Zwetschgenkuchen

Zwetschgenkuchen
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Zwetschgenkuchen

Saftiger geht´s nicht: Der Zwetschgenkuchen gehört zum Spätsommer dazu

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, die ersten Blätter fallen von den Bäumen und die Temperaturen werden langsam frischer – doch kein Grund wehmütig zu werden! Denn der Spätsommer bietet einfach so viele tolle saisonale Leckereien, dass es vielleicht ganz gut ist dass wir nicht mehr jeden Tag Schwimmen gehen wollen – so haben wir einfach viel mehr Zeit zum Experimentieren in der Küche. Einer unser absoluten Lieblinge: Zwetschgen! Oder auch Pflaumen, wie es außerhalb des “Weißwurstäquators” heißt.  Was für den einen die Spargel-Saison ist, ist dem anderen die Zwetschgen-Zeit! Der Klassiker: ein ordentlich saftiger Zwetschgenkuchen!

Der wohl bekannteste Zwetschgenkuchen ist der “Zwetschgendatschi”  – der schmeckt zwar unglaublich lecker – aber hey: es geht auch kreativer. Wir haben die saftige Herbst-Variation deluxe für euch: Kastanie und Zwetschge – mehr Herbst-Feeling geht nicht. Die zwei Herbstklassiker vereint als Dream-Team in einem leckeren und super saftigen Kuchen, das klingt doch verführerisch, oder? Kastanienmehl lässt sich nämlich herrlich zu einem Kuchenteig verarbeiten und das Ganz wird sogar noch besser in der Kombination mit Kokos- und Mandelmehl. Lasst euch überraschen!

Das Rezept: Zwetschgenkuchen

Für 1 Stück // Aktiv: Insgesamt:

Zutaten

Küchenzubehör

  • 1 Tarteform (26cm Durchmesser)

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Kastanienmehl, Kokosmehl und gemahlene Mandeln miteinander vermengen. Ei sowie Wasser und Kokosöl hinzufügen und alles mit der Küchenmaschine oder mit den Händen so lange verkneten, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Tipp: Sollte der Teig kleben, einfach noch etwas mehr Kastanienmehl hinzufügen.
  3. Den Teig für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank geben.
  4. In der Zwischenzeit die Kuchenform mit etwas Kokosöl einfetten.
  5. 1/3 des Teiges beiseite geben. Den restlichen Teig in der Kuchenform auf dem Boden und am Rand gleichmäßig verteilen und mit den Fingern fest andrücken.
  6. Mit einer Gabel ein paar Mal in den Teig stechen und für 10 Minuten in den Ofen geben.
  7. In der Zwischenzeit die Zwetschgen halbieren und entsteinen.
  8. Zwetschgen nun kreisförmig mit der Schnittfläche nach oben auf dem Kuchenboden dicht aneinander reihen (außen beginnen). Das restliche Drittel des Teiges zu Streuseln “verkrümeln” und über den Zwetschgen verteilen.
  9. Den Kuchen nun mit Kokosblütenzucker und Zimt bestreuen. Je nach Geschmack noch ein paar Mandelstifte drüber streuen.
  10. Kuchen für 35 Minuten in den Ofen geben.
Zwetschgenkuchen Stück

Unser Tipp

Ihr könnt die Zwetschgen auch durch anderes Obst ersetzen und so eine andere Sorte Obstkuchen zaubern – Kirschen beispielsweise machen sich super! Lasst eurer Phantasie freien Lauf :)

Zwetschgenkuchen Rezept

Zwetschgenkuchen: ohne Weizen und Zucker

Wir prophezeien euch: Das wird euer Lieblings-Kuchen im Herbst! Die Kombination von Kastanien-, Mandel- und Kokosmehl ist einfach unschlagbar lecker.

Du liebst Backen? Wir auch! Aber bitte mit natürlichen Zutaten. Zaubere im Handumdrehen Brote, verführerische Torten, schnelle Kekse, luftige Waffeln oder köstliche Desserts. Klingt verlockend? Dann schau dir unser Clean Baking Kochbuch mit 50 Rezepten + Schritt-für-Schritt Videos an und lass dich inspirieren.

Geschrieben von Michaela

Michaela ist die Naschkatze im Paleo360 Team und deswegen immer auf der Suche nach Paleo-konformen Süßigkeiten. Vielleicht hat sie auch deshalb die exzellente Fähigkeit entwickelt, exotische Salate mit diversen leckeren Früchten zu kombinieren. Auch sie ist ein großer Fan von Natur und dem Münchner Alpenvorland. Michaela schläft gerne lang, weswegen ihre Blogposts wohl öfter am Nachmittag veröffentlicht werden. Michaela auf Google+
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7 Kommentare

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  1. Kerstin //

    Hi,
    also ich habe den Kuchen voller Vorfreude gerade gebacken. Aber sehr sehr trocken. Die Bestandteile des Bodens sind quasi in ihre Ursprungsform -Mehl- zerfallen :-) beim nächsten Versuch werde ich auch mehr Wasser und Öl nehmen.
    Die Zwetschgen sind supi ;-)
    Lg

    Antworten
  2. Katja Weber //

    Hallo, vielen Dank für das tolle Rezept. Ein Glück, dass ich vor dem backen die Kommentare durchgelesen habe.
    Da ich den Kuchen als Blechkuchen kenne, habe ich gleich die doppelte Menge vom Teig gemacht. Dabei gemerkt, dass er viel zu trocken ist, wie hier schon geschrieben. Ich habe die doppelte Menge Kokosöl genommen und wesentlich mehr Wasser. Für die Streusel musste ich übrigens nochmal Teig machen, hier bleibt aber die Hälfte übrig. Vorgebacken habe ich den Boden auch nicht. Aber dafür ist der Kuchen unglaublich gut gelungen, er schmeckt köstlich und ist nicht trocken. Daumen hoch.

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    • Katja Weber //

      Hallo, Update, da ich heute nochmal gebacken habe. Es sind ca. 150 ml Wasser, dann ist der Teig schön & nicht trocken, denn das wäre sehr schade um die hochwertigen & nicht gerade preiswerten Zutaten. Der Kuchen ist ein Traum.

      Antworten
  3. Christine Peterhans //

    Mit grosser (Vor)Freude habe ich mich an das Rezept gewagt und was soll ich sagen: Ich glaube , ich machs`s kein zweites Mal. Der Teig ist schon sehr “speziell”, trotz der saftigen Früchte ist es eine arg trockene Angelegenheit und der Geruch der Mehlmischung ist für meinen Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig. Aber ich finde es dennoch super, dass ich bei euch immer wieder tolle Rezepte finde und dafür ein sehr grosses Dankeschön meinerseits.

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  4. Christin //

    Hallo,
    ich hab den Kuchen heute ausprobiert und muss sagen der Teig war recht wenig oder meine Form war zu groß ;-) Leider hat es nicht mehr für Streusel oben drauf gereicht….
    Insgesamt fand ich den Teig auch sehr fest, gibt es eine Möglichkeit ihn fluffiger und saftiger zu machen?
    LG
    Christin

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  5. Krissy //

    Hallo,
    Gibt es eine Möglichkeit das Kastanienmehl durch ein anderes Mehl zu ersetzen?

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Krissy, du kannst das Kastanienmehl gerne mit einem Mehl deiner Wahl ersetzen, schau jedoch gerne dass du Menge gegebenenfalls anpasst. Das geht oft ganz gut, in dem man Konsistenz des Teiges auf Backfähigkeit beurteilt. LG, Anja

      Antworten

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