Mousse au Chocolat – ohne Zucker

Mousse au Chocolat
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Mousse au Chocolat – ohne Zucker? Dies geht weitaus einfacher als gedacht!

Diese Mousse ist superschokoladig, leicht süß und mit einem Hauch von Meersalz versehen. Mit frischem Obst oder Kokossahne (diese lässt sich ganz einfach im Sahnesyphon zuzubereiten) getoppt ein Dessert, das seinesgleichen sucht. Je “dunkler” die Schokolade, desto herber ist der Geschmackt und desto weniger Zucker ist im Schokoanteil enthalten.

Mousse au Chocolat

Eine Sünde mit nur kleiner Reue: Mousse au Chocolat – ohne Zucker

Das Rezept: Mousse au Chocolat – ohne Zucker

Für 2 Personen // Aktiv: Insgesamt:

Zutaten

  • 100 g dunkle Schokolade, 70% oder höher
  • 3 Eier, getrennt
  • 1.5 EL Honig
  • 1 Prise(n) Meersalz

Zubereitung

Für die Schokolade rate ich zu (sehr) dunkler Bio- oder Fairtrade Schokolade, am besten ohne Sojalecithin. Da Zucker und Sojalecithin jedoch nur in Kleinstmengen in dunkler (!) Schokolade enthalten sind, und die Mousse ja auch vermutlich nicht täglich verzehrt wird, kann man darüber auch einmal hinwegsehen. Die Honigmenge hängt natürlich vom eigenen Geschmack ab, mit 1,5 El ist die Mousse leicht süß, aber gleichzeitig noch herrlich herb und würzig!

  1. Die Schokolade im Wasserbad (in einer Metallschüssel über einem großen Topf mit köchelndem Wasser) schmelzen.
  2. In der Zwischenzeit das Eiweiß mit der Prise Salz in einem hohen Rührbecher mit einem elektrischen Schneebesen steif schlagen, anschließend in einer seperaten Schüssel die Eigelb mit dem Honig verrühren.
  3. Nun die Schüssel mit der geschmolzenen Schokolade von der Hitze nehmen, das Eigelbgemisch unterrühren und zuletzt das Eiweiß vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben bis die Masse glatt ist, aber nicht zusammenfällt.
  4. Die Mousse nun in Gläser füllen und für mindestens 2 Stunden kaltstellen, sie kann auch sehr gut einen ganzen Tag durchziehen!
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Unser Tipp

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Verfeinere die cremige Mousse doch einmal mit anderen Gewürzen, wie wäre zum Beispiel mit etwas Vanille und Zimt oder gemahlener Tonkabohne und ein wenig Espresso?

Mousse au Chocolat ohne Zucker: Eine Sünde wert!

Lecker leichte, aber dennoch vollmundige Mousse au chocolat, einfach hergestellt und perfekt für besondere Angelegenheiten und Gäste. Auch ein tolles Mitbringsel für Gastgeber in Schraubgläsern!

Geschrieben von Svenja

Svenja ernährt sich seit 4 Jahren nach Paleo und hat schon 3 Kochbücher geschrieben. Sie war Köchin im ersten Paleo-Restaurant der Welt, dem Sauvage, und ist auch bei anderen Paleorestaurants bei der Entwicklung von Rezepten sehr gefragt. Sie betreibt ihren eigenen Blog und fotografiert leidenschaftlich gerne.
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23 Kommentare

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  1. Kristina //

    Super Lecker ich könnte mich in die Mousse reinlegen ☺️ 😋 Ist auch super schnell und einfach zu machen

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  2. Petra //

    Ich mache dieses Rezept ohne zusätzliche Süßungsmittel mit 99% Bioschokolade, mir ist das süß genug……….lecker

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    • Anja Wagner //

      Hallo Petra,

      klingt super! Mir wäre das auch so süß genug :)

      LG, Anja

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  3. Maggy //

    Es ist wirklich phantastisch!!! Und mit heißen Himbeeren oben drauf ist es ein reiner Genuss.:-)

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  4. Pauline //

    So, um mal ein Feedback zu geben, wie die Mousse schmeckt. (Schreibt hier ja irgendwie niemand): SIE IST MEGA LECKER und wirklich schnell zubereitet und von der Konsistenz auch wirklich wie eine normale Mousse au chocolat, vielleicht etwas fester.
    Ich muss jedoch sagen, dass sich das Eigelb und die Schokolade zu einem Klumpen geformt haben beim Rühren. Ich gehe davon aus, dass ich die Schokolade zu lange abgekühlt habe. Dennoch habe ich das Eiweiß untergerührt und es hat sich dann wieder etwas gelöst. Nun sind kleine “Schokostückchen” in der Mousse, was ich aber sehr lecker finde.

    Aber Vorsicht ist geboten, denn man nimmt 1.5 Löffel Gewicht zu. ;b

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    • Anja Wagner //

      Hallo Pauline,

      danke für dein Feedback :P
      Lass es dir weiterhin schmecken :)

      LG, Anja

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  5. Conny //

    Gerade in den Kühlschrank gestellt und ich kanns kaum abwarten. Schon der probelöffel aus der Schüssel war meeega!!! Und zur Kritik: ich denke doch, jedem der sich mit seiner Ernährung befasst ist klar, dass dieses Dessert nicht zur täglichen Nahrung gehört, oder?! Aber wenn es denn mal süß und schokoladig sein muss, dann dich besser so als nach üblichem Rezept mit zusätzlichem Zucker ohne Ende oder gar fertig aus dem Industriebecher…

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  6. Philipp //

    Also ich habe das Gefühl, dass manche bei Paleo-Rezepten meinen Sie könnten ihr Gehirn ausschalten. Eine Süßigkeit kommt doch niemals ohne irgendeine Zuckerart oder einen Einsatz von Zuckerersatzstoffen aus. Woher sollte die Süße denn sonst auch kommen? Also jetzt den Titel “ohne Zucker” als irreführend zu betiteln ist so naiv wie für einen Mitteleuropäer, der bei einem bekannten Schokoaufstrich an ein gesundes Frühstück denkt oder bei Schokoriegeln an die extra gute Portion Milch.

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  7. HollandRoad //

    Bitte ändert die Überschrift, es ist wirklich irreführend. 1,5 EL Honig enthalten durchschnittlich 20g Zucker, dunkle 70%-Schokoloade ca. 30g, eine 90% immerhin noch 7g Zucker (inkl. Fruktose). Das sind auf’s Rezept gerechnet 27 – 50g Zucker, was jetzt nicht so wenig ist, wenn man sich möglichst zuckerfrei ernähren will. Nichts gegen Honig an sich ab und zu, aber “ohne Zucker” stimmt da einfach nicht.

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    • Judith Tubbesing //

      Es gibt auch Schokolade mit Xylith;)
      statt Honig kann man dann einfach mehr Xylith oder Erythrit nehmen und du bist praktisch Zuckerfrei. mal abgsehen von dem Kohlehydraten die natürlich in Kakao vorkommen.
      Aber man kanns ja auch übertreiben.
      Es sollte jedem klardenkenden Menschen klar sein das Industriezucker gemeint ist.
      Schoki mit Xylith hatte ich leider nicht mehr genug, ergo ists jetzt eine 85%ige mit Kokosblütenzucker geworden. Ich bin gespannt wies wird.

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    • Ceilyn //

      Man kann auch Schokolade mit 100% kaufen oder mit 99%.
      Die mit 99% hat dann nur einen minimal Anteil an Kokosblütenzucker drin und gibt es in jedem größeren Bioladen zu kaufen.
      Man muss ja nicht die 70% von Lindt und Co aus dem Supermarkt nehmen.

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  8. Carmen //

    Ok Zucker ist drin aber nicht in reinform also was regt ihr euch auf. Es ist paleo und nicht LC. Hab es getestet ohne Honig . War mir süss genug. Nur an der festigkeit muss ich noch etwas arbeiten. Gutes Rezept. Bei mir war 2Löffel esspresso dabei warscheinlich desshalb.

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    • Jessica Croon //

      Carmen, wenn du es so siehst, dann sollte man hinter jedes Paleorezept “ohne Zucker” schreiben. Denn Zucker in seiner “Reinform” wird grundsätzlich nicht verwendet bei Paleorezepten. Und Zucker ist Zucker, egal, in welcher Form man ihn zu sich nimmt. Aber ohne Honig werde ich es bei Gelegenheit auch mal ausprobieren.

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    • HollandRoad //

      Carmen, der Zucker in dunkler Schokolade ist sehr wohl normaler Industriezucker (also 1 Glukose + 1 Fruktose). Ob man ihn jetzt selbst extra zusetzt oder ob er schon in der Schokolade enthalten ist, ist sowas von egal. Und die negative biochemische Wirkung von Zucker bzw. v.a. Fruktose bleibt immer die selbe, egal ob in Form von Schoko oder Honig.

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  9. teresa //

    Die Überschrift ist total irreführend. Als ob Honig kein Zucker ist. Ich dachte, jetzt kommt ein Rezept daher, dass völlig ohne Zucker(ersatzstoff) auskommt aber sowas ist nicht besser als das was die Nahrungsmittelindustrie mit ihren Mogelpackungen macht, ehrlich.
    “ohne Konservierungsstoffe” und hinten drauf Hefeextrakt. Für eine Bewegung, die sich der puren Ernährung verschrieben hat, finde ich das sehr dreist.

    Einfach ein leckeres Rezept oder reisserische Überschrift, die nicht hält, was sie verspricht, hätte es auch getan.

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    • Jessica Croon //

      Sehe ich genau so! Honig ist Zucker und in 100g 70%iger Schokolade sind immerhin fast 30g Zucker enthalten. Also entspricht das einfach nicht der Wahrheit!

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    • Senta //

      Mann, Mann seid ihr alles helle Köpfe.. ihr wisst aber schon dass Honig in seiner reinen Form Paleo ist, oder? Honig und Blüten Pollen werden seit Jahrhunderten und heute noch von einigen Urvölkern gesammelt gegessen.Schon in der Steinzeit nutzte der Mensch Honig als Nahrungsmittel, wie es 9000 Jahre alte steinzeitliche Höhlenmalereien mit „Honigjägern“ zeigen. Er war zunächst das einzige Süßungsmittel. Der wild lebenden Bienenvölkern abgenommene Honig wurde auch als Köder bei der Bärenjagd eingesetzt. Australische Petroglyphen zeigen, dass die Aborigines bereits in vorgeschichtlicher Zeit Buschhonig von stachellosen Bienen sammelten.

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  10. Johannes //

    Hört sich lecker an und wird auch ausprobiert! Habe vor kurzem einfach mal eine avocado mit einer banane in den mixer gepackt, 2 tl kakao dazu mit etwas zimt, vanille und honig angereichert durchgemixt. In den kühlschrank und schön kalt genossen. Kommt einer mousse auch sehr nahe :)

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