Pflegende Haarmaske mit Kokosöl

Fühlt sich dein Haar an den Spitzen ausgetrocknet an, während es am Ansatz schnell fettet? Kämpfst du gegen Spliss? Dann schreit dein Haar förmlich nach Pflege. Wenn dein Bad-Hair-Day zum Dauerzustand wird, solltest du deinen Haaren ab und zu eine nährende und pflegende Haarmaske mit Kokosöl gönnen. Wir haben für dich eine tolle Alternative zu den Haarmasken aus dem Drogeriemarkt, die deine Haare auf natürliche Weise geschmeidig und strahlend werden lässt.

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Haarmaske mit Kokosöl

Die Inhaltsstoffe

Kokosöl: Es fördert die Regenration von trockenen und spröden Haaren, indem es sich wie ein Film um jedes einzelne Haar legt und so die Feuchtigkeit nicht entweichen lässt.

Artikel: Der große Kokosöl-Vergleich

Ei: Eier sind gute Proteinlieferanten und helfen so, stumpfe Haare mit Proteinmangel wieder zum Strahlen zu bringen.

Olivenöl: Es pflegt die Haare und spendet ihnen Feuchtigkeit. Außerdem wirkt es trockener, juckender oder schuppiger Kopfhaut entgegen.

Honig: Ähnlich wie Olivenöl ist Honig ein super Feuchtigkeitsspender und enthält zudem Nährstoffe, die strapaziertes und splissiges Haar wieder gesund pflegen.

Das Rezept

Zutaten

2 TL Kokosöl
2 EL Olivenöl
1 (Bio)- Ei
1 TL Honig

Zuerst muss das Kokosöl geschmolzen werden. Dafür das Kokosöl in einem Wasserbad erwärmen oder bei geringer Wattzahl in der Mikrowelle verflüssigen. Dann die restlichen Zutaten hinzugeben und alles gut miteinander vermischen, bis eine homogene Masse entsteht.
Die Haarkur sofort verwenden und nicht zu lange stehen lassen.

haarmaske Zutaten

Anwendung

Die Haarkur auf das feuchte Haar auftragen. Dafür am besten Strähne für Strähne vorgehen. Die Kur sollte nun mindestens 15 Minuten einwirken, wer möchte, kann dabei die Haare mit Frischhaltefolie am Kopf fixieren und dann ein Handtuch um den Kopf wickeln. Die dabei entstehende Wärme sorgt dafür, dass die Nährstoffe besser aufgenommern werden können.
Nach mindestens 15 Minuten die Kur mit lauwarmem Wasser uns einem milden Shampoo wieder gründlich auswaschen.

Das Ergebnis

Die Haare sind nun gut mit Feuchtigkeit versorgt und glänzen etwas mehr. Natürlich darf man keine Wunder von einer einmaligen Anwendung erwarten, aber die Haare fühlen sich schon deutlich gepflegter an. Besonders gefällt mir, dass die Haare bei mir nicht wie bei Silikon-haltigen Kuren zusammenfallen, sondern schön griffig bleiben!

Fazit

Das Auftragen der Masse ist erstmal etwas schwierig und ungewohnt, aber die natürlichen Inhaltsstoffe, die schnelle Herstellung und die wirksame Anwendung machen dieses Rezept zu einem empfehlenswerten Do-it-Yourself-Produkt! Pflegst du deine Haare bereits mit selbstgemachten Naturprodukten? Dann tausch dich doch mit anderen Lesern über die beste Strategie unter unserem No-Poo Artikel aus!

Dir gefällt diese Anwendung? Dann probier doch auch mal das selbstgemachte Rasieröl, die Gesichtsmaske, Handcreme oder Lippenbalsam aus!

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Geschrieben von Malika

Malika studiert Ernährungswissenschaften an der TU München und interessiert sich vor allem für die Ernährungsphysiologie von Makronährstoffen. An Paleo fasziniert sie, dass man ohne Hungern und mit viel Abwechslung seine Ernährung, Lebensstil und Gesundheit enorm verbessern kann.
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7 Kommentare

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  1. Nicole //

    Bei mir haben haarmasken mit kokosöl immer extrem rückgefettet, so das die haare einfach nur fettig waren und ich sie gleich nochmal waschen konnte..was kann ich dagegen machen?

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    • Anja Wagner //

      Hallo Nicole – probiere gerne einmal eine Kernseife aus Olivenöl für dein Haar aus, das funktioniert bei mir gerade gut :) Je nach Haartyp können andere Öle geeignetere sein. LG, Anja

      Antworten
  2. Anna //

    Ich wusste zwar das Kokosöl für die Haarpflege und Hautpflege gut ist, aber das man dadurch abnimmt und weniger Krank wird. Hört sich schon wie ein Wundermittel an. Vielen dank für die Informationen.

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    • Anja Wagner //

      Hallo Anna,

      Kokosöl ist unserer Meinung nach zumindest ein sinnvoller BEstandteil einer gesunden Ernährung :)

      LG, Anja

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  3. Elvira //

    Soll man die Haarmaske auch direkt auf dem Ansatz verteilen, oder nur in den Längen?

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