Paleo in der Schwangerschaft

Paleo in der Schwangerschaft ist ein großes Thema, denn jede angehende Mutter möchte natürlich, das ihr Baby optimal versorgt wird. Wenn man einer bestimmten Ernährungsweise folgt, stellt man sich zwangsläufig die Frage: Ist das auch das Richtige in der Schwangerschaft? Dazu kommt, das man von allen Seiten mit gutgemeinten Ratschlägen überschüttet wird und Ärzte, Eltern und Fachzeitschriften sich häufig widersprechen.

Der wichtigste Faktor in der Schwangerschaft für Frau und Kind ist genügend Nährstoffe zu sich zu nehmen. Genau darauf konzentriert sich die Paleo Ernährung. Isst man ohnehin schon paleo, hat man normalerweise eine ausreichende Zufuhr an Vitaminen wie D, A und B, sowie an Eisen. Das heißt, man kann einfach normal weiter essen und Paleo in der Schwangerschaft praktizieren: Für seine eigene Gesundheit, sowie der Gesundheit des Babies.

Birgit ist momentan schwanger. Ihre Geschichte und wie es ihr in der Schwangerschaft geht, hat sie mit uns geteilt. Außerdem schreibt sie über das Thema auf Twitter und facebook. Dort geht es darum wie man fit und gesund wird ohne Medikamente, Industrieprodukte oder Kalorienzählen.

SSW 28: "Das Baby wächst optimal, ist gesund und die Schwangerschaft verläuft bis jetzt komplikationsfrei"

SSW 28: „Das Baby wächst optimal, ist gesund und die Schwangerschaft verläuft bis jetzt komplikationsfrei“

Warum Paleo?

„Wie ich zu Paleo kam? Dazu müssen wir zurück gehen in die Zeit bevor ich schwanger wurde. Im April 2012 hat mein Mann Pawel beschlossen seinem starken Übergewicht entgegenzuwirken. Er hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen und war mit einer Körpergröße von 1,86 m bei einem Körpergewicht von über 150 kg angekommen. (Lest hier über Pawels Geschichte). Ich habe damals 66 kg gewogen bei einer Körpergröße von 1,77 m. Eigentlich kein Grund etwas zu ändern, allerdings habe auch ich in den letzten Jahren insgesamt 15 kg zugenommen. Ich sah zwar recht schlank aus, meine Kleidung wurde mir aber immer enger und ich war kurz davor mir größere Kleidung kaufen zu müssen.

Birgit vor der Umstellung auf Paleo: "Die Anfangszeit war sehr schwierig, der “Zuckerentzug” war extrem."

Birgit vor der Umstellung auf Paleo: „Die Anfangszeit war sehr schwierig, der “Zuckerentzug” war extrem.“

Also beschloss ich mich meinem Mann anzuschliessen um auch ein paar Kilos loszuwerden. Es gab ja nichts zu verlieren und der Versuch war es wert. Ich wollte mich nicht länger in meine Kleidung zwängen müssen. Also habe ich nach dem Plan meines Mannes gegessen und die selben Lebensmittel gemieden wie er. Er war der Know-How Träger bei uns und hat sich sehr stark mit dem Thema auseinandergesetzt. Seine Methode machte Sinn und ich habe ihm blind vertraut. Es fiel mir nicht immer leicht, da ich meine Zweifel hatte an Lebensmitteln wie Eier, Butter und Fetten allgemein. Wir haben radikal alle kohlenhydratreichen Lebensmittel und “leere Kalorien” aus unserem Haushalt verbannt. Unsere komplette Ernährung wurde umgestellt und anders eingekauft als vorher. Nun geht es jeden Samstag auf den Wochenmarkt um frische Lebensmittel einzukaufen und der Pizzalieferant wurde gestrichen.

Alles begann mit dem Ansatz einer Low Carb High Fat (LCHF) Ernährung, bei der die Qualität der Lebensmittel zuerst keine Rolle gespielt hat und es einfach darum ging die Kohlenhydrate zu reduzieren und die Proteine und guten Fette in der Ernährung zu erhöhen. Es ging zuerst wirklich nur darum schlanker zu werden. Die Anfangszeit war sehr schwierig, der “Zuckerentzug” war extrem. Zudem war es auch eine große Herausforderung auf die richtigen Lebensmittel umzusteigen. Brot, Pasta, Pizza usw ade. Je mehr mein Mann und ich uns mit Ernährung und Lebensmitteln beschäftigten, desto näher kamen wir der Paleo Ernährung. Nun rückte nämlich der Aspekt des schlank werdens etwas in den Hintergrund und die Gesundheit in den Vordergrund. Schlank werden war mit der richtigen Ernährung nämlich keine Herausforderung mehr.

Paleo als Lebensstil

Das war der Schritt zu Paleo, zur gesunden und schlankmachenden Ernährung mit der ich mich so richtig wohlgefühlt habe und immernoch fühle wie niemals zuvor. Da wusste ich, dass ich eine Ernährungsweise gefunden habe, die 100%ig zu mir passt. Ich habe den Low Carb Ansatz weiter verfolgt und bin in eine ketogene Ernährungsweise nach Paleo übergegangen, weil ich neugierig war wie sich das anfühlt. Das war wirklich nicht einfach, da es wochenlang gedauert hat in die Ketose zu kommen und ständig an der Ernährungsschraube gedreht werden musste. Regelmäßig wurden die Ketonkörper zuerst mit Ketostix über den Urin gemessen, später über das Blut mit Hilfe eines Ketometers.

Von Beginn der Ernährungsumstellung bis zum Beginn der Schwangerschaft im Dezember 2012 habe ich insgesamt 11 kg Körperfett verloren. Der ketogene Lebensstil in Zusammenhang mit der Paleo Ernährung hat mir soviel Energie gegeben, wie noch nie zuvor. Im Alltag bin ich viel leistungsfähiger und kann den täglichen Stress viel besser bewältigen. Ich habe schnell wieder die Lust am Sport entdeckt und habe zu Hause mit meinem Mann zusammen HIIT bzw. Tabata Workouts gemacht.

Birgit nach der Umstellung auf Paleo, 11 kg leichter: "Im Alltag bin ich viel leistungsfähiger und kann den täglichen Stress viel besser bewältigen."

Birgit nach der Umstellung auf Paleo, 11 kg leichter: „Im Alltag bin ich viel leistungsfähiger und kann den täglichen Stress viel besser bewältigen.“

Paleo in der Schwangerschaft

Als ich wusste das ich schwanger bin, habe ich glücklicherweise nicht viel verändern müssen, da Paleo die gesündeste Ernährung für mich und mein Baby darstellt. Die Versorgung für Mutter und Baby ist optimal, da ausreichend Nährstoffe vorhanden sind (gute Fette, Vitamine etc.) und optimal aufgenommen werden können, da Antinährstoffe fehlen. Der Hormonhaushalt des Körpers ist dadurch ausgeglichen. Ich habe zu Beginn der Schwangerschaft angefangen mehr Kohlenhydrate zu essen (z.B. Früchte, Süßkartoffeln etc.) um nicht mehr in der Ketose zu sein, da die Auswirkungen der dauerhaften Ketose während der Schwangerschaft nicht ausreichend geklärt sind. Für mich ist es sehr schwierig wieder mehr Kohlenhydrate zu essen um nicht mehr in der Ketose zu sein. Außerdem bin ich wirklich sehr traurig darüber, diesen Zustand aufgeben zu müssen. Als der Frauenarzt meine Schwangerschaft feststellte, wurde ich über eine gesunde Ernährungsweise während der Schwangerschaft aufgeklärt. Eine ausgewogene Ernährung wurde mir empfohlen, was auch immer das heißt. Für mich heißt das jedenfalls Paleo in der Schwangerschaft. Über meine Essgewohnheiten habe ich nicht weiter gesprochen, da keiner danach gefragt hat. Ich habe allerdings erwähnt, dass ich Zucker und Industrielebensmittel meide.

Ich bin sehr stolz verkünden zu können, dass mir die allgemein bekannten Probleme der Frauen in der Schwangerschaft wie z.B. Übelkeit und Erbrechen fremd sind. Außerdem habe ich bis zur 32. Schwangerschaftswoche ca. 9 kg zugenommen und wiege inkl. Baby immernoch weniger als zu Beginn der Ernährungsumstellung. Das Baby wächst optimal, ist gesund und die Schwangerschaft verläuft bis jetzt komplikationsfrei. Ich fühle mich sehr gut und bin wirklich froh mich nach Paleo zu ernähren. Der Zeitpunkt hat perfekt gepasst, ansonsten wäre die Schwangerschaft sicherlich unangenehmer geworden und anders verlaufen. Mein Mann und ich freuen uns auf unsere kleine Paleo Tochter.

Ich kann jeder Frau nur empfehlen, die Ernährung auf Paleo umzustellen. Man hat ja nichts zu verlieren, außer das überschüssige Körperfett und die unangenehmen Seiten der Schwangerschaft.“

Fotos: Privat

Bewerte diesen Beitrag:

Geschrieben von Michaela

Michaela ist die Naschkatze im Paleo360 Team und deswegen immer auf der Suche nach Paleo-konformen Süßigkeiten. Vielleicht hat sie auch deshalb die exzellente Fähigkeit entwickelt, exotische Salate mit diversen leckeren Früchten zu kombinieren. Auch sie ist ein großer Fan von Natur und dem Münchner Alpenvorland. Michaela schläft gerne lang, weswegen ihre Blogposts wohl öfter am Nachmittag veröffentlicht werden. Michaela auf Google+
Mehr Artikel von Michaela lesen

Diskutiere mit uns

14 Kommentare

Jetzt kommentieren
  1. Mel //

    Ich bin seit November mit unserem dritten Jungen schwanger und wir ernähren uns hauptsächlich nach Paleo.
    Auch beim zweiten Kind haben ich hauptächlich so gelebt und bin meiner Meinung nach auch deswegen vor Übelkeit verschont geblieben. Beim ersten Kind 2010/11 haben wir das noch nicht gemacht und ich habe am Ende ca. 25kg zugenommen, besonders schlimm waren zum Ende hin die Wassereinlagerungen. Beim 2. Kind hatte ich das nicht, jetzt merke ich, wenn ich mal „sündige“, also eben doch mal Süßkram oder viel weißes Mehl esse, merke ich das sofort: Meine Beine werden dick und ich lagere Wasser ein. Halte ich mich dann wieder an Paleo, verschwindet das Ganze nach 1-3 Tagen wieder. Bis jetzt habe ich rund 11kg zugenommen und es sind noch ca. 8 Wochen.:-) Bis dahn werden ich wohl nicht (zum Glück) auf 26kg kommen. (Beim 2. Kind waren es übrigens auch „nur“ 17kg.)
    Ich kann es also nur empfehlen und werde es auch in der Stillzeit weitermachen.
    Diese Seite hier ist super und ich stöber hier gern. Die Rezepte sind klasse und ich bin ein echter Fan! Weiter so!!

    Antworten
  2. Ina //

    Hallo.
    Danke für den Artikel. Ich habe mich vor meiner Schwangerschaft auch Paleo ernährt und dadurch 20kg abgenommen. Seid ich schwanger bin, fiel es mir allerdings extrem schwer, meinen Gelüsten nicht nachzugeben. Das Ergebnis sind 25 zugenommene Kilos in 21 Wochen und vermehrt Probleme wie Wassereinlagerungen, Bähbauch und Sodbrennen. Ich hoffe, daß ich die erneute Umstellung auf Paleo schnell schaffe, damit die 2. Schwangerschaftshälfte angenehmer und leichter verläuft

    Antworten
    • Anja Wagner //

      Hallo Ina,

      du schaffst das :) Viel Gesundheit euch beiden.

      LG, Anja

      Antworten
  3. Alice //

    Hey,
    ich wollte mal über meine Erfahrung mit der Umstellung auf Paleoernährung in der Schwangerschaft berichten.
    Ich bin im Moment in der 27. SSW und habe vor fünf Wochen mit Paleo angefangen. Der Grund war, dass ich seit langem schon das Gefühl hatte, keine industriell hergestellten Stoffe mit der Ernährung aufzunehmen zu wollen. Irgendwas in mir hat sich immer gesträubt, diese Produkte zu kaufen. Aber es war doch so einfach und schnell „gekocht“… Der Hintergedanke war, schließlich bekommt mein Baby ja das meiste davon auch ab. Ich wollte aber, dass es lieber die natürlichen Bausteine der Ernährung abbekommt, um sich daraus alles zusammenzubauen, was es braucht. Außerdem bin ich durch die Schwangerschaft sehr stressanfällig geworden, was sich mit häufigen Kopfschmerzen (keine Migräne) und Nackenverspannungen bin hin zur Unbeweglichkeit des Kopfes geäußert hat.
    Mein Arzt hat mich krankgeschrieben, sodass ich ausreichend Zeit hatte, mich mit meiner Lebensweise auseinanderzusetzen. Dabei fiel mir etwas wirklich Trauriges auf: Man arbeitet so viel, dass man sich keine Zeit fürs Kochen mit frischen Lebensmitteln nimmt und den bereits vorgefertigten Industriefraß in sich hinein stopft. Und dieses Essen macht nicht glücklich! Man braucht immer mehr davon. Durch die negativen Folgen wie schlechte Konzentration und diverse Krankheiten kann man wiederrum weniger arbeiten und muss sich ausruhen, obwohl der Mensch eigentlich dafür gemacht ist, aktiv zu sein. Ein Teufelskreis!
    Aus dem auszubrechen war ganz einfach. Eine Doku im TV (mein treuer Freund während der AU) berichtete über die Paleo-Ernährung. Da ich bereits als Kind von meinen Eltern Low Carb High Fat ernährt wurde, war mir das nicht unbekannt. Aber wie bereits eine hier geschrieben hat, da hat man nicht drauf geachtet, woraus diese Lebensmittel sind. Käse z.B. ist da erlaubt, bedeutet, auch Scheiblettenkäse, in dem allerlei Emulgatoren enthalten sind. Unter dem Aspekt gefiel mir diese ausschließlich natürliche Paleo-Ernährung wesentlich besser!
    Nicht lang geschnackt, hab ich meinen Mann schnell davon überzeugen können (der hatte auch schon das ein oder andere Kilo in den letzten Monaten zugenommen und auch leichte Verdauungsprobleme, aber nichts Gravierendes) und wir fingen am nächsten Tag nach dem Einkauf auf dem Wochenmarkt an, uns paleokonform zu ernähren. Es schmeckte brillant und außerdem war man richtig satt und glücklich nach dem Essen! Nicht total übersättigt, sodass der ganze Bauch sich rundet, sondern einfach nur satt in seiner ursprünglichsten und natürlichsten Form. Es war total unser Fall!
    Ich hatte zwar in der Schwangerschaft bis zu dem Punkt nicht übermäßig viel zugenommen, aber da ich schon vorher nicht ganz die Schlankste war (BMI 26), wusste ich, dass ich eigentlich nicht so viel zunehmen sollte. Zwei, drei Wochen nach der Umstellung hatte ich ein bisschen abgenommen, obwohl das Kind in der Zeit wohl grad seinen größten Wachstumsschub (Ende 2. Trimester) haben soll… Ich hatte mich ja nicht ausgehungert, sondern immer satt gegessen. Und da ich immer noch AU bin, kann ich daheim auch jederzeit etwas Leckeres kochen, sobald ich Hunger verspüre. Ultraschall stand sowieso an und der Arzt hatte keine Auffälligkeiten bemerkt. Ganz im Gegenteil! Das Baby lag mit seiner Größe absolut auf der Normwachstumskurve! Es tollt auch immer noch munter in mir herum, also denke ich, ihm geht es gut, obwohl ich abgenommen habe.
    Natürlich wollten wir auch unseren Freunden davon berichten. Dazu muss man aber sagen, dass die sehr auf ihre Ernährung „achten“: Low-Fat Produkte, auf keinen Fall mit Öl braten, aber dennoch hin und wieder die Pizza in den Ofen schieben…Wenn wir uns Sahne anstelle von fettarmer Milch in den Kaffee gekippt hatten (das machen wir schon ewig, weil uns der Kaffee einfach besser schmeckt und nicht so verwässert wird wie mit fettarmer Milch), dann wurden die Augen verdreht und uns erzählt, dass wir davon dick werden und uns ein Herzinfarkt droht.
    Naja jedem das seine, aber von denen wurde mir auch dringend davon abgeraten, jetzt in der Schwangerschaft meine Ernährung umzustellen und auf irgendwas zu verzichten. Vor allem auf die wichtige Milch! Das Kind muss doch seine Knochen aus dem Calcium aufbauen können! Und ich brauche doch Energie aus dem Zucker! (Die gehören zu denen, die zwei TL Zucker in ihren Kaffee geben).
    Ein anderer Freund hat sich drüber lustig gemacht, dass ich mir ja dann auch wie die Steinzeitmenschen ein Loch in die Schädeldecke schlagen könnte, wenn ich wieder Kopfschmerzen hab. Paleo-Medizin hat er das genannt und den Artikel hat er bei einer bekannten Satire-Onlinezeitschrift gelesen… Außerdem sei doch gar nicht bewiesen, dass Geschmacksverstärker und andere Emulgatoren dem Körper schaden. Hm. Was soll man dazu sagen?
    Es war also schwierig, mit ihnen drüber zu reden, weswegen ich für mich nun auch beschlossen hab, nicht mehr davon zu sprechen. Nico schreibt das so schön in seinem Buch, dass man es in die Welt hinausschreien soll ;) Aber das stößt oft nur auf Unverständnis, da mehr Vertrauen in die Ernährungsspezialisten mit Schulmedizinwissen gelegt wird, als in den eigenen Verstand…
    Mir geht es wesentlich besser und ich fühle mich fitter durch die Ernährung. Ich hab das Gefühl, klarer denken zu können. Generell versuchen wir nun, uns mehr an der Natur zu orientieren. Was beispielsweise das Schlafen legen eines Babys betrifft. Ist es natürlich, es in sein eigenes Zimmer zu legen, ganz alleine im Dunkeln? Oder liegt es nicht viel näher, wenn ein so hilfloses Lebewesen immer spürt, dass jemand da ist? Es hat schließlich im Mutterleib auch andauernd Geräusche gehört. Ist es besser, es mit künstlich hergestellter Milch zu ernähren, nur weil die Mama gerne wieder „unabhängig“ und ihr eigener Herr sein möchte? Es ist selbstverständlich was anderes, wenn die Mutti krank ist und Medikamente nehmen muss oder das Stillen einfach nicht funktioniert. Aber ich bin zuversichtlich, dass es wunderbar klappt, wenn der Körper alle nötigen Nährstoffe zur Verfügung hat. Schließlich ist das unsere Aufgabe als Mütter.
    Ich stelle mir immer vor, wenn ich vor einem neuen Gedankenspiel stehe: „Was würde die Indianerfrau oder die afrikanische Buschfrau tun?“. Das Kind am Körper tragen, statt im Kinderwagen zu schieben gehört auch in diese Kategorie.
    Meine Kopfschmerzen sind nahezu verschwunden (könnte auch an der AU liegen), mein Baby bewegt sich immer noch munter in mir herum und wenn das Kind da ist, werde ich es auch paleo-konform ernähren. Das bedeutet sowieso ja erstmal, dass es so lang es will und es geht von mir gestillt wird. Die einfachste Form der Ernährung eines SÄUGLINGS ^^
    Ich kann also keine negativen Folgen der Umstellung während der Schwangerschaft feststellen.
    Ich wünsche euch alles Beste für eure Schwangerschaft und eure Babys, die haben es verdient, gesund aufzuwachsen!

    Antworten
    • Stefanie //

      Hi Alice,
      super interessant Dein Beitrag. Ich selbst habe mich bis zur Schwangerschaft überwiegend Paleo ernährt. Die letzten Wochen haben mir aber diverse Gelüste das Leben schwer gemacht. So langsam lässt die Übelkeit nach und ich hoffe bald wieder auf den Paleopfad zurück kehren zu können ;-).
      Alles Gute für Dich und Dein Baby!

      Antworten
  4. susann //

    Hallo Leute, ich habe mich LCHF ernährt und war am Übergang zu Paleo, und jetzt bin ich schwanger und das Einzige, was ich von morgens bist 14 Uhr essen kann, ist Knäckebrot und Zwieback und dergleichen. Auch damit ist mir noch übel, aber wenigstens „hält“ es und ich muss nicht häufiger als ein-, zweimal spucken. (Mir war auch in meiner ersten Schwangerschaft sechs Monate lang speiübel).
    Hat irgendwer Erfahrungen, welche Lebensmittel bzw. Speisen HALBWEGS paleo-konform sind und bei Schwangerschaftsübelkeit vertragen werden? Ehrlich gesagt bin ich nicht begeistert davon, den halben Tag lang Zwieback und Knäckebrot zu kauen – mit der Alternative, alles andere zu spucken.
    vielen vielen Dank!

    Antworten
    • Alice //

      Hi Susann,
      ich glaube, es dauert ein bisschen, bis dein Hormonhaushalt sich durch die Ernährungsumstellung stabilisiert. Probier es doch mal mit ein paar Nüssen. Die haben mir durch schwierige Phasen hindurch geholfen. Oder eine Banane am Morgen soll auch helfen. Vielleicht helfen dir auch hart gekochte Eier (die gesündeste Variante). Aber das ist wiederrum heikel, ob dus bei dir behalten kannst…

      Antworten
  5. Michi //

    Hallo, ich finde das super das ihr das durchzieht. Ich habe im Dezember 2013 meine Ernährung auf paleo umgestellt. Endlich habe ich eine Ernährungsweise gefunden mit der ich absolut glücklich bin. Momentan bin ich in der 23. ssw. Ich habe am Anfang wieder kohlis gegessen. Aber nun merke ich immer mehr wie es mir damit schlecht geht. Ich habe mir nun auch vorgenommen mich wieder normal (also nach paleo) zu ernähren. Aber leider kann man da ja mit kaum jemandem darüber reden. Jeder weiß es besser und ist der Meinung man MUSS kohlis Essen. Ich fühle mich damit aber super unwohl. Es fällt mir schwerer kohlis zu essen als darauf zu verzichten. Finde es klasse das ihr euch daran haltet und wünsche euch alles Liebe.

    Antworten
  6. Birgit //

    Hallo an alle,

    ich bin die Birgit aus dem Artikel.

    Meine Tochter ist seit September 2013 auf der Welt und gesund.
    Ich ernähre sie auch paleokonform

    Außerdem habe ich jetzt auch einen eigenen Blog:

    Mein Blog:
    http://www.paleomama.de/

    Mein RSS Feed:
    http://www.paleomama.de/feed/

    Ich schreibe dort interessante Artikel rund um das Thema Paleo vor, während und nach der Schwangerschaft. Insbesondere über die paleokonforme Ernährung des Babys, Paleo Lifestyle & Fitness.

    Schaut doch einfach vorbei!

    Viele Grüße,

    Birgit

    Antworten
  7. paleo mama //

    Paläo ist empfehlenswert nicht nur bei den schwangeren, sondern auch bei Frauen, die es erst versuchen, schwanger zu werden…Da Paläo-Diät viele gemeinsamen Punkte mit Mediterrane Kost hat, gibt es viele Gründe zu vermuten, das diese älteste Ernährungsweise hilft, die Qualität der Eizellen zu verbessern, was besonderes bei Frauen über 30 von Bedeutung ist…Hier ist mehr darüber zu lesen: http://www.paleo-mama.de/ernaehrung-und-fruchtbarkeit-2/
    Danke für den interessanten Artikel, alles Gute für Birgit und ihr Baby

    Antworten
  8. Irina //

    Hallo!
    Das ist eine ganz interessante Seite, die ich zufällig beim Googeln über die Phytinsäure entdeckt habe, und seitdem täglich besuche. Nun bin ich so sehr angesteckt, dass ich gerne das 30-Tage-Paleo-Programm machen würde, um zu sehen, wie es mir bekommt und nebenbei die durch die Schwangerschaft angewachsenen Kilos loswerden zu können. Allerdings stille ich noch und bin mir deshalb nicht ganz sicher, ob es richtig ist.
    Bekomme ich mit Paleo-Ernährung wirklich alle Stoffe, die auch mein Baby in seiner Milch benötigt? Oder wäre es sinnvoll, weiterhin Milchprodukte zu konsumieren, um den erhöhten Kalziumbedarf zu decken (ich habe keine Laktoseintoleranz, es wurde getestet)? Aber andererseits haben auch die Urzeitfrauen keine Milch getrunken und dennoch gestillt…
    Hat jemand Erfahrungen damit?

    Antworten
    • Manu //

      Hallo Irina,
      ich esse primal- also schon nach paleo, aber mit Milchrodukten.
      Das muss jeder für sich selbst entscheiden, wie weit er sich an der Steinzeit- Ernährung orientieren möchte. Für mich steht die natürliche Ernährung im Fordergrund. Ich bin derzeit schwanger und möchte nicht auf Milch verzichten. Habe aber auch keine Probleme mit ihr;-)
      Ich würde sagen, dein Körper sagt es Dir schon.:-) Lg Manu

      Antworten
      • Irina //

        Hallo Manu,
        danke für deine Antwort. Ich mache es inzwischen auch so – Paleo, aber mit einigen Milchprodukten drin. Und ich fühle mich einfach super! Obwohl ich diejenige bin, die nachts aufsteht, um unserer Tochter den Schnuller zu geben, bin ich tagsüber viel munterer und energiegeladener als mein Mann, der sich konventionell ernährt. Außerdem hat die Paleoernährung einen guten Einfluss auf meine Milch. Bei meinen beiden ersten Kindern hat meine Milchmenge sofort darunter gelitten, wenn ich 4-5 Monate nach der Geburt versucht habe, durch fettreduzierte Ernährung abzunehmen. Das Abnehmen klappte zwar, aber auf die Kosten von meiner Milchmenge. Jetzt, bei meinem dritten Baby und mit Paleo-Ernährung klappt beides: ich nehme ab und habe dennoch reichlich Milch (und viel Kraft obendrein). Es spricht also überhaupt nichts gegen Paleo in der Stillzeit. Ich denke, nicht mal die Milchprodukte sind notwendig – ich esse sie eher, weil ich sie gut vertrage und sie mir schmecken, als wegen dem Kalzium.
        Alles Gute für deine Restschwangerschaft und Geburt!
        LG Irina

        Antworten
        • Reeni //

          Hallo,
          der letzte Kommentar ist schon lange her-aber vielleicht habe ich Glück und du liest ihn.
          Hast du (ausgenommen der Milchprodukte) gänzlich auf Getreide verzichtet, also auch Amaranth, Buchweizen usw? Ich bin mir unsicher, ob ich nicht zumindest glutenfreie Getreide in der Schwangerschaft zu mir nehmen muss. Das gleiche gilt ja auch für die Stillzeit. Freu mich über Antwort! Danke.

          Antworten

Jetzt einen Kommentar hinterlassen

  • (wird nicht veröffentlicht)