denn, auch was den Sport betrifft.

    Antworten
    • Anna Martin //

      Hallo Matthias,

      ja die Umstellung mag zwar eine gewisse Zeit dauern, aber ist der Körper einmal an den „Treibstoff“ Fett gewöhnt, fühlt man sich viel wohler.
      Viele Grüße
      Anna

      Antworten

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