Christstollen

Christstollen
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Für viele unserer Leser ist es in der Weihnachtszeit besonders schwer, den Zucker- und Weizenversuchungen in Form von Plätzchen, Christstollen und Adventskuchen zu widerstehen. Deshalb sind auch wir in dieser Zeit weniger streng. Alternativen lassen sich auch glutenfrei und zuckerfrei backen und sind so zumindest die gesündere Variante. In diese Kategorie fällt auch dieser Christstollen. Da wir selber keine Rosinenfans sind, haben wir sie hier nicht verwendet -zum klassischen Christstollen gehören sie aber dazu. Füge gerne Rosinen nach persönlichem Geschmack vor dem Backen hinzu.

glutenfreier Christstollen

Ein Christstollen ohne Getreide und weißen Zucker: Weihnachten kann kommen

Und so funktioniert´s:

Das Rezept: Christstollen

Für 1 Stück // Aktiv: Insgesamt:

Zubereitung

  1. Hefe in Kokosmilch einrühren.
  2. Gemahlene Mandeln und Kokosmehl hinzugeben. Gut rühren.
  3. Ghee, Ei und Zimt hinzugeben und wieder rühren.
  4. Ahornsirup unterrühren.
  5. Teig für 60 Minuten gehen lassen.
  6. Aus dem Teig einen Stollen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Stollen nochmal 10 Minuten gehen lassen.
  7. Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  8. Für 70 Minuten backen.

Unser Tipp

Prüfe mit dem Stäbchentest wann dein Christstollen fertig ist.

Eine echte Alternative zum Christstollen

Da kommt Weihnachtsstimmung auf. Die Konsistenz vom Christstollen passt: er zerfällt ganz leicht auf der Gabel. Geschmacklich kannst du würzen wie du möchtest und z.B mit Piment oder Muskat für noch mehr Weihnachtsgeschmack sorgen. Durch Rosinen wird der Christstollen bestimmt auch noch saftiger.

Tipp: wenn du nach mehr Plätzchen Rezepten suchst, empfehlen wir unser Weihnachts Kochbuch mit unseren Lieblingsplätzchen Rezepten, weihnachtlichen Naschereien, den besten Kuchen für den Adventssonntag, selbstgemachten Paleo Geschenken und dem perfekten Festtagsmenü.

Geschrieben von Michaela

Michaela ist die Naschkatze im Paleo360 Team und deswegen immer auf der Suche nach Paleo-konformen Süßigkeiten. Vielleicht hat sie auch deshalb die exzellente Fähigkeit entwickelt, exotische Salate mit diversen leckeren Früchten zu kombinieren. Auch sie ist ein großer Fan von Natur und dem Münchner Alpenvorland. Michaela schläft gerne lang, weswegen ihre Blogposts wohl öfter am Nachmittag veröffentlicht werden. Michaela auf Google+
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21 Kommentare

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  1. Ulrike Schlütz-Büch //

    Habe den Stollen mit Rosinen gebacken und 1 Woche in der Dose kühl ruhen lassen. 1. Advent war Anschnitt. Leider fanden so gar nicht nach Christstollen schmeckend. Als Frühstücksbrot ist er o.k. Was kann ich machen um mehr einen Christstollen Geschmack zu erzielen?

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  2. Steffi //

    Mit was könnte ich denn die Kokosmilch ersetzten? Vielen lieben Dank im Voraus ;)

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    • Michaela Richter //

      Du könntest es natürlich mit Mandelmilch versuchen, allerdings kann ich nicht garantieren dass die Konsistenz dann klappt. Ich würde in dem Fall dann auf jeden Fall noch etwas mehr Fett als im Rezept angegeben verwenden. Gutes Gelingen!

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  3. Ute //

    Huhu,

    der Teig ist auch super für Obstkuchen.
    Ich hab die Weihnachtsgewürze weggelassen und Äpfel darauf verteilt. Außerdem habe ich den ganzen Würfel Hefe genommen und weiterhin das Kokosmehl zu einem großen Teil durch Flohsamen- und Kochbananenmehl ersetzt. Das Endergebnis war sehr nah am regulären Mehl-Hefeteig und daher freue ich mich jetzt auf die Pflaumensaison und einen tollen Zwetschgen-Hefekuchen ;O)

    Liebe Grüße
    Ute

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  4. Hiemer-Hee Simone //

    Huhu zusammen

    Bin echt begeistert von euren Rezepten!
    Aber der Christstollen war nur noch krümelig. Konnte ich nicht anschneiden ist zerfallen. Ich probiere es morgen mit 2 Eiern mehr. Berichte euch dann!
    Ansonsten weiter so!!!

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    • Anja Wagner //

      Danke für dein Feedback, Simone :) Sind gespannt ob der erneute Versuch besser klappt. Vor dem Backen die Konsistenz zu beurteilen ist, glaube ich, echt wichtig. LG, Anja

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  5. Tina //

    Liebes Paleo-Team,
    vielen Dank auch diesmal wieder für das leckere Rezept! Habe den Stollen gestern zum ersten Mal gebacken, gleich in doppelter Menge. Der Geschmack ist super! Jedoch wurden aus den beiden Stollen auf meinem Backbleck mehr oder weniger ein Blechkuchen, da der Teig einfach viel zu flüssig war. Mehrmals habe ich kontrolliert, ob ich mich auch ans Rezept gehalten habe, was auch der Fall war. Beim nächsten Mal werde ich einfach mehr Mandel-oder Kokosmehl dazugeben, evtl. sicherheitshalber noch in eine Kastenform. Weil geschmacklich ist der Stollen, wie gesagt, sehr toll! Liebe Grüße

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    • Anja Wagner //

      Hallo Tina, danke für das Teilen deiner Erfahrung mit dem Rezept. Sehe ich ähnlich – passe die Konsistenz vor dem Backen gerne mit Kokosmehl oÄ, an. LG, Anja

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  6. Ute //

    Hallo liebes Paleo360-Team,
    ich habe den Stollen auch gebacken und bin absolut begeistert.
    Ich habe allerdings die 100 g Kokosmehl durch 50 g Flohsamenschalen ( gemahlen), ca. 25 g Kochbananenmehl ( hatte ich noch) und nur ca. 25 g Kokosmehl ( mehr war nicht mehr in der Tüte) ersetzt, da mir 100 g einfach zu viel vorkamen und die Idee war super.
    Ich denke anstelle Flohsamenschalen kann man auch Chiasamen nehmen, beide Produkte halten die Feuchtigkeit im Teig. Und anstelle von Kochbananenmehl geht sicher auch Pfeilwurzmehl.
    Dann habe ich mir noch erlaubt und ich weiß es ist nicht ganz Paleo- aber Stollenkonform, Rumrosinen, Zitronat, Orangeat und Marzipan mit hineinzugegeben und das Ergebnis war perfekt.
    Der Teig war allerdings nach dem Gehenlassen so fluffig, dass ich den Stollen lieber in einer Kastenform gebacken habe. Er war dann nach 1 Std. fertig.
    LG
    Ute

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    • Anja Wagner //

      Yay – das freut uns zu lesen, dass das Zubereiten des Rezeptes bei dir funktionierte :) Lass es dir weiterhin schmecken. LG, Anja

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  7. Markus //

    Ich habe den “Stollen” also gestern gebacken und muss schon sagen, dass diese “Rezept” nun wirklich komplett daneben ist. Zwar hat mich positiv überrascht, dass die Hefe es tatsächlich schafft dieses kompakte Gemisch etwas mit Luft anzureichern, aber das wars dann eigentlich auch schon mit Positivem. Allein das Backen funktioniert schon nicht, da der “Stollen” durch das Kokosmehl so schnell bräunt, dass akute Verbrennungsgefahr droht… Also Temperatur runter (wieso eigentlich “Umluft”?). Nach etwas mehr als zwei Stunden ist dann das Stäbchen zumindest annähernd krümelfrei und der “Stollen” darf auskühlen. Dann heute morgen der “Anschnitt”, der leider nicht möglich ist, da sofort alles zu Bröseln zerfällt. Da wirkt die Bemerkung im “Rezept” ja grandios ironisch: “Die Konsistenz passt: er zerfällt ganz leicht von der Gabel”! Er zerfällt VON der Gabel ist lustig, weil man ihn dazu überhaupt aufspiessen können müsste… Deckmantel des Schweigens über den Geschmack, einfach: geht gar nicht. Ich weiß, dass ihr keine Köche und Bäcker seid, aber ich habe mich auch schon über viele “Rezepte” als Anregung gefreut. Trotzdem fände ich es gut, dass ihr etwas mehr Mühe in die Verfeinerung und Pefektionierung steckt und es erst dann veröffentlicht, wenn es tatsächlich zu befriedigendem Ergebnissen führt. In dieser Form ist es nur einfach schade um die guten Rohstoffe…

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    • Anja Wagner //

      Hallo Markus, danke für dein Feedback! Hast du eine Anregung wie man den Teig besser gestalten könnte? LG, Anja

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      • Markus //

        Hallo Anja, ich glaube, das “Problem” ist das Kokosmehl, da es so fetthaltig und flüssigkeitsabsorbierend ist und eben so extrem schnell bräunt. Auch die “Viskosität” des fertigen “Stollens” war seltsam, die Oberfläche war sehr rissig und die Konsistenz ja wie beschrieben, sehr bröselig. Ich finde die Mischung des “Paleo Früchtebrotes” mit 150 g gemahlenen Mandeln und 50 g Kokosmehl eigentlich ideal. Habt ihr es auch mit verschieden vielen Eiern ausprobiert? Da müsste sich bezüglich des Elastizität schon noch etwas machen lassen… Ansonsten gibt es ja den Tipp, die “Kleister-Wirkung” des Weizenmehls mit Guakern-Mehl oder Johannisbrotkernmehl zu ersetzen, oder, wie Ute, mit gemahlenen Flohsamen. Aber das habe ich selbst noch nicht ausprobiert. Hier ein Link mit zehn Tips für glutenfreies Backen: http://de.allrecipes.com/kochschule/137/zehn-tipps-f-r-glutenfreies-backen.aspx

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  8. Markus //

    Super Idee! Vor allem mal der Versuch mit Hefe… Allerdings sieht es auf dem Foto so aus, als wäre der Stollen von unten verbrannt? Woran lag das? Oder anders gefragt: Wie lässt es sich vermeiden?

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    • Michaela Richter //

      Hallo Markus, probiere das Backpapier einzufetten und dann ist es wichtig, mit dem Stäbchentest abzupassen wann der Christstollen durch ist. Umso zeitiger du ihn aus dem Ofen nehmen kannst, umso besser. Gutes Gelingen!

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    • Anja Wagner //

      Hallo Markus, das stimmt der Stollen ist von unten etwas dunkel gewesen, aber war keineswegs verbrannt. Beobachte den Stollen gerne beim Backen etwas und stelle die Back-Temperatur zum Ende der Backzeit etwas runter.

      Lg, Anja

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  9. Michi //

    Hallo,
    freue mich immer über “süße” Rezepte.
    Leider muss ich auch auf Hefe verzichten. Gibt es da einen Ersatz dafür? Hab Hefeprodukte bis jetzt einfach gemieden, aber das Rezept klingt so verführerisch.

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  10. Bille //

    Hallo,,
    Christstollen Glutenfre hört sich super lecker an,,,
    Meine Frage ,,,was ist Ghee?????
    LG.Bille

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