Gebackene Maniok Chips

Maniok Chips Rezept
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Eine tolle Beilage, die auch Kids begeistern wird – oder einfach zum nebenbei naschen. Die Chips kommen einfach gut an. Wir haben Maniok auf einer langen Südamerika Reise lieben gelernt, aber die Superwurzel gibt es inzwischen auch hier im Supermarkt. Falls ihr Schwierigkeiten habt, Maniok ausfindig zu machen: Im Asia Laden habt ihr bestimmt Glück. 

Maniok Chips

Knuspriger Genuss: Maniok Chips

Allgemeiner Rezept-Hinweis: Möchtest du dieses Rezept Paleo-AIP konform kochen, ersetze gegebenenfalls die Nachtschatten- und Samen-Gewürze (wie Paprika, Chili-(Paste/Schote), Curry, Muskatnuss, Senf, Sesam) beispielsweise mit Blatt-Gewürzen wie Basilikum oder lasse sie weg.

Das Rezept: Gebackene Maniok Chips

Für 1 Blech // Aktiv: Insgesamt:

Zutaten

  • 1 große Maniok Staude (oft auch Yam oder Yucca genannt)
  • 2 EL Kokosöl
  • 2 TL Muskat
  • 1 TL Paprikagewürz

Zubereitung

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Kokosöl im Topf zum Schmelzen bringen.
  3. Die Maniok in dünne Scheiben schneiden. Wir haben das mit einer Küchenmaschine gemacht, dann sind alle Scheiben gleich dick.
  4. Maniokscheiben in eine Schüssel mit Wasser geben und gründlich auswaschen, dabei setzt sich eine milchige Flüssigkeit frei. Danach in einem Sieb gut abspülen. Durch das Wässern wird die enthaltene Blausäure entschärft. Maniokscheiben mit einem Küchentuch grob trocken tupfen.
  5. Die Scheiben in eine Schüssel geben und mit Kokosöl, Muskat und Paprikagewürz ordentlich vermischen.
  6. Die Scheiben einzeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auslegen und in den Ofen geben.
  7. Nach 15 Minuten alle Scheiben umschichten und noch mal 15 Minuten backen.
So sieht Maniok unverarbeitet aus
So sieht Maniok unverarbeitet aus

Schmeckt toll mit vielen verschiedenen Soßen

Kann man super vorbereiten und beeindruckt Gäste, weil hier viele Maniok gar nicht kennen.

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Geschrieben von

Michaela ist die Naschkatze im Paleo360 Team und deswegen immer auf der Suche nach Paleo-konformen Süßigkeiten. Vielleicht hat sie auch deshalb die exzellente Fähigkeit entwickelt, exotische Salate mit diversen leckeren Früchten zu kombinieren. Auch sie ist ein großer Fan von Natur und dem Münchner Alpenvorland. Michaela schläft gerne lang, weswegen ihre Blogposts wohl öfter am Nachmittag veröffentlicht werden. Michaela auf Google+
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4 Kommentare

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  1. Meike //

    Ich habe in den letzten Wochen nirgends Manioks gefunden – gibt es sie nur zu einer bestimmten Saison?

    Ansonsten sind alle Rezepte (auch ohne Maniok :-) supi!!!!

    Meike

    Antworten
  2. Cosmo //

    Ja, Maniok enthält Blausäure. Man darf sie keinesfalls roh essen, also bloß nicht in Salate raspeln oder dergleichen!! Meines Wissens muß man sie kochen, dann kann man sie fritieren. Möglicherweise reicht das Erhitzen beim Backen auch aus, aber ich würde das lieber noch mal irgendwo abchecken, was die Mindestbackzeit und -temperatur ist. Nicht daß sie zu kurz im Ofen sind …
    Ich koche Maniok immer in großen Stücken oder dicken Scheiben, bis sie weich, aber nicht zu weich sind. Dann lasse ich sie abtropfen und brate/fritiere sie in … früher Sonnenblumenöl, aber jetzt würde ich Ghee zum Braten nehmen.

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  3. Manuela //

    Heute endlich Maniok bekommen. Chips sind schon im Rohr…..und dann gibt’s noch Muffins. ….lecker ;-)

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  4. Stefan //

    Eine Frage habe ich dann doch noch, enthält Maniok nicht recht viel Blausäure?

    Antworten

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