Paleo Zwetschgendatschi

Zwetchgendatschi
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Wir stehen voll und ganz hinter Paleo – aber ein frischer Zwetschgendatschi lacht uns auch an. Deshalb haben wir versucht, den Grundgedanken des Zwetschgendatschis nach Paleo zu übersetzen. Dieses Rezept ist für alle, die offen genug dafür sind, mit dem klassischen Zwetschgendatschi etwas zu experimentieren. Glutenfrei, Getreidefrei, Laktosefrei: So geht gesundes Backen.

Zwetschgendatschi Törtchen: Die Paleo Variante

Das Rezept: Paleo Zwetschgendatschi

Für 6 Stück // Aktiv: Insgesamt:

Zutaten

Zubereitung

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinform ausfetten.
  2. In einer Schüssel Mandelmehl, 90 g vom Kokosmehl, Kokosöl, Wasser und Eier sowie etwas Salz vermischen bis eine teigige Konsistenz entsteht.
  3. Die Muffinformen mit Teig „auskleiden“, also dünn am Boden und den Rändern verteilen. Für 8 Minuten in den Ofen geben. Etwas Teig zurückhalten, für „Streusel“ zum Schluss.
  4. Zwetschgen in kleine Stücke schneiden. Mit 10 g Kokosmehl, Zimt, Honig und Vanille vermischen.
  5. Die bereits im Ofen vorgebackenen Formen mit der Zwetschgenmasse füllen. Mit den restlichen Teigklumpen abdecken.
  6. Für weitere 15 Minuten in den Ofen geben, bis die Streusel oben braun sind.
  7. Leicht auskühlen lassen und vorsichtig aus der Muffinform heben.

Muffinform mit Teig auskleiden

Auf Zwetschgendatschi muss man nicht verzichten

Klar – die Zwetschgendatschi Törtchen sind schon etwas anders als der klassische Hefedatschi. Nichtsdestrotrotz haben sie viel zu bieten: Fruchtige Süße, leicht teigige Konsistenz und Genießen ohne schlechtes Gewissen. Am Besten schmecken sie noch lauwarm.

Zwetschgendatschi - frisch aus dem Ofen

Geschrieben von

Michaela ist die Naschkatze im Paleo360 Team und deswegen immer auf der Suche nach Paleo-konformen Süßigkeiten. Vielleicht hat sie auch deshalb die exzellente Fähigkeit entwickelt, exotische Salate mit diversen leckeren Früchten zu kombinieren. Auch sie ist ein großer Fan von Natur und dem Münchner Alpenvorland. Michaela schläft gerne lang, weswegen ihre Blogposts wohl öfter am Nachmittag veröffentlicht werden. Michaela auf Google+
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21 Kommentare

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  1. Frieda //

    Tolles Rezept, danke!! Ich habe es einige Male gebacken. Der Tipp mit den 100 ml Wasser ist Gold wert! Für eine Springform mit 18 cm war das Rezept hier zu viel. Für eine Springform mt 26 cm habe ich das Ganze mit 1,4 multipliziert. Bei mir (Gasofen) wird das besser, wenn ich den Boden ca. 20 Minuten bei 180 Grad vorbacke, dann die Zwetschgen dazu, nach einer halben Stunde die Streusel drauf und dann nochmal fast eine halbe Stunde drin lasse. Am nächsten Tag kann er mit jedem ’normalen‘ Zwetschgenkuchen mithalten.

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    • Anja Wagner //

      Hallo Frieda,

      vielen Dank für dein Feedback! Viel Spaß beim ausprobieren weiterer Rezepte :)

      LG, Anja

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  2. Michael //

    Werden die tatsächlich ohne Backpulver o.ä. gebacken?
    Da „zu trocken“ offensichtlich ein systematischer Fehler ist, werde ich sie direkt mal mit etwas mehr Wasser ausprobieren (z.B. 10 EL statt 5 L).

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  3. Kathrin //

    Huhu ihr lieben,
    Was kann ich für Alternativen zu den Zwetschgen nehmen? Gehen Rhabarber oder Äpfel?
    Und ist da dann das misch Verhältnis zu den anderen Zutaten gleich?

    Ganz lieben Gruß
    Würde die alternativ Variante gerne ausprobieren

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  4. Antje //

    Hat schon einmal jemand die Nährwerte der Paleo Zwetschgendatschi Törtchen berechnet?

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  5. Antje //

    … schade … die Törtchen sind leider im Erstversuch nicht der Renner … vor allem sind sie absolut transportunfähig … werde das nächste Mal ebenfalls probieren das Rezept mit mehr Wasser umzusetzen … viele Grüße & weiterhin viel Backfreude …

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  6. Doris Richtsteig //

    Wenn man bei dem Rezept 100ml Wasser nimmt und es fertig bringt die Zwetschgen- Datschinis erst am nächsten Tag zu essen, sind sie 5 Sterne wert :o).

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  7. Ralph //

    Ich habe das Rezept verwendet und einen kleinen Kuchen daraus gemacht (18 oder 20cm Durchmesser) reicht auch dafür super aus! Und jetzt ist wieder Zwetschgenzeit , einfach herrlich!

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  8. Jessica //

    Oh, das sieht aber lecker aus und ich würde das gerne einmal ausprobieren. Leider gehören zu meinen vielfältigen Allergien auch die Eier. Reicht es die mit zermatschter Banane zu kompensieren? Hat das schonmal jemand ausprobiert?

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    • Anna Martin //

      Hallo Jessica,

      du könntest pro Ei im Rezept folgende Alternativen ausprobieren:

      – 1 TL Tapiokamehl mit 60 ml warmem Wasser anrühren.
      – 2 TL Apfelmus (selbstgemacht oder gekauft „ohne Zusatzstoffe“)
      – 1 TL Weinstein-Backpulver, 1,5 TL Wasser, 1,5 TL Kokosöl

      Viele Grüße

      Anna vom Paleo360 Team

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      • Jessica //

        Danke für die ganzen Möglichkeiten! :) Apfelmus als Ersatz kenne ich auch aus der veganen Küche, finde aber das Banane eigentlich besser „hält“. Die Variante mit Tapioka oder dem Backpulver-Wasser-Kokosöl kenne ich aber noch garnicht. Muss ich mal testen.

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  9. Jay Hay //

    So, eben getestet. Lecker!!! :)
    Wie Angela schon sagte etwas trocken. Werd beim nächsten Mal versuchen, etwas mehr Flüssigkeit rein zu bekommen, evtl. einfach mehr Wasser oder etwas weniger Kokosmehl. Aber geschmacklich spitze!

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  10. Nina //

    Hallo Ihr Lieben,

    Habe sie eben nachgebacken, allerdings habe ich das Öl in der Beschreibung vermisst. Ich fand sie ZU trocken-schade. Die Idee ist prima.

    Liebe Grüße…

    Antworten
    • Christina Fisch //

      Hallo Nina,
      vielleicht versuchst du es mal mit reiferen Zwetschgen. Je mehr Saft die haben, desto saftiger wird das ganze Gericht.
      Beste Grüße
      Christina

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  11. Angela //

    Moin,
    vielen Dank für´s Rezept. Die sind oberlecker und machen richtig satt:-)
    Etwas trocken, aber mit viel Tee bekam ich´s hin….
    Ich möchte Euch gerne in meinem Blog verlinken. Ist das ok?
    Liebe Grüße
    Angela

    Antworten
  12. Lotte //

    Das hört sich ja totel lecker an…für mich Backunerfahrene…Das Kokosöl mische ich unter den Tag (ist in der Anleitung nicht erwähnt)?
    Ihr habt eine tolle Seite!
    Liebe Grüße
    Lotte

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    • Christina Fisch //

      Hallo Lotte,
      das Kokosöl wird, wie du vermutet hast, einfach unter den Teig gemischt. Wir haben das eben noch unter Punkt 2 ergänzt :-)

      Beste Grüße
      Christina

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      • Jürgen //

        Da das Kokosöl ja in der Regel fest ist, bietet es sich hier an, etwas wärmeres Wasser zu nehmen, das Kokosöl darin zu schmelzen und dannn zusammen zum Rest zu geben. Dann hat man nicht das Problem, die festen Kokosölbrocken homogen verteilt zu bekommen.

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  13. Uta //

    Ich möchte mich auch mal ganz ganz dolle bei euch bedanken. Es sind immer so viele leckere Rezepte hier zu finden und ich bin so glücklich, hier immer Anregungen finden zu können. Ihr macht das super!!! Und die Zwetschgendatschi in Paleo werden auf jeden Fall nachgebacken, schmecken sicherlich auch superlecker in der Kirschenzeit :-)
    Liebe Grüße
    Uta

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  14. Jürgen //

    Wow. Jetzt mal im Ernst. Wo nehmt ihr die ganzen tollen Rezeptideen her? Alles Eigenkreationen mit viel Ausprobieren? Oder habt ihr so eure Quellen?
    Weiter so bitte, viellleicht kann ich meine Frau dann endlich irgendwann davon überzeugen, ihre Mehlvorräte, die sie „ja nur ab und zu zum Backen für Geburtstage etc.“ braucht, wegzuwerfen. *rolleyes*

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